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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - O'Donnel-Perényi, Band 21
Seite - 398 -
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Seite - 398 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - O'Donnel-Perényi, Band 21

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Pawlowskn 398 Payer Unhoscht. Königgräß. Policzka und Hohen^ manch erworben, mit Allerh. Diplom vom l3. Mai l800 der erbländische Adelstand mit dem Prädicate von Rosenfeld verliehen. Wappen. In Blau ein goldener Querval« ken, welcher im oberen Theile des blauen Feldes von einem sechseckigen goldenen Sterne, im unteren von einem goldenen Halbmond begleitet ist. Auf dem Schilde ruht ein rechts' gekehrter gekrönter Turnierhelm, aus dessen Krone drei Straußenfedern, eine goldene zwi« schen blauen, emporwallen. Die Helm decken sind zu beiden Seiten blau mit Gold belegt. Noch ist anzuführen.- Alexander Paw< Iowsky von Iaros lav (geb. zu Eisenstadt im Oedenburger Comitate Ungarns 2s. Octo« der 1830). P. studirte an der Theresianischen Ritterakademie in Wien, erlangte im Jahre 4833 das Doctorat der Rechte, und wurde, dem Lehramte sich zuwendend, zuerst als Adjunct an die Rechtsakademie in Preßburg geschickt, erhielt aber bald darauf eine Profes« sur in Kaschau und 1838 die Directorstelle in Großwardein. Im Jahre l86t folgte er einem Rufe des Herzogs von Sachsen«Coburg als Reisebegleiter seines Sohnes und kehrte — mittlerweile zum kaiserlichen Rath ernannt — nach zweijähriger Abwesenheit nach Oesterreich zurück. Im Jahre 1864 berief ihn Minister Schmerling in'e Präsidial-Bureau des von ihm geschaffenen Unterrichtsrathes, auch wurde er im nämlichen Jahre Professor der Rechte an der Wiener Hochschule. Von da kam P. mit Allech Entschließung vom 3 September l867 unter gleichzeitiger Ernennung zum wirk« lichen Regierungsrathe als Director an die Theresianische Akademie. Neben feinen Be, rufsstudien beschäftigte sich P. schon während seiner Studienjahre viel mit Botanik, und durchwanderte botanisirend die Comitate Oedenburg, Abauj, Zemplin, Zivs, Säros und Torna, außerdem mehrere Gegenden Nieder» und Oberösterreichs und am Rhein um Cäln und Bonn. Die Arbeiten seines eigentlichen, des Lehramtsberufes gestatteten.P. nur aus- nahmsweise, die Ergebnisse seiner botanischen Ercursionen der Oeffentlichkeit zu übergeben. Die Verhandlungen des Preßburger na« turhistorischen Vereins enthalten in ihrem I. Bande seine „Beiträge zur Flora Ober« Ungarns" und das Oesterreich ische bo< ta nische Wochenblatt 485 l seine „Dar<- stellung der Flora Dalmatiens", in welcher er 336 der österreichischen Flora ausschließlich angehörende Pflanzen aufzählt. ^Kanitz (August), Geschichte der Botanik in Ungarn. Gedruckt in^70 Exemplaren (Hannover 1864, j2v.) S. 157. — Verhandlungen des zoologisch-botanischen Vereins in Wien, V.Bd. (1855), Abhandlungen S. 61, in Aug. Neil . reich's „Geschichte der Botanik in Nieder« Oesterreich". — Na^nai. ^22^6x6^61 sä äis-itstt ^Ibum. inIHäonoH ss kiaäö: KaT-kackz,^ sivckn, etc:., d. i. Die Heimat. Bilder» und Biographien» Album, herausgegeben von Stephan Sar« kady (Wien 4867, 4") (man vergleiche über dieses Album das in der Biographie Johann P auer's, S. 364 in den Quellen, Gesagte). — Porträt. Unterschrift: I>Hi>1onj loväi ^au> tch'a. HlarastOQi ^05. 1567 (lith.). Reiöovztbw sc NöLok DsoäbeQ 1847,-4<>. (auch in Sarkady's „N^'nai«).) Patzer, Hieronymus (Tonsetzer, geb. zu Meid l ing bei Wien 43. Fe- bruar 1787, gest. ebenda 47. August 1845). Sein Vater war Schullehrer in Meidling und von ihm erhielt der Sohn seit seinem fünften Jahre Unterricht im Gesänge und auf der Violine. Sechs Jahre alt, begann er Clavier und Orgel zu spielen, und später erlernte er einige Blasinstrumente. Die armlichen Verhalt« nisse im Elternhause wiesen den Knaben bald auf eigenen Erwerb, und kaum zehn Jahre alt, begann er schon Geld zu verdienen, indem er in Wirthshäusern zum Tanze aufspielte. Bald konnte er sich die Kleidung selbst kaufen und auch half ihm sein Verdienst, sich die theore« tischen Werke von Albrechtsberger, Ki rnberger, Mathisson und An> dern anzuschaffen, die er nun mit großem Eifer ftudirte. Spater eröffnete sich ihm als Klavierstimmer, namentlich bei Bade» gasten, die den Sommer über in Meid« lmg zubrachten, eine neue Erwerbsquelle. Bei solchen Gelegenheiten bekam er hie und da neuere Tonwerke von Beet« hoven, Eber l , Gelinek. Hummel und Anderen zu hören; auch entlehnte er
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich O'Donnel-Perényi, Band 21
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
O'Donnel-Perényi
Band
21
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1870
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
542
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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