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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Prokop-Raschdorf, Band 24
Seite - 165 -
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Nacchetti 468 Nncchetti Tind Instrumenten erhalten. Racagni wurde im Jahre 1801 unter die Vierzig der Looiottz iwUana und im Jahre 1812 unter die Mitglieder des iLtituto lo daräo'vsnsto aufgenommen. Außerdurch die oben angeführten Arbeiten begründete er sein Andenken durch die Stiftung eines jährlichen Preises Uon 2000 Francs, welche demjenigen Zöglinge, der sich in den physikalischen Wissenschaften am mei- steu auszeichnet, zuzuerkennen sind. R, starb im hohen Alter uon 81 Jahren. morie , Nati-is intlli-no IÜ!» vitn s lano i822, pozliani, 8»,). — «!l^ 8o<:iLtZ, iwliana, tama rcichischeNational'Encyklopädieoon Gräffcr und Czikann (Nim t«'>3, 8°,) Bd, IV, S, 33« snach dieser gest. bereits am 5. März I8l2; auch heißt daselbst sein Gebin'lsortTavazza). — Pognendorff (I, C,), Biographisch.literansches Handwörterbuch zm Geschichte der eiacten Wissenschaften (Leip> zig <««». I. Ambc. Varth. L«. 8°) Vd, II, S, »»8, Racchetti, Petcr (Ma le r , geb. zu «Crema. Geburtsjahr unbekannt, gest. ebeyda 7. November 1833). Sein Va- ter Vinccnz war ein ausgezeichneter Arzt. Der Sohn Peter erhielt im <üal- äößio I^ouFonL seine wissenschaftliche Ausbildung; da er aber viel Talent für die Kunst uecrieth, kam er anf die Aka- demie Carrara in Bergamo, wo er, unter Diotü 'S Anleitung sich für die Kunst ausbildete. Von Bergamo begab er sich nach Nom, wo er auf der dortigen Aka» demie in Camucin i 's Atelier arbeitete. Vald erlangten die Bilder des jungen talentvollen Künstlers einen Ruf, es fehlte nicht an Bestellungen von verschie« denen Seiten, leider sehte ein früher Tod dieser vieluerheißenden Thätigkeit ein vor- zeitiges Ende. Von Racchetti 's Ar» beiten sind besonders anzuführen: „Dir HH. Ägathll nnd ZMlIllnill" , denen ein Engel die Palme und Kmne des Marter» thumS überreicht^ — eine „Marin Ver- Künbißnnss" : — „Zic büsSrntli Magülllrull", ein mit so glücklichem Geiste durchgesühr» tes Bild, daß es der Künstler oft wieder» holen mußte, wobei die Hauptfigur un> verändert blieb, hingegen im Beiwerk mancherlei geändert wurde; — „Ver Gab ulln Nicolü Mliccchilllie!! i" u. m. a. Auf der IahrcS.AuSsiellung in der k. k Akademie der bildenden Künste bei St. Anna in Wien war im Jahre 1843 von N.'s Hand ein Genrebild: „Oiu Räuber ans dem römi«chrn Olkirgr" zu sehen. Auch war R. ein geschickter Bildnißmaler und in seiner Vaterstadt befinden sich zahl. reiche Bildnisse von seiner Hand. Nebst» bei war er ein guter und gründlich ge- schulter Musicus und die Akademie der h. Cäcilia in Rom hatte ihn unter ihre Mitglieder aufgenommen. l85t (ä,nno XXI), Hilana Ronc-lietti, 8».) p. l«3. — Bemerkenewerth ist auch Ale- xander Racchetti (geb. zu Ciemc, <783, gest, zu Padua im April <8A4), einer der ausgezeichnetsten Rcchtegelehiten der Neuzeit in Oderitalien und eine Zierde der Paduaner Hochschule, an welcher er viel« Jahre »as römische und Kirchenrecht uortrua und ebenso durch seine große Gelehrsamkeit, wie durch seinen glänzenden Vortrag die zahlreichen Hörer fesselte. Unmittelbar als Schriftsteller wat er wenig thätig und ist nur eine Ab> Handlung uon ihm: „1,'alnor äsUlv Llcirl»,", welche er sellist hatle erscheinen lassen, be> kannt. Größer hingeaen ist die Zahl jener Schriften, zu deren Erscheinen er unfreiwillig die Veranlassung gegeben.- da seine interes. santen Vorträge sehr häufig nachgeschrieben und dann uütcr anderer Firma in die Oef> fentlichkeit gebracht wurden. Obwohl ibm solche Plagiate an seinem Geiste öfter unter die Augen kamen, that er doch nichtL der» gleichen und hatte höchstens für solchen lite> rarischen Diebstahl ein sardanisches Lächeln,
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Prokop-Raschdorf, Band 24
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Prokop-Raschdorf
Band
24
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1872
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
450
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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