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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - O'Donnel-Perényi, Band 21
Seite - 402 -
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Payer 402 Vermeidung von Verwechslungen und irrigen Angaben — nicht unerwähnt bleiben, daß der hie und da in musi. kalischen Katalogen, Werken und Zeit» schuften erwähnte I . Payer niemand anderer ist. als unser Hieronymus Payer. der sich auf seinen mit französi- schen Titeln herausgegebenen Tonstücken Ierome Payer zu nennen pflegte, woraus bei der üblichen Abkürzung des Taufnamens I . Payer, welches aber auch Jean oder Joseph P. bedeuten kann, entstanden ist. Allgemeine Wiener Mu sik' Zeitun g. HerauSg. von Dr. August Schmidt (4",) 'VI. Jahrg. (1846), Nr. 5 u, 6: „Hieronymus Payer". von Groß-Athanasiu s; — und dieselbe. S. 354' „Payer's Nachlaß". — Schmidt (August Dr.). Denksteine. Bio« graphien von Ign. Ritt. v. Seyfried u. s. w. (Wien 1848. Mechitar. Congr,. 4".) S. 93. — Gaßner (F. S. Dr.). Univelsal-Lexikon der Tonkunst. Neue Handausgabe in einem Vande (Stuttgart l849. Frz. Köhler. 5ier.8°.) S. 6?9. — Neues Unioersal'Lerikon der Ton< kunst. Angefangen von Dr. Iu l . Schlade« bach, fortgesetzt von Ed. Bernsdorf (Dresden l836, Rob. Schäfer, gr.8°.) Bd. I I I , S. l!9. — Meyer ( I . ) , Das große Conversations» Lexikon für die gebildeten Stände (Hildburg« hausen, Bibliograph. Institut, gr. 8".) Zweite Adthlg. Bd. I I , S. 1061 Kieses und das voli.^e Werk mit der unrichtigen Angabe, daß Payer gegen das Ende des Jahres 1846 zu Wien gestorben sei). — Frankl (Ludwig August), Sonntagsblätter (Wien. gr. 80.) I I I . Jahrgang (1844). S. 109l. — S ch ill ing'K Nnioersal'Lerikon der Tonkunst. Bd. V, S. 406. — Porträt. Unterschrift. Facsimile des Namenszuges: Hier. Payer. Stadler 1846 (lith.). Gedruckt bei I . Höfe» lich (Wien. 4<>.), auch in Schmidt's „Denk. steinen". Payer, Julius, in dieser Schreibart erscheint der berühmte Bergsteiger und Geognost, derzeit k. k. Oberlieutenant in der österreichischen Armee Julius P eyer, dessen richtige Schreibart mit e und nicht mit a ist. Siehe: Peyer, Julius. Pazelt, Vincenz, siehe: Patzelt, Io- hann sS. 358 dies. Bds.. in den Quellen Nr. 2). , Dionys sder Vaters (un« garischer L a nd t a g s » Deput i r ter , geb. zu Kömlöd in Ungarn 10. März 4784. gest. zu Baracska 1. Februar 4834). Entstammt einer ungarischen Adelsfamilie, die urkundlich bereits zu Anbeginn deS 46. Jahrhunderts vor' kommt. Sein Vater Johann war ein schlichter ungarischer Edelmann, die Mut« ter Therese, eine geborne Szücs, aus Baracska. Dionys erhielt eine gute Erziehung, deren Erfolge durch treffliche angebome Anlagen gefördert wurden. Frühzeitig machte er sich mit den Geschäften seines Comitats — die Familie ist im Komorner ansässig — vertraut und war darin so bewandert, daß sich ihm bald das allgemeine Ver» trauen zuwendete. Zwei Restaurationen hindurch war P. erster Vicegespan des Komorner Comitates. In dieser Stel« lung errang er sich als geschickter unpar- teiischer Richter, als gewandter, fleißiger, energischer Comitatspräsident allgemeine Achtung und Popularität in seinem Co« mitate, das ihn bald für seinen tauglich« sten Repräsentanten auf dem Landtage hielt und als den ausgezeichnetesten De- putirten und Gesetzgeber ansah. Er selbst war dabei ein eifriger, seinen Grundsätzen unerschütterlich treuer Patriot, der be> deutende Gefetzeskenntniß — freilich nur ausschließlich des ungarischen Rechts — scharfe Beurtheilung und zutreffende Logik besaß, die einigermaßen nur durch den engen Kreis seiner Anschauungen, die sich nicht über die Verhältnisse Ungarns hinaus erstreckten, beeinträchtigt wurden. In Kenntniß dieser letzteren aber fand er kaum seines Gleichen, da war er in allen
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich O'Donnel-Perényi, Band 21
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
O'Donnel-Perényi
Band
21
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1870
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
542
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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