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Volk (Debreczin 4860. 8<>.);
Vtin A65?S2>K5<2 23 ^2S^3s^«) d. I. Des
Grafen Stephan Szächenyi, des größten
Ungars, Lebensbeschreibung in 12 Ge»
sängen (Debreczin 1860, Telegdi. 8",);
a", d. i. Gari«
baldi, des berühmten rothbehemdeten
Führers Biographie. Für das Volk
(Debreczin 1861, Telegdi, 8<>.); —
a") d. i. Napoleon's II I . , Kaisers
von Frankreich, Lebensbeschreibung bis
zu seiner Thronbesteigung. Für das
Volk (ebd. 1860, 8o.); — „X
Hs^") d. i. Kleiner Thiergarten für gute
Kinder (ebd. 1862, Telegdi, 8", mit
col. Bildern): — „
d. i. Vorspiel des ungarischen Freiheits-
kampfeS im Jahre 1848 (Pefth 1862,
Rath, 4l>.)- — ^^«^'«7- /5>5Fn6?s w
^7-^'ö5 /HiU/s? ?>zH?^ ") d. i. Geschichte
von Unghvär von den ältesten Zeiten bis
heute (Pefth 1862. Räth. 80.); —
„FN/oT-H«?? v?7^«, d. i. Die verkehrte
Welt (Pefth 1863. 8".). Außerdem
schrieb M. viel für die Journale, begann
im Vereine mit Julius Sarossy die
Herausgabe eines größeren periodischen
Werkes über Ungarns Geschichte, wovon
schon im Jahre 1337 das erste Heft
unter dem Titel: „Hsa^a?- s^<^?/ae")
d. i. Ungarns Annalen (Pesth, 8".),
erschienen ist, das später aber in's Stocken
gerathen zu sein scheint, da keine weiteren
Hefte in den Bücherkatalogen verzeichnet
stehen. Endlich sammelte er auch Mate«
ricrlen von Biographien, Charakteristiken
u. dgl. m. berühmter Ungarn, um ein
ungarisches Pantheon, i herauszugeben. Ob er diesen
Gedanken ausgeführt und wie weit der«
selbe gediehen, ist dem Herausgeber
dieses Lexikons nicht bekannt.
kötst, d. i. Ungarische Schriftsteller. Samm-
lung von Zebensbesckreibunqen. Zweiter, den
ersten ergänzender Theil (Pesth l858. Gyuricm,
8°.) S. l98.
, Lazar (ungarischer
Kriegsminister in den Jahren 1848
und 1849, geb. zu Baja im Bacser
Comitate Ungarns 20. Februar 1796,
gest. zu Ey Wood in Herefordshire in
England 16. November 1888). Ent-
stammt einer alten, aber armen Adels«
farnilie. M. war kaum vier Jahre alt,
als er feinen Vater und bald darauf
auch seine Mutter durch den Tod verlor.
Der Oheim mütterlicher Seits, der Pfar«
rer auf dem Lande war, nahm sich des
verwaisten Knaben an und ihn in sein
Haus auf, des Pfarrers Caplan aber
unterrichtete den lernbegierigen strebsamen
Knaben. Aber auch das war nicht von
langer Dauer, denn der Pfarrer starb
bereits nach zwei Jahren, und nun
nahmen sich Verwandte und Freunde
des Knaben an. Er wurde auf die
Schule geschickt, und im Alter von
15 Jahren hatte er bereits jene Studien
vollendet, mit deren Abschluß die Studien
für den gewählten Lebenslauf beginnen.
Da ihm sein Oheim, der Pfarrer, eine
theologische Bibliothek hinterlassen hatte,
'o fanden sich in der Verwandtschaft
Einige, die da meinten, daß er dieser
Bücher wegen Theologie studiren möchte!
dazu fühlte aber M. nicht den mindesten
Beruf in sich. Zur Aufnahme in ein
theologisches Seminar war er überdieß
noch zu jung, und so ging denn M. nach
Pesth, wo er im März 1813 das
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Maroevic-Meszlenn, Band 17
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Maroevic-Meszlenn
- Band
- 17
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1867
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 506
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon