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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Prokop-Raschdorf, Band 24
Seite - 155 -
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R. Rllab, Eduard von, siehe: Raab. Ign. Ios. sG. 160, in den Quellen, Nr. 1). Rllttb, Franz. siehe: ebenda sS. 16N, in den Quellen Nr. 2^. », Franz de Paula (Ton setz er, geb. zuPausia m in Mähren !m Jahre 1743, gest. zu Seiten statten 9. Mai 1804). Den ersten Unterricht in der Musik erhielt er von dem Schullehrer seines Ge> burtsortes, dann kam er zuerst als Baß. sänger in daS Stift Seitenstatten, in wel» chem ihm nachW id m ann'sTode dieOr- ganistenstelle übertragen wurde. Er war ein gründlich gebildeter Musmis, in der Composition ein Schüler Albrechts- berger's. In feinen eigenen Werken nahm er sich, Michael Haydn zum Vor» bilde, in dessen Styl er sich so hineinge» arbeitet, daß Kenner seine Arbeiten nicht selten für jene von Michael Haydn hielten. Seine im Stifte aufbewahrten Compositionen sind: „16 IntrmtnZ tür Ä slngztimmln", aus den Jahren 1794 und 1798; — „N Gcndualiln tm A> stim- wlli nnd Inztrnmente", aus den Jahren 1796—1799; — „Ä Gfferwien tni 2i,Ztim- min und Instrumente", aus derselben Zeit; — ,,Ä Visiern tüc V stimmen" (l806) I — „Gine glllsze Wls«e nn!> ein NeiMm Kr HZtimmkn" (1,796); — „Oini Gelegeichlits- Onntate" (1797); — „Mchine Veber und niehlMmmigl Gegünge" (1797); —,3«» - Annen M da« Ptllnufllltl"; — „16 Fngin tür Olauin ünd Grgel". Als Mensch ungemein bescheiden und anspruchlos, erfreute er sich der allgemeinen Achtung. Tr starb im Alter von 61 Jahren. Allgemeine Wiener Musik ° Zeitun«, Herausgegeben non August Schmidt (4°.> I I I . Inhig. (ts43), Nr. l4 u. 18, in den „Veittägen zur Tonkünstler'Geschichte Oeste» ceichs", uon Alais Fuchs, s Franz Anton Ritter von (k. k. Hof ra th , gcb. zu St. Leonhard im Lavanlthale in Kärnthen 21. December 1722, gest. zu Wien 20 April 1783). Nachdem er in GraH die rechtswifsen» schaftlicken Studien beendet und daraus die Doctorwürde erlangt, widmete er sich anfänglich der Aduocatur, welche er aber im Jahre 178l), eine StaatSbebimstung annehmend, aufgab. Die Kaiserin Ma» ria Theresia, auf die Hebung des Triestei Freihafens bedacht und auf die Tüchtigkeit R.'s aufmerksam geworben, ernannte den kaum 30i5hrigen Sach» walter znm Intendanzrath in Trieft, in welcher Stellung er so ersprießliche Dienste leistete, daß er bereits im Jahre 1738 in dm eibländisch'österieichi'schenNitteistand erhoben wurde. Im Jahre 1773 berief ihn die Kaiserin, unter gleichzeitiger Nr.» nennung zum Hofrathe, zu der in Wien errichteten Commerzcommission. Die in Folge der vorhergegangenen lang- jährigen Kriege zerrütteten Verhältnisse des Kaiserstciates erheischten die man- nigfaltigsten Arbeiten, um den gesun- kenen Wohlstand der einzelnen Länder neu zu beleben," die Production zu steigern und die Industrie nach den
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Prokop-Raschdorf, Band 24
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Prokop-Raschdorf
Band
24
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1872
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
450
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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