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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - O'Donnel-Perényi, Band 21
Seite - 240 -
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240 Palnr-Spa^er mit rother silbern belegter Helmdecke erheben sich zwei aufeinander gelegte, mit ihren Sachsen einwärts gekehrte rothe Adlerflügel mit einem linksschrä^en silbernen B.inde. das mit d,-ei grünen Lindenblättern mit Stengeln belegr ist. Die Schi ldhalter sind zwei goldene Löwen, deren jeder ein silbernes, mit goldenen Fraw sen und Quasten geziertes, an einer goldenen Stange auswärts flatterndes Turnierfähnlein hält Das Fähnlein, das der rechte Löwe hält. zeigt in schwarzer Schrift die Worte: '^U2tli2 ut xHimk; das Fähnlein des linken Löwen aber weist auf grünem Grunde einen grünen Palmbaum, Das ganze Wappen um< gibt ein goldgestickter, mit goldenen Fransen un2 Quasten behängter, mit Hermelin gefüt, terter rother Fürstenmantel, über welchem der Fürstenhut steht Plllm-Spazzer, Antonia (Sänge- r in. geb. zu Pesth 47. Februar 1823). Die Tochter eines kais. österreichischen Hauptmanns, durch des Vaters früh- zeitigen Tod wurde sie zur künstlerischen Laufbahn hingezogen. Den ersten Unter« richt im Gesänge erhielt sie bei dem damaligen Professor an der Akademie der Tonkunst in Wien, Giovanni Gen« t i luomo, der später auch Antonia'S Schwester Luise Spazzer geehlicht hatte. Als sechszehnjähriges Mädchen betrat Antonia im Jahre 1839 als Gemmy im „Teü" zum ersten Male im Wiener Karnthnerthor>Theater die Bühne und ihre schöne Stimme veranlaßte den Di> rector Balo cchi.no, sie sofort zu enga» giren. Schon im folgenden Jahre erhiel» :en sie und ihre Schwester Luise eine Anstellung am Hoftheater zu Hannover, wo sie ihre künstlerische Ausbildung unter Leitung ihres Schwagers Gent i luomo fortsetzte. Zwei Jahre spater feierte sie zugleich mit ihrer Schwester bei einem längeren Gastspiele zu Berlin solchen Erfolg, daß Graf Redern der jungen Künstlerin einen sehr günstigen Contract anbot, sie wurde aber. da ihre Verbind« lichkeiten mir der hannoveranischen Hof« dühne noch nickt gelöst waren, auf königlichen Befehl reclami rt. Die Gründe, warum sie dieser Reklamation nicht nach. kam, sind unbekannt, denn 'sie nahm ein Engagement als Primadonna in Breslau an, wo ihr vollständig Gelegenheit geboten war, sich ein umfassendes Reper« toir zu schaffen und sich sowohl im Ge» biete des dramatischen, wie colorirten Gesanges vollends auszubilden, wozu sie durch den anerkennenden Beifall des Publicums nicht wenig aufgemuntert wurde. Im Jahre 1844 vermalle sie sich mit einem Herrn Palm und seit dieser Zeit führt sie den Künstlerdoppelnamen Palm« Spazzer. Sie gab nun Gast« spiele auf den ersten Bühnen in Wien, Hamburg. Berlin und sang an letzterem Orte neben der gefeierten Jenny Lind die Euryanthe in Weber's gleichnami. ger Oper. Nun nahm sie ein dreijähriges Engagement an der königlichen Bühne in Stuttgart an und würd»: mit Decret vom 23. Mai 1847 z^r kön. wüntem« bergischen Kammersängerin ernannt. Im Jahre 1849 folgte sie einem Rufe nach London und feierte dot.t an der Seite Pischek's neue. Triumphe. Nach ihrer -Rückkehr wurde sie unter sehr günstigen Bedingungen an der Dreooener Hof» bühne angestellt, als ein Halöüdel, von dem sie befallen wurde, sie über ein halbes Jahr der Bühne entzng. Nach dem Gebrauche der Bäder zu Kreuznach und Ostende vollständig hergestellt, kehrte sie nach Dresden zurück, folgte auch einer Einladung zum Gastspiele nack Mün» chen, wo sie so sehr gefiel, daß sie später festes Engagement an der Müncbener Hofbühne nahm. Von dort aus begab sie sich zeitweise zu oft mehrmonatlichen Gastspielen an verschiedene Hof« und größere Bühnen Deutschlands. Im Jahre 1864 sang sie wieder im Kärnthnerthor«
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich O'Donnel-Perényi, Band 21
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
O'Donnel-Perényi
Band
21
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1870
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
542
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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