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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Prokop-Raschdorf, Band 24
Seite - 210 -
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Seite - 210 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Prokop-Raschdorf, Band 24

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Nadwaliski 210 Nadwalislu im Jahre 1789; — zu Zielone im Jahre 1788 und zu Tyniec im Jahre 1734. Sein Name als Künstler war von Be> deutung, denn im Jahre 1783 berief ihn König August III. nach Dresden, um von ihm mehrere Arbeiten im dortigen Theater ausführen zu lassen; aber er hielt sich nickt lange dort auf, vielleicht trieb ihn, wie Rastawiecki meint, künstlerische Eifersucht von dort. Außer den oberwähnten Fresken, welche jeden» falls zu seinen vorzüglicheren Arbeiten zählen, malte er auch Oelbilder, und es befinden sich von feiner Hand in der Piaristenkirche zu Krakau drei Altarblät» ter: „Nn H. Pwtllleun"; — „Der H. I°°" und „Zer H. OaMn", wie er denn über« Haupt für diesen Orden, dem er ja seine künstlerische Ausbildung verdankte, noch vieles Andere gemalt hat, so einen „H. Stanisl°n5" , einen „H. Finnin". „Nie 5cch5 GeheimniSZc de5 Neidens nnli Zter- lims Ghristi", „NlllkiAlüV IV., Künig «an Pikn", den „Nischut Fzaniüiuzki", den Mllrkilmirz'', die „Mdnisse hllnn Garrz^nZKi" , „AleiaMr und noch mehrerer Prie» stir des Piaristenordens. In der Bro> niSlawa.Kirche befinden sich von ihm gemalt zwei Seitenaltarbilder, Darstel» lungen aus dem Leben zweier Heiligen auö der Familie der H.Bronislawa, endlich in der Kirche zu Mlodz mehrere Altar, blätter, als der „H. IllleO", die „H. Gli- «lllieth", der „H. Rail Mttllmän5", der ,H. NunnzinZ" und der „H. Petins", sammt» lich auS den Jahren 1747. Minderen Werth als seine Fresken, in welchen sich gute Zeichnung mit großem Ideenreich- thum kundgibt, besitzen seine Oelbilder; die Technik der Oelmalerei, da er doch meist al treLLO malte, war ihm nicht so geläufig. Eine Sammlung seiner Skiz» zm, meist religiösen Inhalts, aus den Jahren 1788—1762 befindet sich im Besitze des Herrn Xaver Kosecki. N. hinterließ auch in Handschrift eine Art Tagebuch oder Memoiren, welche der bekannte Krakauer Archäolog Ambrog Gravowski. eingesehen und bei seinen Arbeiten benützt hat. Es enthalt dieses Manuscript nicht nur Aufzeichnungen aus feinem Leben, fondern auch Bemer- kungen über Kunst und Künstler, welche zu seiner Zeit lebten. d. i. Lexikon der polnischen Maler, wie auch der fremden, die sich in Polen bleibend nieder» gelassen, oder aber nur einige Zeit aufgehalten haben (Warschau 18ä7, Orgelbrand, Le«, 8».) Bd. I I , S. 122. — <3i'«za«ekl' ^ lmK^o^, n?«k, i t. ä., d. i. Mosaik, zusammengelegt aus alterthümlichen Nachrichten, der Kunst, geschichte und biographischen Fragmenten (o, I . lKrakaul, 8°,) S. 6. RadwlMski, Felix (Architekt und Fachfchriftsteller, geb. zu Krakau im Jahre 1789, gest. ebenda im Jahre 1861). Die unteren Schulen und die Akademie besuchte er in seiner Vaterstadt Krakllu, trat dann in das polnische Heer, und zwar zur Artillerie, erlangte den Officiersrang und focht in mehreren Schlachten. Durch die Capitulation von Dresden gerieth er in feindliche Gefaii- genschaft und kam nach Ungarn, wo er ein Jahr zubrachte, worauf er im Jahre 1814 in seine Heimat zurückkehrte und nun Architekt des Krakauer Gebietes wurde. Im Jahre 1826 erlangte er das Lehramt der Baukunst an der Krakauer Universität, und als man dasselbe im Jahre 1823 aufhob, wurde er neuer» dingS Kreis-Architekt, bis ihm im Jahre 1838 die Professur der Baukunst an der technischen Schule in Krakau verliehen
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Prokop-Raschdorf, Band 24
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Prokop-Raschdorf
Band
24
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1872
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
450
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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