Seite - 163 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Prokop-Raschdorf, Band 24
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Nabel 163
"^ 0p. 86; — ^^««tci«!« sie-
", 0p. 57; —
i«, 0p. 88; —
^ M " , 0p. 6». Rabboni starb nach
langer Krankheit im Alter von 86 Iah-
ren im Mineralbade zu Varenna. wo er
vergeblich Genesung für sein Leiden ge»
sucht hatte.
I! ?otnFraso, LinrüllI« i!Iu>iti-atc> ftliUlno,
g»'. sch»>. 4°,) i83ü, Nr, 25- ^OwZoi'l'e
Nllddnni" Daselbst auch sei» Porträt im
Holzschnitt).
l (Kupferstecher in
Wien, lebte zu Ende dcZ vorigen und zu
Anbeginn des laufenden Jahrhunderts).
Ueber feinen Geburtsort, seinen Nil.
dungSgang, wie feine sonstigen Lebens»
verhällnijse find keine Nachrichten vor-
handen; auch ist sein Vorname nicht be>
kannl. Die Erinnerung an ihn hat sich
nur durch einige mit feinem Namen be°
zeichnete Radirungen und Kupferstiche
erhalten, und zwar eine „NnZicht dn Ae5i-
üeiil«tllbt Men nnii der 3rllsiü!ü3tM üül".
radirt (Qu. tzol.)', — „Nie Zchiilllin tiübt
die Heerbr nnt die Weide; im Vordergründe
b!ä5t üin schiifec unter einem Mninl die Flöte
und ein Mädchen «itjt unt bn Grde" ', — „Nie
Meierei I d°2 weibliche ikeZinde bezchlftigt Zich
mit Melken nnd Nlreitung der Nntter", beide
Blatte: Gegenstücke, gestochen, !> Zoll
hoch, 7 Zoll breit.
Nagier (G. K, Dr.), Neues allgemeines
Künstler'Lexilon (München ls<!9, Fleifchlimnn)
Vo. X l l , S. «82,
Noch sind folgende Personen dieses Na<
mens zu «wähne».- i. Ein Franz Na«
bel (geb. zu Wien <8. September <803, gest. ebenda 2«. August <8t7), Sohn de«
Organisten an der italienischen Kirche in
Wien. Joseph Nabel, war Pian°-Vic.
cuoL und ein tüchtiger 3ehr,'r seine« Instru.
mentS, <3c war ein Schüler Czerny's; gab
in Leipzig und Wien Concerte uuf seinem
Instrumente. Einige Jahre brachte ei in
Galizieu a>« Clauierlehrer in der Famili«
eine« polnischen Edelmannes zu. Seit dem
Jahre 1828. in welchem er sich mit der M»>
jorStochtec Anna Fischet vermalt hatte,
lebte er, mit musikalischem Unterrichte be.
schäftigt, in Wien. sMienrr allaemeine
Musil^Z eitlina. herausgegeben uon Fer»
dinand Luih, VII. Jahrg. (l8i?), Nr. l N :
„Nekrolog",) — 2. Dann Adam Rabl
(geb. zu Wien im Jahre 1800, gest, ebenda
3, März l8L2), eine bekannte Wiener Per>
sönlichkeit. ein wahres Stück Alt-Wien, on
uielgenaimte und gesuchte Tanzmeifter, des,
sm Tanzschule eine grahe Verühmthcit er,
langt hatte, l>is ihr Glanz noit, d«rch einr
andere im „Bürgelspilale" (KäinthnerNraße»
verdunkelt wu^de.
, Johann Georg (Kupfer-
stecher. geb. zu Wien im Jahre 1764
Todesjahr unbekannt). In seiner Iugen«
erlernte er das Bortenwirken i im Jahre
l?99 siedelte er sich in München an, wo
er sein Gewerbe ausübte, nebenbei aber
sich auch im Zeichnen so ausbildete und
darin solches Talent bekundete, daß sich>
der berühmte Kupferstecher M ü l ler in
Stuttgart seiner annahm. Dort ent»
wickelte er sein Talent immer mehr und
mehr, versuchte sich im Grabstichel und
erweckte schon mit seinen ersten Arbeiten
in dieser Richtung uieluersptechende Hoff»
nungen. Von Stuttgart begab er sich
zur weiteren Ausbildung in der neuen
selbstgewählten Kunst nach Berlin und
von dort nach einiger Zeit zur ferneren
Vervollkommnung nach Paris, wo er
mit Hilfe einer Pension, welche ihm der
König Mar im i l i an von Vayern ge
währte, seine Studien unter der Leitung
von Desnoyers sortsehle. Seine nickt,
zahlreichen Blätter werden von Kunst-
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Prokop-Raschdorf, Band 24
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Prokop-Raschdorf
- Band
- 24
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1872
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 450
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon