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Nabusky 164 Nacagni
sehr Zeschaht. N a g l e r führt
von seinen Arbeiten an zwei Blätter mit
antiken Büsten und Medaillen' — ein
Studienblatt nach Edel in kl — zwei
kleine Kinder, halbe Figuren, nach van
Dyck (4°.)', — zwei klcine Madonnen
bilder. nach Ravhael (1808)'. —
„Wlllfgllng Nil lis, kün. b^i. Obeifirnte
nach K e l l e r h o f e n (kl. Fol.): —
llrlÄngnst, Nrnnsiiinz
nach Ebendemselben. Ueber die
weiteren Schicksale des Künstlers ist
nichts bekannt.
Nagler (G. K, Dr,), Neues allgemeines Künst
ler'Leiikon (München t839, Fleischmann, 3».)
' Nd, XI I , S, <83.
Rllbllsky. Jacob (B i ldniß mal er
aus Brür in Böhmen, lebte in der zwei
ten Hälfte des 18. und ;ü Anbeginn des
19. Jahrhunderts). Nach den unten an
geführten Quellen bildete er sich auf
Reisen in Deutschland. Frankreich und
Italien, wo er überall Bildnisse und mit-
unter auch andere Darstellungen malte.
Im Jahre 18l8 hielt er stch, damals
schon im ziemlich vorgerückten Alter, in
Prag auf. Dlabacz nennt ihn, einen
„geschickten Maler".
Nagl ei (E.K, Dr.), Neues allgemeinesKünsb
ler<Le,rikon (München i839, Fleisckmann »".)
Vd. XU, S. 184. —Dlabacz (Gottfried Io.
hann), Allgemeines historisches Künstler^Lexi»
ton für Böhmen und zum Theile auch für
Mähren und Schlesien (Prag l3l», i°.)
Vd. I I , Sv. »2?.
Racngni, Joseph Maria (gelehrter
Barnab i t , geb. zuTorazza in der
Provinz Voghera 6. Jänner 1741, gest.
zu Ma ! land 3., nach Anderen 4. März
1822). Trat im Jahre 1768 in daS
Barnabitm-Collegium zu Monza. in
welchem er neben seinen Berufswissen-
schuften sieißig das Studium der Mathe«
matik und Physik betrieb. I n Folge sei»
ner Tüchtigkeit in den genannten Wis» senszweigen wurde ihm das Lehramt'
derselben am Lyceo S. Alessandro in
Mailand übertragen. Nach Landria-
ni's sBd. XIV, S. 78) Abgang nach
Wien erhielt er die Professur der Physik
an d»r Brera, an welcher er durch
30 Jahre im Lehramte auf das Erfolg»
reichste wirkte. Im Jahre 1790 unter»
nahm er eine wissenschaftliche Reise, auf
welcher er Ungarn, Wien, Rom und
Neapel besuchte und mit den berühmte»
sten Gelehrten seines Faches in Verbin>
düng trat. Die österreichischen Staate»
männer Cardinal (Kraf Hrzan, die
Grafen Eßterhäzy und F i rmian
waren seine besonderen Gönner. Die
Theorie der flüssigen Körper, der Blitz»
ableiter, der hydraulische Widder waren
neben anderen die Hauptgegcnftände se!>
nec sorgfältigsten Untersuchungen und
suchte er die sich ihm dabei darbietenden
Erscheinungen wissenschaftlich zu erklä-
ren. Durck den Druck hat cr folgende
Arbeiten veröffentlicht: „
ferner in gelehrten Sammelwerken, u. z.
in den NeiQni ' io äslln, Lacistä, ita-
illn.1, Bd. X (18N3) mit E. P in i ge>
meinschaftlich: ,,8n11' Hriete iäilMioo" ;
— Bd. XI I I (1807) und XVI (1813):
12, iui8iii,l!, clslls alteiizie «ol
darornotro«; — Bd. XVIII (1820):
. alouni oonänttori Llottrioi i>er-
än,1 ^irainL"; — Bd. XIX.
Theil 2 (1823): „Lopi-a alouni eäiu-i
rnuniti c!a ^Hralulmini ^>a«^l«la?lz
I küliQin« äanns^in,ti";— inden
Neinorie äsll,' lätituto Ic>rüdn,rcl0-
, toruo I (1819): ^8ui proäotti
äei iattoil oiis Zono ^un^ioni simili
ä'un», LtL88l>, c^uantitä,, ekk varia z>er
N«. üiöelLN22 ooLtanw". DaS physika°
ische Cabinet der Biera hat unter ihm
einen großen Zuwachs an Maschinen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Prokop-Raschdorf, Band 24
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Prokop-Raschdorf
- Band
- 24
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1872
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 450
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon