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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Metastasio-Molitor, Band 18
Seite - 457 -
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Molinarn 437 Malindes die Disciplin, die einmal in jeder Armee da sein muß, nicht befestigt. Is dürste dieser Vorgang der erste derartige in der kaiserlichen Armee und auch dieß neben vielen anderen ein erheblicher Beitrag zur Zixnatui'I. wmporis sein. Nicht jeder noch so treffliche Beitrag zur Kriegsge» schichte ist auch einer zur Aufrech terhal« tung ohnehin sehr gelockerter Verhält« niffe." R it terstands«Diplom vom 10. October 1854. — Der Kamerad. Oesterreichische Miliiär.Zeitung (Wien, 4".) V I I . Jahrgang (1868), Nr. 10. 16 u. 18: „Auch Rückblicke auf den Krieg 1866 von Generalstaos<Oberstlieu' tenant von Pollatschek"; dann: „Erwie- derung des Frldmarschall-Lieutenant v. Mo» linary auf denselben und Pollatschek's Erwiederung auf die Erwiederung Mol i - nary's". — Oesterreichischer Solda> tenfreund (Wien, gr. 4".), n . Jahrgang , (1849), S- 27. — Wappen. Ein in die Länge und halb quer getheilter Schild. I n der rech» ten blauen Schildeöhälfte sieht man auf dem Absätze eines aus der Theilung hervorbrechen» den und den Fußrand durchziehenden Felsens einen runden silbernen, schwarz ausgefugten und gezinnten, mit vier, je zwei über und nebeneinander gestellten Schußfenstern uer» sehenen Thurm, worauf eine von Schwarz und Gold quergetheilte, einwärts abflatternde Fahne pfahlmeise ausgcsteckt ist. Links zeigt das obere Feld in Roth einm übergebogenen Arm mit goldvcrziertem Harnisch, mit einem über sich und schräglinkS gezücktem Schwerte an goldenem Kreuzgriffe; das untere Feld in Silber einen pfahlweise schwebenden schwarzen Anker, dessen ebenfalls schwarzes Querholz mit fünf goldenen Pfählen bezeichnet ist. Auf dem Schilde ruhen zwei goldgrkrönte Turnier» Helme. Aus der Krone jeoes der beiden Helme wächst ein offener Adlerflug, von denen der aus dem rechten Helme angebrachte rechts von Silber über Blau, links abgewechselt, jener auf dem linken Helme rechts von Silber über Roth, links ebenfalls abgewechselt, quer- getheilt ist. I n der Ocssnung des ersten Flu» ges steht der im Felde bezeichnete Thurm (ohne Felsen), in jener des zweiten der Arm des oberen linken Feldes. Die Helm decken sind rechts blau, links roth, auf beiden Sei« ten mit Silber unterlegt. Molindes, Franz (Priester der Ge> sellschaft Jesu, geb. zu Mainz 6. Juni 1678, gest. zuWien im Collegiathause bei St. Anna 28. Mai 4768). Seine erste Erziehung erhielt er theils in Fran« ken. theils in der Steiermark; im Alter von 16 Jahren trat er in den Orden der Gesellschaft Jesu, in welchem er die Stu« dien beendete, die philosophische und theologische Doctorwürde erlangte und dann im Lehramte verwendet wurde. Letzteres versah er anfänglich zu Wien. wo er die Dicht« und Redekunst, dann die Philosophie lehrte, zuletzt zu Gratz, wo er durch 13 Jahre verschiedene theo- logische Fächer vortrug. Im Jahre 1720 wurde er Rector, dann Novizenmeister bei St. Anna in Wien. später Rector in Gratz und Vorsteher der Ordensprovinz, in welcher Eigenschaft er im Jahre 1730 der General'Congregation seines Ordens in Rom beiwohnte. Nun wurde er Rector bei St. Anna, darauf im akademischen Collegium, darnach Vorsteher im Profeß« hause und Regens des Wiener Convictes, bis er im Jahre 1752 Alters halber — er zahlte damals bereits 74 Jahre — sich in das Stifthaus zu St. Anna zu» rückzog, in welchem er als Spiritual im hohen Alter von 90 Jahren sein Leben beschloß. Die von ihm durch den Druck veröffentlichten Schriften sind: oallo a?!?zo?'«m 1709) aci (Viennas 1710, 12".); — /." (idiä. 1713) 12".); —
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Metastasio-Molitor, Band 18
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Metastasio-Molitor
Band
18
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1868
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
522
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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