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rich Ritter u,), Kossuth und seine Bannerschaft,
Silhouetten aus dem Nachmärz in Ungarn
(Pesth 1630. Heckenast. 8°.) Bd. I I , S. 153.
— S ch lesing er (Mar), Aus Ungarn (Ber>
lin i350. Franz Duncker, 8«.) Zweite Aufl.
S.280u. f. — Spr inger (Ant.), Geschichte
Oesterreichs seit dem Wiener Frieden 1809
(Leipzig l864 u. l863. Hirzel, gr. 80.) Bd. I I ,
S. 30i, 502. — Vehse (Eduard Dr.), i
schichte des österreichischen Hofs und Adels
und der österreichischen Diplomatie (Ham
bürg, Hoffmann u. Campe, kl. 8<>.) Bd. XI,
S. 473.
Pazout, Joseph (Schulmann, geb.
zu Dolany bei Gitschin 27. März
4823). Die unteren Schulen und das
Gymnasium besuchte er zu. Gitschin, die
philosophischen Studien beendete er zu
Prag. Im Jahre 1846 trat er in den
ritterlichen Orden der Kreuzherren mit
dem rothen Stern, den er aber im Jahre
4849 wieder verließ, um sich auSschließ-
lich dem Studium der Philosophie, Ma>
thematik und der Naturwissenschaften zu
widmen und für ein Lehramt vorzuberei»
ten. Im Jahre 1830 erhielt er eine
Professur am Gymnasium zu Pisek, wo
er Physik. Naturgeschichte und philoso-
phische Propädeutik vorträgt. Im Jahre
1838 erlangte er die philosophische
Doctorwürde und im Jahre 1861 wurde
er als Repräsentant in die Gemeinde
gewählt, wo er namentlich seine Aufmerk»
samkeit dem Schulwesen in und um Pisek
zuwendet und die Theilnahme für den
Bau eines neuen Gymnasiums zu wecken
bemüht ist. P. ist auch Schriftsteller und
hat bisher herausgegeben: „Oüo?z 5/sHn
FSe?F?lost?oH/ nllHiin") d. i. Die Nmge>
bungen Piseks, eine geognostische Skizze
(Pisek 1837, 4<>.). auch im Jahresberichte
des k. k. Gymnasiums zu Pisek für 1837"
abgedruckt; seit dem Jahre 1862 redigirte
P. die für höhere weibliche Bildung be>
d. i. Frauenschule, an der sich außer ihm Erben, Krejöi.Ctibor,Kopecky,
Soukup. Tonner u. A. betheiligen,
und wovon bis zum Jahre 1864 zehn
Hefte in Prag, anfänglich beiMercy,
spater bei K ob er. erschienen sind. Von
diesen 10 Heften bearbeitete P. das I I :
„^anka o öiovsku", d. i. Lehre vom
Menschen (1862); des VIII:
(1864) und des IX: „?ovk
oküv", d. i. Die Natur der Thierwelt
(1864). Ferner ist er Director der Here«
dität: „2Iatä kuika. äivsk ösZ^oli")
d. i. Goldenes Buch der böhmischen
Madchen, in welcher er die periodische
Schrift: »2Iätö K1a8^", d. i. Goldähren,
eine Gabe für erwachsene Mädchen, re«
digirt. Ueberdieß liefert er Beiträge für
verschiedene cechische Nnterhaltungsschrif.
ten und für den „Liovnik nZmönF".
ovnilc nkuon^. Rsäaktor Dr. I'raQt.
I^ g.ä. RiyFsi', d. i. Conversations-Iexikon.
Nedigirt von Dr. Franz Lad. Rieger (Prag
1339. I . 3. Kober, Ler. 8".) Bd. VI, S. l90.
Pedal, richtig Peball, Leopold von
(Naturforscher, geb. zu Seckau in
Steiermark 29. December 1826). Einer
in Steiermark anfäßigen Familie ange«
hörig, über welche die Quellen nähere
üttheilungen enthalten. Leopold be«
endete die Gymnasial-, philosophischen
und rechtswifsenschaftlichen Studien in
Grah, wo an der Hochschule damals
tüchtige Manner, wie Knar, Albert
von Muchar. Gintl. Gabriel,
Schreiner u. A. lehrten. Nach Be«
endigung der juridischen Studien, die
!hn nur wenig anzogen, begann er über
Anregung des Professors der Chemie
Dr. Johann Gottlieb am Ioan«
neum daö Studium der Naturwifsen«
schaften. besonders der Chemie, und er«
'angte im Jahre 1831 die philosophische
Doctorwürde. Im letztgenannten Jahre
wurde er Assistent für das Fach der
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
O'Donnel-Perényi, Band 21
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- O'Donnel-Perényi
- Band
- 21
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1870
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 542
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon