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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Prokop-Raschdorf, Band 24
Seite - 199 -
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Kadis wvitsch 199 Naditschn gg den Hafenbau seineL Geburtsortee Bol in Dalmatien, 2000 fl. für Schulen überhaupt und 20.000 fl, für nautilche Stipendien ^Hoffinger ( I , Ritter von), Oesterreichische Lhrenhalle, V. »867. Separat>Al,druci auS dem österreichischen Volks» und Wirthschafte Kalender für l8SÜ. Verlan von August Prandel (Wien lse«, Druck uon 3. W Seidel u. Sohn, gr. 8".) S. 3:l.) Radisluuitsch, Elisabeth (Huma nist in, Geburtsjahr unbekannt, gest. zu Wien 29. April 1853). TineWiener Bür gerstochter, Namens Braun, heirathete ne den Handelsmann Radis lovitsch und stiftete sich ein bleibendes Andenken durch ihr ääo. 17. Mai 1834 als Witwe errichtetes Testament. I n diesem legirte sie ihr Haus Nr. 329 (alt) in der Leo voldstadr der Gemeinde Leopoldstadt sür die unentgeltliche Mädchen »Arbeitsschule und fürdieKiiaben-Neschäftlgungganstalt. welche zwei Anstalten sich damals im Leopoldstädter Armenhause befanden. Von dem Erträgnisse dieses Hauses sollen die Besoldungen der Lehrer und die Schulbedürfnifse bestritten werden. Auf das HauS ist die Inschrift zu setzen: „RadiSlowitsch.Uraun'sches Sti f- tungöhaus." Außer einigen anderen frommen Legaten widmete ste feiner 1000 fl. dem Vereine zur Versorgung und Beschäftigung erwachsener Blinden; 1000 fl. dem Institute der barmherzigen Schwestern in der Leopoldstadt; 1000 fl. den barmherzigen Brüdern ebenda', 1000 fl. dem Armenhausc in der Leopold- stadt', IWOfl. in fünfpercentigenstaals- schuldveischieibungen der daselbst zu errichtenden Kleinkinder»Beruahranstalt und endlich fällt nach dem Ableben ihres Schwiegersohnes einCapital von20.000fi. zu gleichen Theilen der unentgeltlichen Mädchen-Arbeitsschule in derLeopoldstadt, der Knaben-Beschäftigungsanstalt ebenda, und der Kleinkinder»Newahranstalt zu. O est erreich isch er Volts freund (Wiener Blatt. gr. 8°) l833. S. «3- ,Mn echt christliches Testament". Rlldits. siehe: Mdits >^ RaditschniguvonLerchenfeld, Joseph (Schulmann und Botaniker, geb. zu Klagenfurt in Kärnthen 49. Fc» biuar 1733, gest. zu Heimannstadt in Siebenbürgen 16. Jänner 1812). Nach» dern er die Studien theils in seiner Va> terstadt, theils in Nien beendet, machte er mehrere Reisen nach Deutschland und Italien, auf denen er seine Bildung ver> vollständigte. und im Verkehre mit auSge- zeichneten Männern seiner Zeit jene edlere Nichlung einschlug, die sein ganzes späte- res Wirken kennzeichnete. Die Kaiserin MariaTheresia hatte eben die bedeu» tenden Reformen im österreichischen Unter» richtSwesen angebahnt, als R. von seinen Reisen in's Vaterland zurückkehrte. Er wurde nun auch im Unterrichtswesen angestellt und erhielt seine Bestimmung nach Siebenbürgen, das auch sein zwei» teS Vaterland wurde. Tc wirkte daselbst zuletzt als Qberaufseher der National» schulen in Siebenbürgen, durch eine Reiht von Jahren im UnterrichtSfache und erwarb sich. wie sein Nekrolog meldet, „unvergeßliche Verdienste um die Bildung der Siebenbnrger Jugend". In früheren Jahren beschäftigte sich R. mit schön- geistigen Arbeiten und veröffentlichte einige Bande Poesien und Theaterstücke, . z. in Gemeinschaft mit seinem Freunde Richter- „Gedichte zweier Freundi" (Wien 1775.8".), — und allein: „Nei Vuiliin Zruilirn. Gin Nll5t5pill in A- Anh. au« de» Fran,ii«!5chm" (ebd. 1776, 8".) I — „Nrr einb.GinLnztzpiel in5 Änlz." (ebd.^??6. 8«.), nach Anderen führt daS Stück den etwas unwahrscheinlich klingenden Titel: „Der Ehrenfeind". I n der Folge widmete er seine Mußestunden der Pflege der Naturwissenschaften, vornehmlich der
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Prokop-Raschdorf, Band 24
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Prokop-Raschdorf
Band
24
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1872
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
450
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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