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oder sogenannten Iohann'schen 3inie;
er war zweimal vermalt, seit 4. October
4687 mit Theresia Gräfin Czobor
und seit 28. August 1741 mit Mar ia
Iu l i ana Gräfin von Stubenberg.
AuS erster Ehe waren 3 Söhne 4 Töch-
ter, aus zweiter eine Tochter vorhanden.
Von den Söhnen Johann (VI.), Paul
Kar l (III.) und Nikolaus (VII.)
hatte jeder Nachfolge; aber nur jene des
Nikolaus pflanzte sich bis auf die
Gegenwart fort, in welcher Graf Io -
hann (geb. 12. August 1829) und
Gräfin Gabriele (geb. 17. November
1833), vermalte Emanuel Graf An-
drässy, die noch lebenden Sproßen der
von dem Palatin Johann (IV.) ge»
stifteten j ü n g e r e n H a u p t l i n i e ,
welche auch die Iohannische Linie
genannt wird, sind.
kerois ex-
ad
1751, 8v.). — xaiatwi
iunaoiiaU Gloria xaes dellcx^us maxiwi
deroiL «loanu. coiaitili ?a,Ilt'>', xi'oreFiL
(5. ü. 1749, 8'.). M n Anonymus 8t. 2. br>
singt in einem Gedichte die Thaten des be-
rühmten Palatins.) — ?a1a,tini Re^ni
ve^LiL LcripioriduL I^ati-Us, ^xtei-jZ, Diplo-
iua.tidu8 aliiLgue wäti-UNSutiL litsrai-Uä
eruti ste. sto. (i^^ruHvias 1732, t)p. aeaä.
soo. ^LLU, Icl. I'ol.) x. 208—216. — Arneth
(Alfred Ritter von). Maria Theresia's erste
Regierunqsjahre (Wien 1863. 8<>.) Bd. I,
S. 90, 92, 237—260,262, 264, 270, 272, 273,
273. 277, 278. 283. 287. 288, 291. 298. 301
bis 303. 30ö. 310, 312, 371. 401, 404; Vd, I I ,
S. 133, 442—336. — Derselbe. Prinz
Eugen von Savoym (Wien 1838, 8«.) Bd. I,
2. 172; Bd. I I , 2. 133 u. f.. 173 u. f. —
Ungarischer Plutarch oder Biographien
merkwürdiger Personen des Königreichs Un»
garii. Aus authentischen Quellen geschöpft
und . . . dargestellt uon Carl Vincenz Kö'
lesy und Jakob Me l z cr (Pesih 1813, Eggen«
derber, 8".) Bd. I, S. 243 u. f. — Thaten
und Charakter züge berühlnter österrei» chischer Feldherren (Wien 1808. Degen. 8o.)
Bd. I I , S. 38. — (Hormayr's) Archiv
für Geschichte, Statistik, Literatur und Kunst
(Wien. 40.) XVII. Jahrg. (l326), Nr. 19.
S. 403: „Grabschrift des Grafen Pälssy im
Dome zu Preßburg" 1 XVIII. Jahrg. (1827),
S. 760. — Porträt. Unterschrift: Graf Io»
hann Palffy. P. Fendi äei., Franz Xaver
Eißner Lc.
Mf fy von Erdöd, Moriz Graf (k. k.
Fel. 0 ma rsch a ll» Lieutenant, vor»
mals Statthalter des Königreichs Un»
gärn. geb. 12. Juli 1812). Von dem
jüngeren (Rudolphi schen) Zweige
des jüngeren Astes der älteren (Niko>
lai'schen) Hauptlinie; ein Sohn des
s184l gestorbenen) Grafen Franz aus
dessen Ghe mit Josepha Gräfin Er«
dödy. Der Graf Mor iz trat in die
kaiserliche Armee, wurde Rittmeister im
Kürassier-Regimente Nr. 7, quittirte
jedoch in den Vierziger-Iahren und
wurde im Jahre 1847 zum Administra»
tor des Preßburger Comitats ernannt.
Im Jahre 1848 kehrte er in die Reihen,
der kaiserlichen Armee zurück, wurde
Major im Chevauxlegers. Regimente
Nr. 3 und als solcher zum Feldmarschall
Fürsten Windisch-Gratz commandirt;
im folgenden Jahre fungirte er als
Flügel.Adjutant bei Feldzeugmeister Ba-
ron Hann au und wurde bald darauf
Oberstlieutenant bei der ungarischen
Gensd'armerie, dann Oberst und Com«
mandant des 1. Huszaren«Regiments.
Im Jahre 1853 wurde er zum General«
Major befordert und erhielt, eine Bri«
gade im 1. Cavallerie-Armeecorps, kam
im Jahre 1838 in gleicher Eigenschaft
zum 3. Armeecorps, bis er am 8. Juni
1839 Feldmarschall.Lieutenant und Di«
visionär in Agram wurde; im Jahre
1861 ernannte ihn der Kaiser, nachdem
Benede k in Folge desOctober-DiplomS
den provisorischen Statthalterposten nie»
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
O'Donnel-Perényi, Band 21
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- O'Donnel-Perényi
- Band
- 21
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1870
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 542
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon