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Patach ich 346
Histoi-ja
4<>.) p. 33. — 183o,
tdeo-^).
254. — 8ci°jVtoi'O8 lae
lo^ieas Hui aä e. i-. Loisntiai'iiiQ uuivLi^i»
raieui?63tinLliL6m ab s^ 'U5 oi-igino a, 1635
i859, ^02. Qz'ui-Ian, 8».) p. 2l Z^ — 6, Peter
P., genannt OsiFOtkanuZ (gest. im
Jahre <Z66). cin Sohn deS Nikolaus P.,
welcher der erste das Prädicat Zaränd,
dessen sich dirseö Geschlecht seit Ber ta lan
P. bediente, mit dem Namen Zajezda
nach einer ererbten Besitzung seiner Gattin
Aalharinll Herkfl vertauschte. Peter »var ein
tapferer Klie^sheld seiner Zeit, er zeichnete
sich insbesondere im Jahre i336 durch seine
Tapferkeit bei der Belagerung der Festung
Korotna in Slavonien aus, wofür er von
Kaiser Max imi l ian I I . mit der Herrschaft
Nywno im Poseger Comitate beschenkt wurde.
Im Jahre t5<i6 befehligte Peter bei der
Belagerung der Festung Szigeth einen Flügel
der Reiterei und büßte dabei auch sein Leben
ein. — 7. Stephan P. von Zarand, lebte
zu Anbeginn, des l5. Jahrhunderts. Er ist
ein Sohn Bertalan's P., dcr al2 Stamm»
uater des Geschlechtes dcr Patach ich ange«
sehen wird. Stephan diente im Alde,
leistete dem Könige Math ias Corvinus
in seinen Kriegen wichtige Dienste und wurde
in Anerkennung derselben von des Königs
Witwe, der Königin Beatr ix, mit vielen,
meist im Comitate Zaränd gelegenen Gütern
beschenkt, in Folge dessrn er sich Patachich
von Zaränd nannte. — 8. Stephan P.,
ein Sohn dcs Nikolaus P. Ost. l674)
und der Kathar ina Baronin Orsich und
ein Bruder Balthasar's M . 2), des Je-
suiten Johann l ^ und des Bischofs von
Bosnien Georg l ^ Stephan diente in
der kaiserlichen Armee und fand im Jahre l685
in einem Gefechte mit den Türken bei Esseg
in den besten Jahren seinen Tod. Seine Ge»
malin Aosine ged. Kuller, verwitwete von
5arkl,nu, heirathete nachmals den Grafen
Dierrich von Aueroperg.
I!l. Wappen. Gevierteter Schild mit Herzschild
Diescr. mit einer Krone belegt, zeigt in Blau
die auf einem goldenen Anker stehende, ein
flatterndes rothes Band haltende Fortuna Der
Hauptschild zeigt l un2 4: in Gold einen schwarzen, den Kopf nach rechts wendenden
Adler mit ausgeschlagener rother Zunge, aus«
gespannten Fängen und Flügeln; in 2 und 3.-
in Noth einen aufrechten, im Schreiten be»
griffenen goldenen Löwen mit ausgeschlage-
ner rother Zunge und emporgeworfencm
Doppelschweife. Auf dem Schilde ruht die
Grafenkrone.
Patai, Andreas (Priester der Ge.
stllschaft Jesu, geb. zu Szecseny in
Ungarn 28. November 1697. gest. zu
Neu so hl 13. März 1753). Im Jahre
1717 trat P.. damals 20 Jahre alt. in
den Orden der Gesellschaft Jesu. in wel«
chem er mehrere Jahre im Lehramte ver<
>wendet wurde. So trug er einige Zeit
die Philosophie im Collegium zu Klau.
senburg vor. übernahm dann als Rector
die Leitung desselben, kam später in
gleicher Eigenschaft nach Tyrnau und an
andere CoUegien und zuletzt als In-
ftructor der Väter des dritten Grades —
in der Gesellschaft Jesu gibt es unter den
Mitgliedern gewisse Abstufungen oder
Grade — nach Neusohl, wo er auch im Al«
ter von 38 Jahren starb. Die von ihm in
lateinischer und ungarischer Sprache her.
ausgegebenen Schriften sind: „
i, 12".), öfter ausge-
ac?
voli 1731); — „
?i?/sl Hs^ssZl") d. i. Der Blumen sam-
melnde Himmelsgärtner (Klausenburg
1744); __ ^6).. ^a^sT
Fs?'. ^ s a ^ ?/ ^ se'^ ^ o?! <H ö's
d. i. Der Grasin Katharina Haller, ver-
witweten Graf Sigmund Csäky. Biogra.
phie (ebd. 1732. 4°.). Daniel ik führt
noch eine Schrift Pata i 'S, eine in
ungarischer Sprache geschriebene Leichen«
rede auf Johann und Franz Nagy an,
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
O'Donnel-Perényi, Band 21
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- O'Donnel-Perényi
- Band
- 21
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1870
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 542
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon