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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Metastasio-Molitor, Band 18
Seite - 433 -
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Seite - 433 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Metastasio-Molitor, Band 18

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433 Moga gönnen von Prof. Fr. Müller, fortges. von " vr. Karl Klunzinger (Stuttgart 1860, Ebner u.Seubert, gr. 8°.) Bd. I I I , S. W9. - Kunst< Blat t (Stuttgart. Cotta, 4".) Jahr. gang l84ä. S. 388 — Nagler (G. K. Dr.), Neues allgemeines Künstler-Lexikon (München 1839, Fleischmann, 8») Bd. IX, S. 346. — Kataloge der Iahres«Ausstellungen der Akademie der bildenden Künste bei St. Anna in Wien. 1834. S, '9. Nr. 12; S. 20. Nr. 143; 1835. S. l3. Nr. 70; S. 54, Nr, 88; S. 13. Nr.^1 (Joseph); — !«3<i. S. <l, Nr. 31 (Eduard); — 1835. S. 6. Nr. S3 u. ^4; 1845, Nr. 48. 33; 1847. Nr. 3t)7; IK5N. Nr. 3tt. 38; 1858. Nr. 284-286 (Raimund). — Ein I . M . Möhmer ist Pianist und Com< positeur, der im Jahre l«59 im Jänner im Bö se nd o rfer'schen Clavier<Salon sich hören ließ und dort neben Werken der Classiker, wie Beethoven und THalderg, auch seine eigenen Compositionen spielte. Von die» sen letzteren sind bereits mehrere im Stiche erschienen, darunter: „Gondellied am Traun« see"; — „Russisch'walachische Lieder"; — „Onplicb äs Oonesrt über Motive aus Balfe's Zigeunerin"; — «Nus I)anl>o äss Oiadlss. Oi-auü 6alc>z> äs Ooueert", dieses letztere trägt das Opuä-Nummer 20. ^R e< censionen und Mittheilungen über Theater und Musik (Wien. WalliShausser. 4«.) V. Jahr. gang (185V). S. 88.) — Nagler (Bd. IX, S. 343) gedenkt noch eines Jacob Mö 6 mer (mit einem S), der Zeichner und Kupferstecher in Wien war, sich unter der Leitung des Professors Schmutze r gebildet hat und „ein fleißiger, wenn auch nicht sehr genialer Künst- ler" war. Er erwähnt von ihm zwei Blätter „Kinderspiele" nach Pater (Fol.). Vielleicht ist dieser Jacob eben der Vater unseres I o< seph M.. der in den Nekrologen Joseph's überall Johann genannt wird. Der Unter« schied der Schreibart mit einem oder zwei s fällt in älterer Zeit. wo dergleichen scharfe Unterscheidungen nicht vorkommen, nicht sehr in's Gewicht; ebenso die Verwechslung der Taufnamen, die durch die häufige Anwendung der bloßen Anfangsbuchstaben des Taufna- mens entstanden sein mag. ^ll, Johann (k. k. Feldmar- schall.Lieutenant und General der ungarischen Revolutionsarmee im Jahre 4848, gest. zu Szasz-Erked bei Iackendorf in Ungarn 10. November v. Wurzbach, biogr. Lexiton. XVIII. Os 1861). Entstammt einer ungarischen Adelsfamilie. Ueber die Iugendgeschichte Moga's, der im letzten Iahrzehnde des vorigen Iahrhllnderts das Licht der Welt erblickte, ist nur wenig bekannt. Er trat in die kaiserliche Armee und rückte in derselben zum Feldmarschall-Lieutenant vor, und erst, als er in dieser Eigenschaft im Jahre 1848 zur ungarischen Armee übertrat und mit dieser gegen die von Ie laöio angeführten Croaten operirte, trat sein Name in den Vordergrund. Bei Sukoro vor Velencze, am 29. Ssptem« ber 1848, stieß Moga mit den Truppen Ielasi6's zusammen und drängte die- selben zurück. Von einem eigentlichen Siege kann kaum die Rede sein, denn die Verluste des Gefechtes betrugen ungari- scher Seils 7 Todte und mögen auf Seite der Croaten kaum stärker gewesen sein. War aber auch von militärischem Ge« sichtspuncte dieser Zusammenstoß bei Ve- lencze unerheblich, nicht so war es von moralischem, weil durch dieses Zurück« drangen der Croaten der Muth der Un» gärn wesentlich gehoben wurde. Noch mehr wurde Moga's Name genannt, als er die Schlacht an der Schwechat, am 30. October 1848, verlor. Die Un- gärn hatten auf einen Ausfall der Wiener, und diese wieder auf die Ankunft der Ungarn gerechnet. Moga stand aber dieses Mal nicht einem ungeregelten Hau- fen von Buschkleppern und Wegelagerern, wie das erste Mal, wohl aber einem Heere, das aus deutschen Kerntruppen bestand, gegenüber. Ungarischer Seits hatte schon Guyon, der den rechten Flügel commandirte, einigen Vortheil er< rungen, der jedoch bei dem schlechten Ineinandergreifen der Bewegungen und der nach den ersten Kanonenschlägen ein« getretenen Flucht der großen Massen nicht weiter verfolgt werden konnte. Am »r. 19. März 1868.) 28
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Metastasio-Molitor, Band 18
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Metastasio-Molitor
Band
18
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1868
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
522
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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