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Melichar 329 MeM
ist nichts Näheres bekannt; er war Mili-
tärbeamter und starb als solcher im Alter
von 43 Jahren..FrĂĽhzeitig trat er in
schöngeistigen Lechiscben Journalen, wie
in den K vo t^ i d. i. die BlĂĽthen, und in
der Vösia.) d. i. die Biene, mit einzel»
nen Beiträgen auf. bis er die erste selbst«
ständige Schrift: „ t?6<?/i a Asmso. Sttssn
öech und Deutscher. Dichtung und Dia«
log zwischen einem Deutschen und einem
öechen (Leipzig 1846), herausgab. Nun
folgten in bald kürzeren, bald längeren
Pausen nachstehende Schriften: „
d. i. Erinnerung an öechische Vereins»
abende zu Skalitz (Prag 1847); — «5««
d. i. Herr Traube. Lustspiel in drei Acten
(ebd. 1847, 2. Aufl. 1833); — „
<5?-«" a t. ä.) d. i. Krok und Confutius.
Unterredung zweier berühmter Philoso»
phen des Alterthums (Königgräh 1848);
«, d. i. Der Herr Praktikant,
oder ohne Liebe kein Brot. Lustspiel in
einem Aufz. (ebd. 1848); — „I^sesn/
d. i. Die Schlinge der Liebe, oder der
berechnende und unbescholtene Arzt. Zwei
Lustspiele, jedes in drei Aufz. (Koniggrätz
1848, zweite Aufl. 1838); — „
?") d. i. Die Braut
von Messina, oder das Erwachen aus dem
Wahn des Traumes. Lustspiel in einem
Aufz. (ebd. 1849); —
«) d. i. Der Theater-Dilettant.
Fünf Luftspiele für Haustheater (Prag 1883); —
i)sc???2os< a sm?'it", d. i. Verstand und
GlĂĽck. Gerechtigkeit und Tod (Prag
1834); — „ M^T-os^vn^ ^ov/M?/ a
öäsns", d. i. Philosophische Erzählungen
und Dichtungen (Prag 1833); — „Mu-
V0BF?M6 Mös>Hl/«, d. i. Sprachliche
Nachlese (ebd. 1838).
8I0VQ1K N2.U0Q?. Lsäaktor Dr. ?l2.llt.
I^aä. Nie 3er, d. i. Conoersations'Lexikon.
Redigirt von Dr. Franz Ladislaus Rieger
(Prag 1839, Kober. Ler. 8°.) Bd. V, S. 231.
— Von einem Anton Melichar aus Prag
berichtet Storch in dem unten angegebenen
Werke, daß er längere Zeit in der Mayr<
schen Buchhandlung in Salzburg gearbeitet,
in den Gegenden um Salzburg botanisirt und
viele Beiträge — in welcher Art dieselben
bestehen und wo sie sich abgedruckt finden,
meldet Dr. Storch nicht — von Salzburger
Pflanzen geliefert habe. Später sei er in Ame»
rika gestorben. ^Storch (Franz Klsä. Di-.),
Skizzen zu einer naturhistorischen Topographie
de6 Herzogthums Salzburg (Salzburg 1857,
Mayr, 8«.) S. 38.
Emanuel Anton (Musik«
schriftst eller, geb. zu Zminns im
Chrudjmer Kreise Böhmens im Jahre
1831). Besuchte das Gymnasium in
Koniggrätz und die Humanitatsclafsen
in Prag, trat sodann in den Staats»
dienst und war im Jahre 1833 Post-
directions-Accessist in Prag. Im Jahre
1836 resignirte er seine Stelle und
arbeitete als Musikkritiker in der Re-
daction der „^'^2^6 ^ 9 ^ 1 ^ ^ Für
die belletristische Zeitschrift „I.urülr«
schrieb er einige historische Musikaufsätze,
namentlich: „Ltav n^neM kuäd^ v
ösokaoli", d. i. Heutiger Zustand der
Musik in Böhmen; — „DHin^ ?ra2-
L^öko Kon8erv2.tori3."i d. i. Geschichte
des Prager Conservatoriums, und über»
setzte ĂĽr dieselbe die KĂĽnstler.Novelle:
^Hl6 <1inee 6.6 Lsetlioveii ^»ar ^ui.
«lanin« in's öechische. Im Jahre 1838
grĂĽndete er die musikalische Zeitschrift:
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Maroevic-Meszlenn, Band 17
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Maroevic-Meszlenn
- Band
- 17
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1867
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 506
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon