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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Maroevic-Meszlenn, Band 17
Seite - 311 -
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Meißner Meißner mit Tabellen; neue Auft. 4837, gr. 8<>.) „Neues Aygtem öer l5hemie. Sum Ueitkatle eines geregelten Stnöiumä dieser Mssenschcitt bearbeitet", drei Bände (Wien 1833 bis 4838, Braumüller und Seidel, gr. 8".); jeder Band auch unter besonderem Titel, und zwar der erste: „Chemie der nicht metallischen Stoffe« (4838, mit Tab.)' der zweite: „Chemie der metallischen Stoffe" (mit 1 lith. Taf.)', der dritte: „Chemie der organischen Natur"; neue unveränderte Ausgabe des ganzen Wer, kes (ebd. 1841. gr. 8".); — Aiebig, Nr. ber Medicin nnd P Prnfessar der l5hemir ;n GieZ3en n. 5. ni., Wähnet" (Frankfurt a. M. 1844, Sauer- länder. gr. 8".); — „Nrg alten Schul- Meisters MosZen über die neuen Veriasöungs- Experimente. Vetjtr (5pi5te! an seine ehemaligen Schüler" (Wien 1848. Tendler u. Comp.. gr. 8".); — „Nie Vrntilatilln und Grmnrnmng der Nindelstnbe nnb des Krankenzimmers. Nlit Krrücksichtignng der Fenermrthschakt bei Kleinen Haushaltungen und dein Sparherdr" (Wien 1832, Förster, mit 30 ^eingedr. liih.^ Illustrationen, gr. 8".); — „Beiträge znr Kenntmss der Chulera" (Wien ^864. Helf, 8".), eine Schrift, welcbe nicht geringe Aufmerksamkeit in ärztlichen Kreisen er- regte. Meißner in seinen zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten stellt sich überall als Selbstdenker und Selbstfor- scher dar', seine Thätigkeit war eine befruchtende, von nützlichen Entdeckungen und Erfindungen begleitete. Was er im Gebiete der Chemie, schreibt ein Fach« mann in einem dem Verewigten gewid» meten Nachrufe, gearbeitet, entdeckt und angeregt hat, kann hier nicht gezeigt und dargestellt werden, es muß genügen, auf seine selbst von den Gegnern scincr An« sichten anerkannten bahnbrechenden Ar> beiten in der Araometrie hinzudeuten. Meißner war es, der vor mehr als einem Menschenalter zuerst den innigen Zusammenhang der sogenannten Impon« derabilien und ihre gegenseitigen Nebn« gange mit seinem ihre große Zukunft ahnendem Auge richtig erkannt hat, einen Zusammenhang, welchen die Beob« achter viel spaterer Zeiten bis auf die neueste herab mehr und mehr bestätigt haben. Meißner hat die Genugthuung erlebt, daß viele seiner Satze, die er standhaft gegen die übrige, von ihm fick abwendende Welt der Gelehrten verthei» digte, zuletzt als richtig erkannt wurden, daß selbst die gefeierte Chlortheorie seiner Gegner von einem der ersten Naturfor« scher unserer Zeit (Schön lein) jeht an« gezweifelt wird, und daß die Epoche machenden Entdeckungen des Letztge» nannten über die eigenthümliche Rolle des Sauerstoffes, welche das ganze Ge« bände der herrschenden Gemischen Er« klärungen bedenklich erschüttern, wenn auch nicht in ihrer wörtlichen Auffassung, doch in ihren Grundanschauungen mit dem in seinem System der Chemie ent- wickelten, so lange vereinsamten Ansichten zahlreiche und merkwürdige Anknüpfungs» Puncte darbieten. Meißner, der sich des glücklichsten Familienlebens erfreute, hinterläßt außer mehreren Töchtern, de< ren eine an den Superintendenten Augs» burgischen Bekenntnisses. Andreas Gu» nesch sBd. VI, S. 3 ^ in Wien. die zweite an den berühmten Gelehrten Adam Freiherrn von Burg Md. I I , S. 212 j^ verheirathet ist, einen Sohn, Kar l 3ud> wig, dessen Verdienste die Erhebung in den erbländischen Ritterftand f^iehe unten in den Quellens zur Folge hatten. Oesterreichische Wochenschrift für Wis- senschaft. Kunst und öffentliches Lebm, Bei« läge zur k. Wiener Zeitung (Wien, gr. 8«) Jahrg. l864. S. il09. — Illustrirt e Zei< tung (Leipzig. I. I. Weber) 1834, Nr. »34 (li. Februar). S. l<)7, im Artikel: „Die Hei'
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Maroevic-Meszlenn, Band 17
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Maroevic-Meszlenn
Band
17
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1867
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
506
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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