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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - O'Donnel-Perényi, Band 21
Seite - 239 -
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Seite - 239 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - O'Donnel-Perényi, Band 21

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Palm-Vundelfmgen 239 P alm-Vimdelsingen 4773. gest. 44. December 183i) war fünfmal vermalt: 1) im Jahre 1803 mit Nana Fxauziska Freiin von 5olignac (gest. 1806); 2) im Jahre 1808 mit Maria Mrolina Freiin Gudenus (gest. 4818); 3) im Jahre 1817 mit Maria Theresia Freim von Lederer (gest. 1823); 4) im Jahre 1823 mit WalMe Freiin Wildburg zu Olteilschlag (gest. 1827) und 3) im Jahre 1829 mit Q'opoldine Gräfin Traun- Wensbexg (geb. 24. September 1811). welche ihren Gatten überlebte. Mit ihr erlischt die fürstliche Linie Palm «Gun- delf in gen, denn Fürst Kar l Io - seph (III.) Franz hatte nur auS der ersten Ehe Kinder, und zwar zwei Töch» ter, von denen die eine, Karolina, im Jahre der Geburt. 1806, starb, die zweite. Maria (geb. 7. November 1804) unvermält am 22. Juni 1832 das Zeit« liche segnete. — Die am Eingänge dieser Darstellung erwähnte, von Kar l I o- seph'ö (I.) Bruder Leopold Gott- lieb gebildete freiherrliche Linie ist in dessen Enkeln Joseph Karl (geb. 1774. gest. um 1811) und Anton Iranz (geb. 1773, gest. 1793) erloschen. Die von Johann David's Bruder Johann Heinrich (II.) in Balzheim gegründete Linie ist gleichfalls mit dessen Enkeln Eberhard Heinrich (gest. 1796) und Christian Heinrich (gest. 1819) erloschen. Jetzt blüht, nur noch die von dem dritten Bruder Johann David's, von I o> nathan in Mühlhausen gebildete Linie. Allgemeines historisches Lexikon (Leip. zig 1730, Thom. Fritschcn's Erben, gr. Fol.) Bd. I I I , S. 214. — Meyer (I .), Das große Conucrsationö'Lexikon für die gebildeten Stände (Hildburghausen, Bibliogr. Institut, gr. 80.) Zweite Abthlg. Bd. I I , S. 318. — Ersch und Gruber, Allgemeine Em'yklo» pädie der Wissenschaften und Künste (Leipzig, 4°.) I I I . Section, io. Bd, S. <32. — Has« sel, Genealogischchistorisch-statistischer Alma« nach auf das Jahr 1824, S. 257. — Schön« fe ld (Ign. Nitier uon), Aorls-Schematismus des österreichischen Kaiserstaates (Wien is24, Schaumbur^ u. Comp.. s°.) I I . Jahrg. S.36. — Ho pf (Karl Öl-.), Historisch-genealogischer Atlas ftit Christi Geburt bis auf unsere Zeit (Gotha 1858, Friedr. Andr. Perthes. kl. Fol.) S. 378. — Vehse (Eouard Oi-.). Geschichte des österreichischen Hofs und Adels und der österreichischen Diplomatie (Hamburg. Hoff- mann u. Campe. kl. 8".) Bd. V l l l , S. 20t. — Wappen. Ein' längs dreimal und quer einmal durchgetheilter Schild mit Herzschilo. Der blaue Herz schild ist von drei aufrechten silbernen Pfählen belegt und vor den Pfählen ist ein rechts aufwärts schreitender aoldgekrön» ter rother Löwe (der HabSburgische) mit aus» - geschlagener Zunge und mit über sich gewor« fenem Doppelschweife zu sehen, Haupt- schild. 1 und 6.' in Gold ein halber gekrön- ter schwarzer Adler; 2: in Blau die deutsche Neichskrone (eine Vergünstigung des Kaisers Franz I. Stephan); 3: in Gold ein links« schräger rother Balken, an dem zur Rechten vier, zur Linken drei Zacken sichtbar sind; 4: in Schwarz drei übereinander stehende gol» d:ne Ochsenjoche (nach Pernice in „Ersch und Gruber" drei goldene Schnallenbügel); 5: in Silber auf grünem Hügel eine grüne Palme, durch welche ein rother Balken geht. Unter dem Schilde auf einem silbernen flat« ternden Bande in goldenen Buchstaben die Devise: V i r t u t i s tNÄsi . Auf dem Schilde ruhen sieben gekrönte Turnierhelme. Die Krone deS mittleren Helms, der auf beiden Seiten blaue mit Silber belegte Helmdecken hat, trägt einen rothen Polster mit goldenen Quasten, auf welchem die Reichskrone. wie im Felde 2, liegt. Die Krone des ersten Helms mit rother silbern belegter Helmdeckl' trägt zwei hermelinfarbige Büffelhörner mit aus» wärts gekehrten »othen Mündungen; die Krone des zweiten, ebenfalls mit rother und silbern belegter Helmdecke, zeigt zwischen Palmzwei< gen einen linkSgrwendeten Uhu natürlicher Farbe. Der dritte Helm mit schwarzer gold- delegter Helmdecke trägt den schwarzen gekrön- ten Doppcladler; auf dem fünften Helm mit rother goldbelegter Helmdccke steht der rothe Löwe des Herzschildes, in seinen Vorderpfoten einen Palmzweig tragend; der sechste Helm mit grüner silberbelegter Helmdecke zeigt einen Ewigkeitsring (eine in den Schwanz sich bei« ßende ringförmige Schlange) und in demselben eine rechtsgekehrte weiße Taube mit ausge« breiteten Flügeln, und auf dem siebenten Helm
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich O'Donnel-Perényi, Band 21
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
O'Donnel-Perényi
Band
21
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1870
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
542
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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