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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - O'Donnel-Perényi, Band 21
Seite - 208 -
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Seite - 208 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - O'Donnel-Perényi, Band 21

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Mss, 208 Mffy (Quellen zur Genealogie, a) Handschriftliche Urkunden. Fürsten stands - D ip l om für Karl P. ääo. 26. December 1807. — Ur- künde auf Grund Allerh. Entschließung vom 11. März 1833 für Ferdinand Leopold Grafen Pck l ffy. als Besitzer des Graf D a u n< schen Fideicommisses den Namen Pälffy» Daun nebst dem aräflich D aun'schen Wap« pen führen zu dürfen. — d) Gedruckte. Der Fortschritt (polit. Blatt. Wien. kl. Fol.) Redigirt von Isidor Heller. 166 l, Nr. 310. im Feuilleton: „Die Pälssy" ^auch in der Pest.Ofner Zeitung 1361. Nr. 261). - Oesterreichische National-Encyklo» pädie von Gräffer und Czikann (Wien 1535. 80.) Bd. IV, S. !4<1. — Allgemei« nes historisches Lexikon (Leipzig 1730, Thom. Fritschens Erben. gr. Fol.) Bd. I I I , S. 210; Anhang. S. 990. — Goihai« sches genealogisches Taschenbuch der gräflichen Häuser (Gotha, IustuS Perthes, 32«.) Iahcg, 1836, S. 180; Iahrg, 1848. S. 179; Jahrg. 1866, S. 206; Jahrg. 1867. S. 621. —Historisch'h er aldischesH and- buch zum genealogischen Tafchenbuche der gräflichen Häuser (Gotha 4855. I . Perthes. 32°.) S. 6?7. — Z ^ 5/"6)^, Naz^ar- krsnäi tädiälckai, d. i. Die ungarischen Fa» milien mit Wappen und Stammtafeln (Pesth 1860. Mor. Räth. 8".) Bd. IX, S. 34—82. — Osalääi lava^. ?uäomaQyoä es 52^- ViroäÄlini lolyoirat, d. i. Familienblätter u. s. W. (Pesth, 3cr. 80.) 1836, Heft 9 u. 10: „ ^ ?äM> csälaä äiL^seileFS". — Hand» schriftliche Notizen des Herrn Dr. M ez» ler von Andelberg in Weitz. ll» Besonders denkwürdige Sproßen des Grasen- undFnrftengeschlechtes HMffy-Vrdüd. 1. Alois Graf P. (geb. 26. Juni 180l), ein Sohn des Grafen Rudolph (gest. 1802) vom jüngeren Zweige des jüngeren Astes und der Gräfin Mar ia Kolowrat 'Krakowsky. Der Graf widmete sich dem Staatsdienste und bekleidete Zuletzt den Posten eines Gou» verneurs von Venedig. Er befand sich auf demsttben, als in den Märztagen 1348 auch in Venedig die Katastrophe, die so lange . vorbereitet war. zum Ausbruchc kam. Er wich dcr Gewalt. Die ersten Aufläufe, die am 17. März statthatten, wurden wohl so« fort vom Militär unterdrückt. Aber als die Aufregung stieg und das Schlimmste zu be- sorgen war, ließ der Graf im Einverständ- nisse mit dem Commandirenden. dem Grafen Zichy, sich herbei, um „Blutvergießen zu vermeiden", die Truppen in den Kasernen zurückzuhalten und zur Aufrechthaltung der Ordnung die Bewaffnung der Bürgerschaft zu gestatten. Welchen Verlauf die Ereignisse vom 17. bis 22. März nahmen, die endlich in der Ermordung des Obersten Marino« uich und in der Gefangennahme des Vke- Admirals Anton Stephan Ritter von M ar> i in i gipfelten, vergleiche in den Biographien der zwei Letztgenannten ^Bd. XVI , 2'. 448. und Bd. XVI I , S. 26). Graf Alois zog sich in die Muße des Privatlebens zurück. Seit 16. August 1833 mit 5opl)ie gebornen Fürstin IaßlonowsKi vermalt, stammen aus dieser Ehe zwei Söhne: Eduard und Si- gismund, und Zwei Töchter: Antonia und Mar in Sophie. — 2. Andreas Baron Pal ffy (gest. 10. October 1649) war Oberst und Commandant eines croati' schen, 3000 Mann starken Reitercorps und berühmt ob seiner Tapferkeit in den vielen Kämpfen gegen die Türken. Er starb kinder- los. Als seine Gemalin wird eine Dame mit dem Taufnamen Helene bezeichnet, deren Familienname nicht genannt ist. Sie ist die Heldin einer Novelle von Leo Gold« ammer, betitelt: „Helene Pälfy", welche im „Wochenblatt aus Karlsbad" 1863. Nr. 48 u. f., abgedruckt steht. ^Porträte. 1) E. Wide. man Lc. 164U, und 2) von demselben ge» stochcn 1631. beide in 5°.).) — 3. Anton Kar l Fürst P. (geb. 26. Februar 1793). von der älteren (Nikolai'schen), seit 1807 fürstlichen Hauptlinie, Sohn des Joseph Franz Fürsten von Pä l f f y ls. d. Nr. 17). aus dessen Ehe mit Mar ia Karo l ina Gräfin Hohenfeld, ist Erb» obergespan von Preßburg und Erbhauptmann im kaiserlichen Schlosse daselbst, und war in den Jahren 1821—1828 Gesandter an den sächsischen Höfen. Der Fürst ist seit 13. Jänner 182« mit Qopoldtnc Gräfin Aau- nitz, Sternkreu^Ordens« und Palastdame der Kaiserin von Oesterreich, vermalt. Den heu- tigen Familienstand dieses fürstlichen Zwei« ges der Nikolai'schen Linie siehe auf der Stammtafel. — 4. Ferdinand Graf P. (geb. 1620. gest. 3l. Ottober 1680), einziger Sohn des im Jahre 1636 mit Diplom vom 28. Fe- bruar von Kaiser Ferdinand I I . gegraften Johann ^Nr. 11) aus seiner zweiten Ehe mit Jud i th von Am ad 6. Ferdinand widmete sich dem geistlichen Stande, trat ur- sprünglich, 1640, in den Orden der Gesell«
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich O'Donnel-Perényi, Band 21
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
O'Donnel-Perényi
Band
21
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1870
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
542
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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