Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Maroevic-Meszlenn, Band 17
Seite - 450 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 450 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Maroevic-Meszlenn, Band 17

Bild der Seite - 450 -

Bild der Seite - 450 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Maroevic-Meszlenn, Band 17

Text der Seite - 450 -

Meßmer 480 Meßmer nach dem Verhöhnten; 7) ein kraftvoller hei. terer Mann; 8) der sanfte ruhige Schlaf; 9) die Einfalt im höchsten Grade; 10) der Bekümmerte; 1l) das hohe Alter; 12) der Nieser; 13) der Speier; 14) der Mrlancho» lische; 15) daS abgezehrte Alter mit Augen, schmerzen; 16) der kindisch Weinende; 17) der Dummkopf; 18) der Mißmuthigr; 19) ein schmerzhaft stark Verwundeter; 20) der erboste und rachgierige Zigeuner; 2l) der Verdrieß, liche; 22) der Edelmüthige; 23) der starke Geruch ^es sind noch drei Büsten in der Sammlung, welche die Wirkungen der erreg' ten Geruchsnerven darthun. Nr. 3i, 4l u. 49); 24) der weinerliche Alte; 25) ein Erhängter; 26) der Satyricus; 27) der Zuverlässige; 28) der unfähige Fagottist; 29) ein aus dem Wasser Geretteter; 30) ein an Verstopfung Leidender; 3l) Geruch, der zum Niesen reizt lsiehe auch 23. 41 u. 49); 32) der Künstler selbst, mit ernstem Gesichtsausdrucke ^oie unter 1 angeführte Büste zeigt ihn lachend); 33) ein Erzbösewicht; 34) ein düsterer finsterer Mann; 33) ein lindischer Schalk; 36) ein Hypochondrist; 3?) ein hämischer Schalk; 33) ein alter mürrischer Soldat; 39) ein Heuchler und Verleumder; 40) ein starker Arbeiter; 4l) der widrige Ge- ruch lsiehe auch 23. 31 u. 49); 42) der Feld. Herr; 43) das tiefe Geheimniß; 44) das zu« rückgehaltene Lachen; 45) der Gelehrte, der Denker; 46) ein Trotzkopf; 47) innerlich ver» schlossener Gram; 4s) ein alter fröhlicher Lacher; 49) der heftige Geruch ^vergleiche auch 23. 31 u> 41). Schließlich sei noch bemerkt, daß er die meisten Leidenschaften, die er an Anderen bemerkte, entweder in einem Spiegel oder in einer Wasserquelle durch seine eigene Gesichtebildung sich lebhaft darstellte, nachher die Zeichnung davon entwarf und in Modell brachte. ' , ^ Meßmer, Nlois (gelehrter Theo« log und Dichter, geb. zu Nasser eut in Tirol 14. November 4822, gest. zu Albano bei Rom 23. August 4837). Der Sohn einfacher Bauersleute, der den ersten Unterricht in der Ortsschule erhielt, während im Elternhause der Grund zu jener Sittlichkeit und wahren Religiosität gelegt wurde, welche sein ganzes Leben hindurch sein Eigen waren. Im Jahre 4833 brachte ihn die Mutter nach Innsbruck, wo er daS Gymnasium besuchte und durch alle Classen deffen ausgezeichnetester Schüler war. Schon damals erwachte in ihm jener poetische Drang, der sich in seinen späteren Schrif. ten kundgab, und mit der Lectüre der Elassiker, unter denen AeSchylus, Sophokles, Euripides und unter den Römern Horaz, Properz und Ovid obenan standen, wechselte jene der deutschen, englischen und französischen, unter denen Schiller, Goethe und Kleist , Shakespeare , Thomas Moore, W. Scott ihn am meisten und jeder in seiner Weise, und auch nur in einzelnen Werken fesselten. Frühzeitig begann er zu dichten. und in jenen Arbeiten seiner ersten Periode ist der Einfluß Goethe's und Schiller'S auf seine Dichtungsform unverkennbar. Nach beendeten philosophischen Studien und einem — dem ersten größeren — Aus« stuge nach München begann er im Herbste 4843 daS Studium der Theo- logie, zu welchem Zwecke er später in das bischöfliche Seminar zu Brixen ein< trat. Die Wahl des geistlichen Berufes war eine freie, die aus M.'s ganzem Denken und Fühlen entsprang. Während er sich mit wahrem Eifer in seine Be» rufsstudien versenkte, außer denselben mit der Theologie verwandte, aber auch auserlesene Profanstudien trieb, blieb ihm, wie durch sein ganzes Leben, eS verschönernd und gleichsam mit golde« nem Sonnenschein überfließend, die Muse hold, wie davon sein von dem Jahre 4841 bis zu seinem Sterbemonate (August 4837) geführtes Tagebuch und die Briefe an seine Freunde Zeugniß geben. Im Jahre 4847 hatte er die theologischen Studien beendet, nun em« pfing er die h. Weihen und trat darauf auf dem Lande in die Seelsorge, und
zurück zum  Buch Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Maroevic-Meszlenn, Band 17"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Maroevic-Meszlenn, Band 17
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Maroevic-Meszlenn
Band
17
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1867
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
506
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich