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Naichan 232 Nüimann
Vd IV, S, 343, — Vaur (Samuel), All'
gemeines historisch > biographisch > litrrarisches
Handwörterbuch aller mertwürdigen Personen,
die in dem ersten Iahrzehend des neunzchn«
ten Jahrhunderts gestorben sind (Ulm l8lL,
Stettin!, gr. 8'.) Bd. I I , Sp. 273 u, f.
sdaselbst Naitsch geschrieben). — Al lgc.
meineLiteratur-Zeitung <?97, Nr.309.
— Engel, Geschichte des ungarischen Neichs,
l. Theil, S. 284. — Ungarischer Plu>
tarch oder Biographien merkwürdiger Per>
sonen des Königreichs Ungarn. Aus authen'
tischen Quellen geschöpft und . . . dargestellt
uon Carl Vinc. Kölesy und Jacob Welzer
(Pesth !8lL, Ios. Eggenberger, 8».) Bd. I I I ,
S, l38 u. f. — Io?-ll!lz,l ^.4?eX.^ lUoinoi'iü
li".) 1>l)inu8 I I I , i>. l^U ^lschcint daselbst
Naich geschrieben). — INii- l ika öit l lnk»
2» Lol^'e 3imnlV2!HL, d. i. Illyrisches Lese-
buch für Obergymnasien (Wien <83<>, Schul»
bücher.Verlaa, gr, 8°.) l, Band, S. 432.
Raichan, siehe.- Reichau.
Raillllimi, Johann Nepomuk Ritter
von (Arzt und Fachschriftsteller,
geb. zu Freiwaldau im österreichi»
schen Schlesien 20. Mai 1780, gest. zu
Wien 8. Mär; 1847». Wurde, da er
frühzeitig Talent und Wißbegierde an
den Tag legte, uon seinen Eltern, welche
unbemitlelte Bürgersleute waren.' als
neunjähriger Knabe auf das Gymnasium
zu Weißwaffei gesendet, wo seine Fähig»
keiten und sein Eifer bald die Aufmerk.
samkeit der Gymnasiallehrer auf ihn
lenkten. Tr verließ endlich diese Anstalt
mit den glänzendsten Zeugnissen. Mit
ähnlichem Erfolge beendete er die Philo»
sophie, dann die ersten zwei Jahre der
Medicin an der Universität zu Prag und
die drei übrigen Jahre zu Wien, wc> er
durchLectionen seinen Unterhalt erwerben
mußte. Im Jahre 1804 erlangte er an
der Wiener Universiiät die medicinische
Doctorwürde. Schon im folgenden Jahre
wurde er als Supplent des Lehramtes
der allgemeinen Pathologie, Therapie und klatLna Medien, an der damals
österreichischen Universität zu Krakau
angestellt und 1807 zum ordentlichen
öffentlichen Professor jener Lehrfächer
daselbst ernannt. Nebstbei versah er
durch ein Jahr auch noch das Amt eines
Notars der medicinischen Facultät, sowie
die Supplirung der erledigten Lehrkanzel
der Physiologie und höheren Anatomie',
auch leistete er wahrend der Besetzung
Krakau's durch fremde Truppen den in
den dortigenMilitärspitälern besindlichen
österreichischen Kliegern eifrigen Beistand.
Nach Abtretung Westgaliziens wurde R.
1810, in Anerkennung seiner Verdienste,
als Professor der nämlichen Lehrkanzel,
mit dem Titel und Range eines k. k.
Ratheg und Feldstabsarztes an die medi»
cinisch.chirurgische Militär-Iosephs-Aka-
demie zu Wien, und von da, nachdem er
1813 durch neun Monate zugleich die
Lehrkanzel der medicinischen Klinik für
Wundärzte an der Wiener Universität
provisorisch versehen hatte, als wirklicher
Professor dieseö Lehrzweiges an letztere
versetzt, in welker Stellung er niä't nur
auf der Lehrkanzel und am Krankenbette
sich neue Verdienste sammelte, sondern
auch durch seine Schriften einen geachteien
Namen in der medicinischen Welt erwarb.
Er schrieb damals: „Mc Ännmznnss ;n
InZnlmna, der HrüknnZt nlg Gnüritnng in din
lüimchcn Mtmicht" (Wien 1813, 2. Aufl.
1321)' auch lateinisch:
1829, 8".) und das „Handbnch
mcdicmischcnPaililllWc nud Ciierninc'', 2 Bde.
ebd. ^16—1817)', 3. Aufl. 1826)', lat.
Ausgabe: „^i'^el^l« ^ni/ia?oF?'as st
2ViS?'aA«as «F6«a?/s mscil'cns" (ebd.
1838); welchewegen ihres gediegenenIn»
Haltes und ihrer gründlichen, praktischen
Behandlung im In» und Auslande als
Vorlesebücher, benutzt wurden. Auch nahm
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Prokop-Raschdorf, Band 24
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Prokop-Raschdorf
- Band
- 24
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1872
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 450
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon