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Pasta
rant i , verheirathet, und dieser sich im
I.1861 —wie man sagte, in Folge großer
pecnniarer Verluste — in Neapel erschos.
sen. Auf dieses Unglück weist auch eine
Stelle der ihr zu Ehren aufgestellten Ge«
denktafel: „ttiuäitta I>H5t2, (xsnio äol
CÄnto^ 0Qor6 cl.61 Zeoolo 6 ä
miraoolo äi virtu nslia piü.
lortuna ^ Q6116 kvvsrLita. I's
us deavi 1a. tsrra." Ihre Stimme
hatte in ihrer besten Zeit einen Umfang
von reichlich 2 ^ Octaven und stieg mit
Leichtigkeit von deu höchsten Tönen zu
den wie Contraalt klingenden Tiefen
herab. Dabei erinnerte ihr Spiel in se>
ner Vollendung an jenes der Schrö«
der', weder d ieMal ibran noch andere
Sängerinen kamen ihr darin gleich.
Der Sammler . Ein Unterhaltungsblatt
(Wien, Ant. Strauß' Witwe, 4°.) 23. Jahrg.
(1833). Nr, tl2. S. 448. u. Nr. 1l5. S. 439:
„Giuditta Pasta". — I I ^ugFi los io
(Mailänder belletrist. Blatt, schm. 4«) 18i>7,
Nr. l6, S. 239. — Wiener Zeitschrift,
herausg. von F. Wit thaucr (Wien. i>°.)
Iuhrg. l832. Nr, 33. S. 280—287- „Giu<
detta Pasta", uon Ludwig Halirsch. —
^am/>c,'il ^c?l'us.^, Viagi-2,53, univyi'Lg.16 äsi
cslsdri ai-tiäti äi teati-o vivsuti (2Ii1a,no
1839, Vuri-oni), 9. 23. — Damen'Zei.
tung. Herausgegeben uon C. Spindler.
I I . Jahrg. (l830), Nr. 140: „Giuditta Pasta
und Gioo. Balt, Rubini". — Frankfur-
ter Konversat ionsdlatt (4°.) «842,
Nr. 217: „Ein Besuch bei Madame Pasta".
— I /Nntr 'aoto (Paris. kl. Fol.) 1854.
Nr. 36: «1.65 Ca.nt.-rti-illes celsbi-üs". —
Oesterreichische National»En>.'yklc>'
pädie von Gräffer und Czikann (Wien
1833, 8".) Bd. IV, S. 163. — Zellner's
Blätter für, Musik, Theater u. s. w. (Wien.
kl. Fol.) i863. S. N3 u. 124. — Presse
(Wiener politisches Blatt) 1863, Nr. 103. —
Männer der Zeit. Biographisches Lexikon
der Gegenwart (Leipzig. Karl B. Lorck, 4°.)
I I . Serie (l862), in der Abtheilung: „Frauen
der Zeit". S. 86. — Porträte. 1) I. C a«
poral i 5c (kl. Fol.); — 2) nach David's
Medaillon. C 0 llas 'scher Reliefstich (4«.). - .
336 PafterwiH
Duste. Die 8oei6tn. äsi ^sso^ianti äi I^H.
Ia.20 ließ im Jahre 1828 ihre Büste von dem
Bildhauer Mar ch esi anfertigen. —Medail-
len. Die eine ließ die sooietn. clei Oaäino
in Bologna prägen; eine Seite zeigt einen
Lorbeerkranz, die andere folgende Inschrift:
Oiuäitta, I>a5ta I noi nikFlLtLi'o äsl cautn >
pör ßiuäixio cl.'Ita!ia > usli' arts äsl FLLto
äenti I 1829; — eine zweite ließ das Isti-
tuto tilaruianioo äsgli ^.nüoni zu Verona
im Jahre 1820 ihr zu Ehren schlagen; die
eine Seite zeigt die Worte: ^.Usrng. vics
Lorbeerkranz und die Worte.- ^näitka. ?a,i>c?.
s <Üc»!I. ^in^dionuni ^ Vsronsues I Intor
Pasterwitz, Georg von (gelehrter
Benedict iner und Ton setz er, geb.
zu Bierhüt ten im Bisthum Passau
7. Juni 1730, gest. zu Kremsmünster
26. Jänner 1803). Mit seinem Tauf-
namen hieß er Robert , nach seinem
Kinlritle in's Kloster nahm er den Klo«
sternamen G eo rg an. Sein Vater An<
dreas war Soldat, seine Mutter The-
resia eine geborne von Sonneck und
Mohrenberg. Das Gymnasium, wo
er auch den ersten Musikunterricht erhielt,
besuchte er im berühmten Benedictiner-
stifte Altaich. worauf er ftlbft im Jahre
1780 in daS Stift KremSmünster als
Novize eintrat. Nun studirte er Theolo«
gie und neben dieser Berufswifsenschaft
trieb er fleißig Mathematik, Sprachen
und mit großem Eifer musikalische Stu-
dien, namentlich den Contrapunct. Am
24. Juni 173ö wurde er zum Priester
geweiht. Nun wurde er seit 1739 durch
eine Reihe von Jahren im Lehramte ver«
wendet und trug anfänglich Mathematik,
später praktische Philosophie vor. Im
Jahre 1772 eröffnete er Vorlesungen
aus den politischen Wissenschaften, sich
darin an die Zehren des berühmten
Sonnenfels haltend. Als im Jahre
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
O'Donnel-Perényi, Band 21
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- O'Donnel-Perényi
- Band
- 21
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1870
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 542
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon