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Nalmtinsky Nabboni
von dll ab innerhalb vier Jahren über
die ganze Diöcese verbreitet und wurde
beinahe in allen Seelsorgstationen er-
lichtet.
S lllzbur« er Kirchenblatt (4°.)IH.Iahrg,
(1854), Nr, l , S. 2: ,Moi« Rabanser«,
biographische Slizze von G. Tinlhauser.
Rabatinskl), Marie (Ho f. Opern,
sängerin, geb. in Ungarn). Stammt
aus einer polnischen Familie, für welchen
Fall jedoch die Schreibart mit einem y
am Ende unrichtig ist, ist aber selbst in
Ungarn, nach Anderen in Siebenbürgen
geboren. Nach einer der unten bezeichne,
ten Quellen wäre ste schon um 4833
geboren! nach einer anderen ist sie im
Jahre 1863, damals 16 Jahre alt, zur
Bühne gekommen und somit jetzt erst
24 Jahre. Sie sang zuerst am ungari.
schen National-Theater in Peflh in ma>
gyarischer Sprache; im Jahre 4863 kcim
sie an die Wiener Hof»Oper, wo
sie zum
ersten Male in deutscher Sprache sang.
Sie übernahm nach dem Abgänge der
Sängerin Murska ihre Partien, so die
Königin in den „Hugenotten" , die
I n es in der „Afrikanerin", den Pagen
im .Maskenball" u. m. a. Fräulein R>
besitzt, nach den Angaben der Fachkritik,
eine umfangreiche Sopranstimme (die
zwei Octaven,von 0), klar und hell,
mehr durch Anmuth alS durch Macht
und Fülle ansprechend,' ihre Intonation
ist vollkommen rein, die Scala gleich-
förmig ausgebildet, die Koloratur gefäl>
lig. Sie hat während ihrer Wirksamkeit
an der deutschen Oper große Fortschritte
in ihrer Kunst und auch in der Theil,
nähme des Publicums gemacht, zu defsen
Lieblingen
ste
zählt.
Neue freie Presse 1868, Nr. 14üi, in der
Rubrik: „Hof'Opecntheater", — Wiener
Zeitung l865, Nr 271. in der gleichen
Rubril". — Fremden.Bla t l , Von Gust.
Heine (Wien. 4°.) 1870, Nr, i, — Der Floh (Wiener Witz» und Caricaturblatt,
Fol,) I I . Jahr«. (1870), l, Mai, Nr. l8
d^aselbst ihre Caricatur nach einer Zeichnung
von Klic, geschnitten in Holz von 3o-
massich,)
Rllbboni. Joseph (Flöten-Vir .
tuoS und Componist. geb, zu Cre-
mona im Jahre 18l)l), gest. zu Va
renna 10. Juni 1836). Seine künstle-
rischeAusbildung erlangte er zu Mailand,
wo er sich dem musikalischen Unterrichte
zuwendete. Im Jahre 1830 erlangte?r
eine Prcfcffuc für die Flöte am k. k.
Konservatorium der Musik in Mailand
und wurde auch Mitglied des Orchester«
am kaif. Theater daselbst. Auch gab er
in Mailand und in den größeren Städten
Italiens, meist in Gesellschaft mit Ernst
Eava l l in i , Concerte auf seinem In»
strumente und feierte mit seiner Kunst»
fertigkeit große Triumphe. Er hat auch
viel für sein Instrument, die Flöte, ge
schriebeni und seine im Stiche erschiene»
nen Werke übersteigen die Zahl 69.
Davon sind bemerkenswerth.' „ ^
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Prokop-Raschdorf, Band 24
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Prokop-Raschdorf
- Band
- 24
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1872
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 450
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon