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Molitor 466 Molitor
mehrte. Herr von Sonnleithner hat
nach Molitor'S Tode diese Sammlung
gekaust und sie spater der Gesellschaft der
Musikfreunde in Wien verehrt. — End'
lich als Componist war Mol i tor
ungemein fruchtbar. Anfänglich schrieb
er viele StĂĽcke fĂĽr die Guitarre und
verfaĂźte auch in Gemeinschaft mit
R. Kling er (Pseudonym fĂĽr Wilhelm
Klingenbrunner) eine Guitarreschule,
welche zu Ende des 18. Jahrhunderts
im Stiche erschien und wesentlich dazu
beitrug, diesem bald nachher zu groĂźe
Beliebtheit gelangten Instrumente die
Bahn zu brechen. AuĂźerdem schrieb ei
viele StĂĽcke fĂĽr die Guitarre und Solo
stĂĽcke fĂĽr die Violine. Die Gesellschaft
der Musikfreunde in Wien befitzt in
ihrem Archive 44 MusikstĂĽcke seiner Com>
Positionen, deren VerzeichniĂź hier folgt
sdie mit einem Stern (*) bezeichneten
find nur in Handschrift vorhanden^:
Orchestermusik: "„Ouuerture in k". —
Concerte: *„Fänl lloncelli por ii Violiuo,
in L, in v 4/5, in 4, in ll s/z und in 6";
WH«.— Quartette:
in ^ Fs, F, ^ , 6l und (7", bei
dem zweiten Quartette vertritt die Clari«
nette die Stelle der ersten Violine. —
Für die Gu i ta r re : „Versuch einer
llllllst'ändigen methodischen Anleitung znm Oni-
tarrespielen, nckst nmm Anhange, welcher das
Ullthmendigste nun der Harmonielehre nllch einem
nerrintllchten stieme darstellt. Van S. Na-
l i t l l r nnd N. K l inger" (Wien, in der
chemischen Druckerei); — „
in ^", 0p. 3
i ^rtaria, 6t Oomp.); — „
^ in ^.- 0r>. 7 (Vi6QU6, ^rtHris. ot
0p. 40 (Visimo,
) in
", 0p. 40?
",0p. 15;
a 5a TnoT't cls ls 2^6 ^H-
eVs", 4 livraigons (Visnno, im-
priiueris oliilni^ns); — „sechs Mndler
tiir die Gnitarre nllein" (Wien, bei
Sauer). — Für das Pianofor te:
ei in <?"; —
") 0p.
). — Tanzmu»
sik: *„8ii llonuet8 zvec Ino'5 tür Orchester",
componirt in Donaueschingen 1799 zum
Carneval; — ^„8ii Valze« zvec Ilio'8 kür
Orchester", ebenda im Jahre 1799 com«
ponirt; — „
, 0p, 1
(gestochen ohne Angabe des Verlegers);
deutsche Gänze sammt Grin'H und Onda inr
grosses Orchester". — Fürden Gesang:
(Vier) Siegeslieder inr drei SingMmmen ohne
Begleitung, dem Grzherzng Karl nan OeZter»
reich gemidmet" (Augsburg, bei Gombert);
— "„Innglingz-Nnudgesang im Früli'
inge („Wö't ab nnm Stamm das Gphenlaub")
ür Grnor nnd Nasssolo, vierstimmigen Männer-
chllr und Olllllierbegleitnng"; — ^„NasAlter,
Gesang kĂĽr zwei Gennre und Nazssalo nnd uier-
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Metastasio-Molitor, Band 18
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Metastasio-Molitor
- Band
- 18
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1868
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 522
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon