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citta ä' Italia (2lilauo, Oario OanaäsUi,
H^QO XIV (1852), z). 162. — II pon-
Lioro (politisches Blatt in Venedig) 1857,
Nr.21. - Kunst. Blatt (Stuttgart, Cotta,
4°.) Jahrg. 1830. S.339 u. f.; Jahrg. 1846,
S. 66. — Nagler (G.K. Dr.), Neues all.
gemeines Künstler.Lenkon (München 1839. E.
A. Fleischmann, 8°.) Bd. IX, S. 332. -
Die Künstler aller Zeiten und Völker.. Be
gönnen von Prof. Fr. Müller, fortges. von
Dr. KarlKlunzinger (Stuttgart 1860,
ner u. Seubert. gr. 8°.) Bd. I I I , S. 111. -
Eng ert (Erasmus), Catalog der modernen
Schule der k. k. Gemälde-Gallerie im Belve
dere zu Wien (Wien, Carl Gerold's Sohn.
8°.) S. 21. — Frankl (L. A. vi-.). Sonn
tagsblätter (Wien, gr. 8°,) III. Jahrg. (1814).
S. 997, 998: „Kunstausstellung von Venedig".
— Vielleicht ein Bruder oder Verwandter
Federico's ist Ludovico Moja. der um
das Jahr 1826 gleichfalls die Akademie der
Künste in Mailand besuchte, und
sich
im Jahre
1828 daselbst um den großen Preis bewarb.
Er that eS mit dem Bilde: „Belsazar im
Festsaale erschrickt über die Erscheinung der
drei Worte". Die Arbeit erhielt auch den
Preis. Spater hat man von diesem Künstler
nichfs weiter gehört.
Mojsisovics Edler von Moisv5.r,
Georg (Arzt, geb. zu Ivankofalva
im Thuroczer Kreise Ungarns 20. April
4799). Nachdem er die Vorbereitungs-
ftudien beendet, begann er an der Hoch»
schule in Pesth das Studium der Medi.
cin, fetzte es später in Wien fort und er-
langte am 10. April 1826 die medici«
nische Doctorwürde. Im Februar 1827
wurde er in das k. k. Operations-Infti-
tut aufgenommen, in welchem er am
17. März 1828 Doctor der Chirurgie
wurde und am 8. Februar 1829 das
Diplom eines Operateurs erhielt, wurde
aber schon im Jahre 1828 zum klinischen
Assistenten der chirurgischen Schule an der
Wiener Universität ernannt. Auf diesem
Posten wirkte er mit solchem Eifer, daß
die Zahl der Zuhörer in einer bis dahin nicht vorgekommenen Weise wuchs. Vier
Jahre war M. auf diesem Posten thätig,
als ihm mit Allerh. Entschließung vom
26. März 1832 eine Primar-Wundarzten-
stelle verliehen wurde. Auch versah er
durch fünf Jahre die stark besetzte chirur«
gische und AugenkrankeN'Klinik. I n seiner
Stellung die Fortschritte der Wissenschaft
und praktischen Medicin streng im Auge
behaltend, benutzte er das unermeßliche
Material der ihm anvertrauten Abthei«
lungm zur Vervollkommnung seines
Faches. Sein Streben war vornehmlich
darallf gerichtet, durch genaue Erkennt»
niß der Krankheitsformen die damals
noch ziemlich verworrenen Begriffe zu
läutern, die Diagnose auf anatomische
Basis und pathologischen Proceß zu
stützen, die Vorgänge bei spontanen Hei.
lungm zu studiren, um auf Grundlagen
so gewonnener Principien, den Gesetzen
der Natur folgend, die künstlerische Hei-
lung auf einfache, aber sichere Weise
einzuleiten. Dieß gelang ihm auch in
dem Maße auf das Vollkommenste,
daß er sich
ganzlich von der Nothwendig»
keit, complicirte und kostspielige Maschi»
nen anwenden zu müssen, frei machte
und den Heilzweck durch die Benützung
einfacher Vorrichtungen erreichte. Durch
solche Einfachheit in der Behandlung
erwuchs der Anstalt, an der er wirkte,
nach ökonomischer Seite hin mancher
Nutzen, noch mehr aber wurde ihr Werth
erhöht, indem die ihm zugetheilten ärzt»
lichen Gehilfen, deren Bestimmung es ist.
auf dem Lande die Praxis auszuüben,
dadurch den Unterricht erlangten, wie
sie in allen vorkommenden Fällen mit
wenigen und einfachen, ihnen zu Gebote
stehenden Mitteln die Heilung bewirken
können. Durch diese genaue Erkenntniß
der anatomisch'pathologischen Vorgänge
gelang es ihm, die Fracturen des Ober«
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Metastasio-Molitor, Band 18
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Metastasio-Molitor
- Band
- 18
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1868
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 522
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon