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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Metastasio-Molitor, Band 18
Seite - 389 -
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Mttrovsky 389 Wttrovsky ler'sches) Universal 'Lexikon (Halle und Leipzig. Ioh. H. Zedler. kl. Fol.) Bd. XXI, Sp. 63.". — Gothaisches genealogi» sches Taschenbuch der graflichen Häuser (Gotha. Just. Perthes. 32«.) Jahrg. 1861. S. »49; Jahrg. 1864, S. »54; Iahrg, 1868, S. 336, — Hi storisch . heraldisches Handbuch zum genealogischen Taschenbuchc der gräflichen Häuser (Gotha l83ii, I . Per- thes, 320.) S. 608. — 81ovnlk nauön?. L«ä»!ctor Oi-. ^rant. La.6. L iSAsr, d.i. Conversations'Lexikon. Rcdigirt von Oi-. Frz. Lad. Rieger (Prag 1859. Kobcr. Ler. 8°.) - Bd. V, S. 374. — ^a??/ ^/vä,t^, ^l^^^Hr. oi'sxäss asg.Ilictai o^imsi-ykksl eä usm^s» krenäi tlibläkk«.!, d. i. Die ungarischen Fa« milien mit Wappen und Stammtafeln (Pesth 1860, Mor, Rllth. 8«) Bd. VI I , S. 5!7. ll. Desondcrs heroorrageltde Mitglieder des Her- ren> und Wrafengeschlechtes der Mittrovsky van Mittrowitz und Nemischl. l. Umbrecht von M i t t rovsky . lebte im sechzehnten Jahrhunderte und diente in der kaiserlichen Armee, welche in Ungarn gegen die Türken kämpfte. I n einer Schlacht, im Jahre 1896, welche bald dem Verluste der so wichtigen Festung Erlau, die von den Türken genom» men worden, folgte und wrlchc von den . Unseren bereits gewonnen war, in Folge der Veutelust unserer Truppen aber wieder ver« loren wurde, verlor Albrecht sein Leben. Dieses Albrecht gedenkt Pubitschka in seiner „Geschichte Böhmens" (Bd X, S.333). Die übrigen Genealogen und Grschichtschrei» ber des Hauses erwähnen seiner nicht, daher er auch auf der beifolgenden Stammtafel nicht erscheint, auf welcher er, der Zeit, wann er lebte, zu Folge, nur ein Sohn Johann's oder seines Bruders Georg fein könnte. — 2. Anton Freiherr uon Mi t t rovsky (geb. 1785. gest. zu Wien 30. September 180!)). Welchem Zweige der M.'s Freiherr Anton angehört, ist nicht zu entnehmen, jedoch ist er nicht mit einem zweiten Anto n Freiherrn von M. ss. d. Folg.), welcher als General»Major und Elisabeth«Or« denSritter zu Brunn am 30. November 1813 starb, zu verwechseln. Freiherr Anton war Oberst des Callenderg'schen Infantcrie'Regi. ments, wurde im Jahre 1796 General'Major und im I . 1799 Feldmarschall-Lieutenanl. Im Jahre t?96 kämpfte er unter Alv inczy in Italien. Im Jahre 1799 unter Melas ste. hend, trieb er aus dem Dorfe. Beginette. dessen Besitz für die Vorpostmkette der Unsc» rcn von Wichtigkeit war, mit 6 Bataillonen Infanterie und 4 Escadronen Kavallerie die Franzosen, und behauptete gegen dreimalige stürmische Angriffe des Feindes, der bei dieser Gelegenheit an die 1000 Mann verlor, mit außerordentlicher Tapferkeit standhaft feinen Posten. Im Jahre 1806 erhielt Feldmarschall< Lieutenant Anton das Infanterie'Reaiment Nr. lU. früher Christian Friedrich Markgraf Anspach. im Jahre 1807 wurde er zum Vice« commandanten von Wien und Stellvertreter des Fürsten Johann Liechtenstein ernannt. sBrünner Zei tung l796, S. 291.498, 729; dieselbe 1799, S. 744, 769.) — 3, Un- ton Ernst Freiherr von (General'Major. geb. l6. Juni.173«. gest. 30. November l8l3). Ein Sohn des Freihrrrn Johann NepomukM, aus dessen Ehe mit Mar ia Kasimira Freiin von Blanko w 6ky. Freiherr Anton Trnst trat auch in die kaiserliche Armee, in der er im Jahre 1778 die Stelle eines General« Majors bekleidete. Als Oberst des Infanterie« Regiments Lascy hatte er (eS heißt bei Marm l7ö9. dann wäre er mit 24 Jahren Oberst gewesen?) durch eine Kanonenkugel das rechte Bein uerloren, weßhalb er sich rines Stelzfußes bedienen mußte. Später wurde Freiherr Anton Ernst Mitglied der militärischen Elisabeth-Sliftung. Wie er das M i ttro vskl)'schc FamilieN'Fideicomuu'ß ver« mehrte und eine neue Bestimmung hinA< fügte, sich».' bei Freiherm Johann Nep o» muk Kar l l.S. "W. Nr. 9^. — 4. Anton Friedrich, auch nur A.nton Graf M. (geb. l6. April 18l)i. gest, 19. August 186ä), der älteste Sohn des obersten Kanzlers Anton Friedrich aus dessen Ehe mit Leopol« dinc Gräfin Hlebelsberg. Betrat nach beendeten juridischen Studien im Jahre l822 als Auscultant beim mährischen Landrechte die justizielle Laufbahn im Staatsdienste. Im Jahre !826 kam er in gleicher Eigen« schaft nach Laibach, von dort im Jahre 1828 als Nalhsprotokollist nach Trieft und im folgenden Jahre als Landrath nach Nouigno. Von dort wurde er im Jahre l832 in glei< cher Eigenschaft zum böhmischen Landrechte übersetzt, im Jahre li>33 AppellationSrath in Vrag. im Jahre !837 Vil-'c-Präsident deö Iustiztribunals, und Präsident des Mercan« til» und WrchselaerichieS in Mailand. Im Jahre l838 kchrte er als Landrechts'Präst» dent nach 'Prag zurück, wo er im Jahre 1847 Avpellationsgerichts'Prästdent wurde. Dort blirb er bis zum Jahre <8ii4, in
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Metastasio-Molitor, Band 18
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Metastasio-Molitor
Band
18
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1868
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
522
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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