Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Metastasio-Molitor, Band 18
Seite - 418 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 418 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Metastasio-Molitor, Band 18

Bild der Seite - 418 -

Bild der Seite - 418 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Metastasio-Molitor, Band 18

Text der Seite - 418 -

Moelk 418 Moerittg z. B. wurden in der Kirche zu Weitzberg die beiden Bilder: „Der heil. Joseph" und „Die heil. Anna" im Jahre 1846 durch neue Bilder des Malers Wonsid- ler in Gratz erseht. Was Moelk 's Be> deutung als Künstler betrifft, so weichen die Urtheile über ihn von einander ab, und wenn es auch in Schreiner's „Grätz" anläßlich seiner Fresken in der Kirche Mariahilf heißt: „sie entwickeln eine zu reiche Farbenpracht, ein zu buntes Colorit. besonders in der Landschaft und Architectur, und die Arabesken, welche die Bilder ausfüllen, ermangeln zu sehr des dieser Darstellung eigenthümlichen Geistes, als daß das Auge eines gebilde- ten Kunstfreundes an ihnen einen Wohl« gefallen finden könnte", so muß doch seinen Arbeiten Grüßartigkeit in der Composition, ja selbst geschickte Grup» pirung und tüchtige Zeichnung nachge- rühmt werden. Wie schon bemerkt, wurde M. in Anerkennung seiner Kunst in den AdelDand erhoben. Adelstands. Diplom uom 8. Jänner 1774. Caesar. Beschreibung von Gra^(Salzburg H7KY. Bd. I I , S. 99; Bd. I I I , S. l l i . — Schreiner (Gustav I)r.), Gratz (Gratz l843, 8«.) S. 2?4. 290 u. 390. — Wink lern (Ioh. Bapt. u.), Biographische und literarische Nach« richten von den Schriftstellern und Künstlern, welche in dem Herzogthume Steyermart ge< boren sind u. s. w. (Gratz 1810, Franz Ferstl, kl. so.) S. l38. — Polsterer (A. I . vi-.). Gräh und seine Umgebungen, historisch'topo« graphisch'statistisch dargestellt (Grätz 1827. Damian und Sorge. 3«) S. 152. 368, 425. — Tschischka (Franz), Kunst und Alterthum in dem österreichischen Kaiserstaate (Wien 1836, Fr. Beck. 8r.8<>.) S. 147, 161, 163. 164 u. 33l). — M. ist nicht der Erste von seiner Familie, der in den Adelstand erhoben wurde; schon s i^n Oheim, der Rath und Ober« anttmann in der Karlhause Zu Buchsheim gewesen, wurde in Anerkennung seiner Ver« dienste von Kaiser Kar l VI. in den Reichs, ritterstand erhoben. — Dessen Sohn FeU): Anton war erzbischöfl. Salzburgischer Kanz. ler und wurde mehrere Male zum Directorial« Gesandten bei der allgemeinen Reichsver< sammlung zu Regensburg erwählt. — Das Wappen ist ein quadrirtcr Schild. 1 und 4: in Roth ein aufrechtstehender goldener Spar» ren, über demselben und zu beiden Seiten befindet sich ein sechseckiger aolvener Stern, unterhalb aber eine goldene Granate; 2 und 3: in Blau ein rechtsgewendeter goldener Greif, mit einer Schreibfeder in der rechten Vorderpranke. Auf dem Schilde ruht ein rechtsgewendeter goldgekrönter Turm'erhelm. Aus der Krone wächst uon den Knieen auf» wärts eine in'ö Gesicht gestellte männliche Gestalt, mit einem langen Rocke bekleidet, der zur Rechten roth, links golden ist, mit einer Binde um den Leib, nebst Halskragen und Ueberschlägen uon gewechselter Farbe. Auf dem Kopfe trägt er einen rechts goldenen, links rothen schrägen Hut mit Umschlägen von gleichfalls gewechselter Farbe; die Linke hat er in die Seite gestemmt, die Rechte aber hält nor sich die obbeschriebene goldene Gra« nate. Die Helmdecken sind rechts roth, links blau, beiderseits mit Gold brlegt, Moerillg, Karl (k. k. Feldmar« schall» Lieutenant, geb. zu Wien 19. Mai 1810). Entstammt einer alten weitverzweigten Bürgerfamilie. über welche auf S.424 in den Quellen nähere Aufschlüsse folgen. Der Vater Ludwig Georg Kar^ war im Jahre 1803 aus der preußischen Altmark, wo dieser Zweig der Familie Moer ing ansässig war, nach Wien übersiedelt, wo er sich schon im fol» genden Jahre mit Therese gebornen Ulrich vermalte, die ihm den Erstling Kar l gebar. Der Vater, der schon in Magdeburg die Banderzeugung erlernt, übte dieselbe auch in Wien aus, und brachte sich uyd dieselbe durch Fleiß und Geschicklichkeit bald vorwärts. Sein Sohn Kar l wurde, wie alle übrigen Kinder, obgleich der Vater Protestant und nur die Mutter Katholikin war, ka- tholisch erzogen und erhielt die erste Erziehung im Eltemhaufe. Im Jahre 1818, als er acht Jahre alt war, kam Kar l in das kurz zuvor in Wien neuge«
zurück zum  Buch Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Metastasio-Molitor, Band 18"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Metastasio-Molitor, Band 18
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Metastasio-Molitor
Band
18
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1868
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
522
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich