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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Metastasio-Molitor, Band 18
Seite - 383 -
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Seite - 383 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Metastasio-Molitor, Band 18

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MitterjMer 383 Mtterwuyer solchem Erfolge, daß ihm in Anecken» nung seiner dabei bewiesenen Bravour in der dritten Promotion (vom 4. De> cember 4738) daS Ritterkrenz deS Maria TheresieN'Ordens zuerkannt wurde. Den Feldzug deS Jahres 1759 machte M. als Flügeladjutant des Feldmarschalls Daun mit, während der Belagerung von Dres« den im folgenden Jahre versah er den wichtigen Posten eines Platz-Majors daselbst, und bewährte bei allen diesen Gelegenheiten seine oft erprobte Uner» schrockenheit. Umsicht und Klugheit. An« fangs November 1766 trat er aus den Reihen der kaiserlichen Armee. Im Jahre i760 wurde er in den Freiherrnsiand erhoben. M. starb zu Wien im Alter von 69 Jahren. Freiherrnstands<Dip l'om uom 13. Sep< tember 1760. — Hirten feld ( I . vi-.). Der Militär-Maria Theresien.Orden und seine Mit« glieder (Wien 4857. Staatsdruckerei. kl. 4".) S. 77 u. 1728. — Wappen. Gevirrteter Schild mit Herzschlild. Herzschild: In Schwarz ein silberner gekrönter Kranich, im rechten er» hobencll Fuße einen Stein haltend. Haupt- schild: 1 und 4.- in Gold ein einwärts schrei- tender rother Iowe mit aufgerissenem Nachen, roth auSgcschlagener Zunge, über sich geschla- genem Schweife, in jeder Vorderpranke eine Kugel haltend; 2 und 3.- in Blau ein not- dencr Sparren mit fünf darauf gesetzten Pfühlen von gleicher Farbe. Auf dem Schilde ruhen drei gekrönte Turnierhelme. Aus der Krone des rechten Helm6 wächst der rothe Löwe von < und 4; auS jener des linken Helms zwischen zwei Büffelhömem. drren uor< dereö roth über Gold, das hintere blau über Gold abgetheilt ist, der Kranich des Herz. schildes; und aus der Krone des mittleren Helms erhebt sich ein geharnischter Mann, in seiner Rechten ein entblößtes Schwert, in der Linken einen blauen Schild mit dem darauf befindlichen Maria Theresien'Ordenskreuze haltend. Helmdecken. Diese sind zur rechten Seite roth, zur linken blau, sonst allscitig mit'Gold belegt. Ein Franz Mitterst i l ler (geb. zu Wien 25. Mai l?00. gest. zu Ieoben 3. September 1740) war Mitglied des Ordens der Gesell- schaft Jesu, in welchen er im Jahres?!? eingetreten war. Nach vollendeten theologi- schen Studien und erlangten h. Weihen diente er'mehrere Jahre im Predigtamte und erwarb sich als Prediger zu Oedenburg, Krems. Pas» sau und im Ordenshause zu St. Anna in Wien einen ausgezeichneten Ruf. Außer einer Lobrede auf den h. Johannes Nep. die im Jahre 1734 zu Wien in 4<>. gedruckt worden, übergab er noch „^ta, ZelsuiLLimi?eiüoi- xis VuFsnii« (Vieunas 173S, Noi.) durch den Druck der Oeffentlichkeit. Als er. erst 40 Jahre alt. starb, fand man in seinem handschriftlichen Nachlasse zwei Foliobände Dramen, Gedichte. Satyren, Epigramme. Elegien, Oden u. dgl. m. vor. s6toe?s?' ^/c»ü. HsF,.^, sori^torsZ kroviueias ^U5triiloas 8ooibtkti2 ^65u (Viouuao 1855, I.sx. 3".) p. 233.) Witterwurzer, Anton (Sänger, geb. zu Sterzing in Tirol im Jahre 1818). Sohn armer Eltern, kam er schon in seinem siebenten Lebensjahre nach Wien zu seinem Oheim, dem tüchtigen Ton« setzer Ioh. Bapt. Gänsbacher sBd.V, S. 48^, bei dem er mehrere Jahre als Chorknabe in den Kirchen mitsang und sich mit Eifer dem Violinspiele widmete. Dann wurde er als Schüler in daS Kon- servatorium aufgenommen, setzte dort den Unterricht im Violinspiele fort, erlernte aber auch noch die Behandlung anderer Instrumente und machte einige wissen« schaftliche Classen durch. Sechzehn Jahre alt, kehrte er in seine Heimat zurück, und sang in Innsbruck aus Gefälligkeit für den Capellmcister des dortigen Theaters am i3. März 1836 den Capitän Io - hann in der Oper „Die Falschmünzer". DieseS erste Auftreten erfreute sich eines günstigen Erfolges, und vom September desselben Jahres an war M i t t erwur. zer bereits Mitglied der Bühne zu Innsbruck, wo er anderthalb Jahre blieb. Durch widrige Verhältnisse ge» zwungen, mußte er ein viermonatliches Engagement bei einer reisenden Truppe
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Metastasio-Molitor, Band 18
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Metastasio-Molitor
Band
18
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1868
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
522
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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