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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - O'Donnel-Perényi, Band 21
Seite - 382 -
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Seite - 382 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - O'Donnel-Perényi, Band 21

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382 Pavi« unbekannt). Zeitgenoß. Sein Name ist wohl eine Slavisirung des deutschen Bauer oder Pauer. Er widmete sich der Malerkunst und besuchte die Akade- mie der Künste in Venedig, später begab er sich zur weiteren Ausbildung nach Rom. P. hat mehrere Gemälde für verschie« dene Kirchen im croatischen Küstenlande vollendet. Von seinen letzten Arbeiten sind bekannt: ein großes „MadonneiMü" für den Hochaltar der Kathedralkirche zu Fiume, und ein „Heiliger Andrea", Altar- bild für die Andreascapelle zu Buccari, kön. Freistadt am Quarnerischen Meer< busen. 05l2,vsQS^i1i, d. i. Lexikon der süd< slavischenKünftler (Agram 1859. Z. Gaj. gr. 8«.) S. 338. Paviö, Anton Branko (Arzt und Schriftsteller, geb. zu Po2ega in Croatien 43. Mai 1802, gest. ebenda 2. October 1833). Die Gymnastalclas- sen besuchte er in seiner Vaterstadt' die philosophischen Studien hörte er theils zu Agram, theils in Pesth. Für die medicinische Laufbahn sich entschei« dend, begab er sich nach Wien. wo er im Jahre 1827 die medicinische Doctor« würde erlangte und dann zum Professor der theoretischen und praktischen Medicin in Salzburg ernannt wurde. Dort blieb er vier Jahre und wirkte als Arzt in der Choleraperiode sehr verdienstlich. Von Salzburg überfiedelte er nach Villach in Kärnthen, wo er wieder vier Jahre in» mitten der slovenischen Bevölkerung zu« brachte und in dieser Zeit mit besonderer Vorliebe südslavische Geschichtsstudien betrieb. Im Jahre 1336 beries ihn seine Vaterstadt Po2ega als StadtphysicuS. wo er bald eine der einflußreichsten Stützen des Nationalrathes wurde. I n PoZega wirkte P. auch als Arzt in ersprießlichster Weise bis zum Jahre 1833.' Nun begann er zu kränkeln und suchte Linderung in einem südlicheren Klima; in Folge dessen unternahm er eine Reise nach Constanti. nopel, erreichte aber nur Belgrad, wo sein Leiden schon so zunahm, daß er die Reife nicht weiter fortsetzen konnte, son« dern nach Hause zurückkehren mußte, wo er auch bald. 31 Jahre alt. starb. P. schrieb folgende Werke in seiner Mutter» spräche: „Geschichte Slaullnienz mn den ällr- Sten big ant die neuesten Seiten" ; — „Tllpll- graphie und Gthnographie Slavoniens" — und „Flora Zlllullniens", von welchen Arbeiten jedoch nur Fragmente in dem von der südslavischen Gesellschaft in Agram her« ausgegebenen „^lkiv" im Drucke erschie» nen sind. Nsvtzn. 2adavni 1 xouöni Nät, d. i. Neuen. Zeitschrift für Unterhaltung und Belehrung (Agram. 8".) t834. Nr. 26. S. 414: „Zivoto- I>iLi LiavbQski", d. i. Slavische Biographien. Pllvio, Emerich (gelehrter Fr an. ziskanermönch, geb. zu Ofen im Jahre 1716, gest. ebenda im Jahre 1780). Nachdem er in Ofen die Ele- mentarschulen und das Gymnasium be- sucht, trat er in den Franziskanerorden, in welchem er die philosophischen und theologischen Studien beendete. Nach erlangter Priesterweihe ging er zunächst als Prediger nach Bas und von dort nach Baja im Banate, wo er zwei Jahre Philosophie, dann nach Ofen, wo er zehn Jahre Theologie vortrug. P. bekleidete verschiedene Würden seines Ordens und ging im Jahre 4761 als Visitator der Klöster desselben nach Bul. garien. Von dort kehrte er nach Ofen zurück, wo er als emeritirter Rector, Exdesinitor und zweimaliger Commissa» rius in der Provinz von Bulgarien im Alter von 64 Jahren starb. P. hat Mehre- res in lateinischer und illyrischer Sprache
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich O'Donnel-Perényi, Band 21
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
O'Donnel-Perényi
Band
21
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1870
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
542
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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