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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Maroevic-Meszlenn, Band 17
Seite - 380 -
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Meran 380 Mercandin ihm auch noch daS incamerirte graflich Fuchs'sche Trienter Leben, der Sanct Valontinshof zu Altenburg genannt, gegen Entricbtung der Fiscal-Summe von 12.838 fi. C. M. Reichswahrung verliehen. Graf Franz ist (seit 8. Juli i862) zuOttenstein mit Theresia ge- bornen Grafin von Lamberg. Freiin von Ortenegq und Ottenstein (geb. iß. August 1836). Palastdame Ihrer Majestät der Kaiserin Elisabeth, ver- malt. und stammen aus dieser Ehe bisher die zwei Töchter: Grafin Anna Mar ia Tberesia (geb. 42. April 1864) und Grasin Mar ia IohannaAnna (geb. 9. August 1863). Die Mutter des Gra- fen. die Freiin von Brand ho fen. ist in den ersten Tagen des Mai 186N in Meran gestorben, wo sie als Wohlthäte- rin der Armen große Verehrung genoß. In ihrem Testamente hat sie viele hu« manitäre Vereine mit bedeutenden 3ega- ten bedacht, so den Wiener Gesellen- verein mit 4000 fl.. bat die Errichtung zweier Stipendien für Studirende mit 12.000 fl. angeordnet u. s. w. Knesck ke (Ernst Heinr Prof. Di-.), Deutsche Grafen.Häuser der Gegenwart. In hercildi« scher, historischer und genealogischer Beziehung (Leipzig l554. Weigel. 8°.) Bd. H l , S. 239, — Derselbe. Neues allgemeines deutschet' Adels.Lelikon (Leipzig 1859. Friedr. Voigr. 8») Bd.V, S. 240. — Gothaischesgenealogi. sches Taschenbuch der gräflichen Häuser <Gotba. Just. Pertbes. 32".) IXI.. Jahrgang (l8«7). S. 336. — Historisch'heraldi. schesHandbuch zum genealogischen Taschen« buche der gräflichen Häuser (Gotha l835, Just, Perthes. 32».) S. 348. — Kempen >Al> bu m «Wien l859, Klemm. 8°.) S. 99: „Der Graf von Meran" (Gedicht von Hermann von Gilm). — Porträte der Mutter des Grafen von Meran. der Freiin don Brand» Höfen, l) Schert!? lith. ,40.); — 2) Fe. rett i äsl. 26 viv.. L. Schrader lith. (Fol). — Wappen. Ein in die Länge ge- theilter, mit einer sännalen Einfassung von rothen und silbernen Würfen und mit einem Mittelschilde versehener Schild. Die rechte Hälfte des Schildes ist quer in zwei Felder getheilt, das obere roth. das untere blau. Die linke Hälfte hat vier Felder. 1 u. 4 roth. 2 u. 3 blau Im oberen silbernen Felde der rechten SchildeShälfte ist ein rother Löwe, im unteren blauen Felde steht ein goldener linksschauender Adler. In der anderen Schil. deshälfte ist Feld 1 und 4 von einem silbernen Kreuz durchzogen; 2 und 3 zeigt in Blau auf einem grünen Rasenhügel ein Alpenhaus (Abbildung des Brandhofes) mit einem Thurme, in der Mitte an der vorderen Front des Gebäudes befindet sich eine, auch mit einem kleinen Thurme versehene Capelle. Der Mittelschild — fehlt in der Beschreibung und Abbildung des Wappens in Kneschke's „Deutscke Grafenhäuser". Bd. I I I , ,S. 239 — ist von Roth und Silber in die Länge getheilt. Die rechte rothe Hälfte durchzieht ein silberner Querbalken, in der linken silbernen ist ein rother goldgekrönter Löwe zu sehen. Auf dem Schilde ruht die Grafenkrone mit fünf ge» krönten Turnierhelmen. Aus der Krone des äußersten rechten Helms wächst der rothe ein« wärtsgeklhrte goldgekrönte Löwe, die Krone des zweiten trägt einen ausgebreiteten Pfauen- Wedel, aus jener des mittleren wallen fünf goldene Straußenfedern, die de6 zunächst ste< henden linken Helms trägt zwischen zwei blauen offenen Adlrrflügeln das im Wappen- schilde beschriebene Alpenhaus, und aus jener des äußersten linken Helms wächst eine Jung» frau in blauem Kleide, mit herabwallcnden blonden Haaren, die Hände in die Hüften gestützt. Die Helm decken des mittleren Helms sind zur Rechten roth. zur Linken blau, von den übrigen Helmen haben die zur rech, ten Hand rothe, die zur linken blaue, sämmt< lich mit Silber belegte Decken, Schildhal» ter. Rechts ein Steinadler mit erhobenen Flügeln, mit der linken Klaue; links eine Gemse, mit den Vorderläufen den Schild an< fassend. Steinadler und Gemse mit ausge» schlagenen rothen Zungen, sie stehen auf einem unter dem Schilde flatternden blauen Bande, welches in silbernen Lapidarbuchstaben die Devise: 8i De-UL nisouui c^uiä contra, ms? weist. Mercandin, Franz Xaver (Staatsmann, Präsidentdes ober» sten Rechnungshofes, geb. zu P r a g 17. Februar 1802). Gin Sohn des
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Maroevic-Meszlenn, Band 17
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Maroevic-Meszlenn
Band
17
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1867
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
506
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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