Seite - 378 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Maroevic-Meszlenn, Band 17
Bild der Seite - 378 -
Text der Seite - 378 -
378 MenMger
chens, woraus seine Beförderung zum
Obersten erfolgte, da KhevenhĂĽller
die glĂĽcklichen Erfolge, von denen, das
Eindringen österreichischer Streitkräfte
auf bayerisches Gebiet begleitet war,
namentlich dem General Bernklau
Ad. I, S. 117^ und dem Oberstlieute»
nant Menzel zuschrieb, welchen letzteren
er auch zur oberwähnten Beförderung
vorschlug' dann im August 1743, als er
im NlsaĂź und Lothringen einbrach, und
der angsterfüllten Bevölkerung in Procla«
mationen die Befreiung von dem „uner«
träglichen französischen Joche" ankün-
digte. Als bald nach Beginn des Feld.
zuges im Jahre 1744 Prinz Karl von
Lothringen, um seinen Gegner zu
täuschen, sick anstellte, als wolle er mit
seinem Heere den Rhein ĂĽberschreiten, und
zum Scheine an verschiedenen Puncten
Vorbereitungen hiezu machte, wurde
Menzel. als er unweit von Worms,
bei Stockstadt, die Tiefe des Rheins
untersuchte, von einer französischen
Schildwache erschossen.
Arneth (Alfred Nitter von), Maria Tberesia's
erste Negierungsjahre «Wien 1864, Vraumül»
ler, gr. 8") Bd. I I (1742—1744), S. 6, 15,
16, 18. 22—24. 90—92, 95. 13l. 264. 209,
270. 394. 465. — Porträte. 1) Unterschrift:
Nftli» ^okkNQ vlwie) von HI6N2L1, 3i'.
NuäHreu-Odriätsr. Kupferstich o, Ang. d, Z.
u. St.; — 2> G. Bodenehr so. (Hüftbild,
Fol.. Schwarzk.); — 3) uon demselben, zu
Pferde, mit Gefolge (Fol.. Schwärzt.), die
beiden letzteren selten. — Noch sind folgende
Personen dieses Namens bemerkenswert!):
5. Antonia M enzel, lebte in den Dreißiger«
Jahren als BildniĂźmalerin in Wien. In der
Gemälde Ausstellung im Gebäude der österr.
kaiserlichen Akademie der bildenden KĂĽnste
war im Jahre 1834 ein von ihr gemaltes
Porträt des Grafm Aie Almäsy. kais.
Ol'i.'lstwacktmcift>rs, zusehen. Wietznigg,
Mittheilungen aus Wien 1834, Bd. I I I ,
S. 202,1 " 2. EmI .A .Menze l , Doctor
der Rechte, war Zu Anbeginn der Vierziger' Jahre als juridischer Schriftsteller thätig, und
in der Wagner'schen „Zeitschrift für öster-
reichische Rechtsgelehrsamkeit", wie in Wild<
n er's von Mai th stein „Jurist" sind außer
mehreren praktischen Rechtsfällen noch einige
andere größere Abhandlungen über einzelne
Puncte des bĂĽrgerlichen und des Strafgesetz,
buches erschienen, und zwar im Jurist: „Bei
welchem Verbrechen ist nach unserem Straf«
gesetzbuche ein crimineller Versuch ĂĽberhaupt
nicht denkbar, und welches Resultat ergibt
sich hieraus bezĂĽglich jedes einzelnen Ver<
brechens?" (Bd. I I I , S. 103—132; Bd. IV,
S. 114—140); — „Ueber die Wette nach den
Bestimmungen des allg. bĂĽrg. Gesetzbuches"
(Bd. IV, S 90—113); — „Einige Fragen,
betreffend das Verbrechen der öffentlichen
Gewaltthätigkeit durch strafbare Drohungen"
(Bd. IV, S. 392—413); — „Ueber die Lega«
listrung ausländischer Urkunden" (Bd. VI I ,
S. 113-128); — „Ansicht über die Frage,
ob dem Legatar das Recht zustehe, im Nicht«
Zurechnunasfalle des Schätzungswirthes des
mit der Nechtswohlthat des Inventars an<
getretenen Nachlasses die Veräußerung dcssel»
ben zur Erhebung des (sogenannten) wahren
Werthes zu verlangen?" (Bd. V I I I , S. 143
bis 194); " «Ueber die Zulässigkrit eines
criminellen Versuches beim Verbrechen des
Todtschlages" (Bd. IX, S. 175 —l89); —
„Ist der Vnveis, daß der geschiedene Ehegatte
seiner Gattin während des gesetzlichen Zeit»
raumes beigewohnt habe, zu Folge Allerh.
EnischlicĂźimg uom 29, Mai 1833 auch noch
nach dem Tode des Gatten zulässig?" (Bd. X,
S. 149—158); — „Bemerkungen, die Zuläs.
sigkeit des nicht rĂĽckschiebbaren Haupteides
betreffend" (Bd. XI I I , S. 3«9—385) — und
in der Zeitschri ft für österreichische Rechts»
gelehrsamkeit: „Ueber die Vermächtnisse über«
Haupt, und insbesondere ĂĽber den Unterschied
zwischen dem Gattungsvermächtnisse und dem
Vermächtnisse einer bestimmten Sache, nach
dem allg. bĂĽrg. Gesetzbuch,:" (1841, Bd. I,
S. 37—56).
Meuzinger, Valentin (Maler, lebte
im 18. Jahrhunderte, gest. zu Laib ach
um das I . 1760). Wo er. noch die Zeit,
wann er geboren, auch wie alt er gewor«
den, ist nicht bekannt. Er lebte in Krain
etwa zwischen den Jahren 1690—1740,
n diese Jahre wenigstens fallen die von
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Maroevic-Meszlenn, Band 17
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Maroevic-Meszlenn
- Band
- 17
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1867
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 506
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon