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Raimund 266 Naimund
bruar, und aus v i . Marzroth's „Wiener
Bilderbogen, wo es im 2, Hefte abgedruckt,
erfahren wir. daß März roth Autor dieser
Geschichte ist.) — dasselbe Vlatt vom 1.Iän>
ner 187«: „Ferd. Raimund's Herzensver»
bängniß" s^eine Liebe zu Luise Gleich be.
treffend, — Auch in der „Iris" (Grcchcr
Muster-, und Modeblatt) 1l>. Jahrg. (!8L3),
Vd, I I I , Lfg. l2), — Phönix, herausge.
geben von Eduard Dul le r . 1827, Nr. 220:
„Ferdinand Raimund". — Pichle» (Karo<
line), DenkwĂĽrdigkeiten aus meinem Leben
(Wien 1844, A, Pichler's Witwe, kl. 8°.)
Bd, IV, 1823—1843. S. <73 und 183—188
^schreibt ĂĽber Raimund,- seine Gestalt er>
innerte an Gri l lparzer. . , , Im Verlaufe
der Unterhaltung offenbarte sich ein so tiefes
und anspruchsloses GemĂĽth, eine so herzliche,
einfache Weise, sich auszudrĂĽcken, daĂź er
meinem Manne und mir Achtung und Wohl-
wollen einflößte, und wir nur im Stillen be>
dauerten, daĂź bei ihm ebenso wenig als bei
Gr i l l parzer auf eine» bleibenden freund,
schaftĂĽchen Verkehr zu hoffen war, denn diese
beiden Menschen glichen sich, wie in schönen
geistigen Anlagen und einer seltenen Gemüths»
tiefe, auch an trĂĽber hypochondrischer Laune,
welche sie jeden Umgang fliehen machte."
Auch berichtet Frau Pkchler ziemlich aus»
fĂĽhrlich ĂĽber seinen Tod und gibt 5,^1
manche interessante Einzelheiten) —Saph i r
(M. G.), Lexikon des Geistes und Witzes
(Wien, 8°.) Vo. I I , Schlagwort: „Rai-
mund" ^dieser Artikel macht die SĂĽnden,
die der „Humorist" an Raimund bei Leb»
zeiten begangen, in so fern gut, als dieses
Buch in mehr Hände kommen dürfte, als der
vergessene, im Staube der Bibliothek verein»
zelt modernde „Humorist"). — Seyfr icd
(Ferdinand Ritter von), RĂĽckschau in das,
Theaterleben Wiens seit den letzten fĂĽnfzig
Jahren (Wien 18«, 8°,) S. 6»: „Carl und
Raimund"; — S. 242: „Raimund's Nach.
ahmer" l,Platzer, Wal lncr , Not t ) ; —
S. 280 : „Ferdinand Raimund alsTiMnn" ; —
S, 322: „Scharfe und zahme Witze". — Sonn»
tagsbl ätter uon L. A. Frank! (Wien,
8°.) I I . Jahrg. (1843). T. <«2: „Raimund
und Grillparzer": — dieselben, IV. Jahrg.
(1843), Nr. 28, S. « 1 : „Spindler und
Raimund". Aus Naimund'S Leben s^Nai»
mund, obgleich sehr leidend, trat Spind»
ler zu Liebe, der eben damals im Zenyth
seines Ruhmes als Romanschriftsteller stand,
trotz der bereits abgesagten Vorstellung in Mün. chen in der Rolle des Wurzel auf); —diesel-
den, VI. Jahrg. (1847), Nr. 2«: „Ferdinand
Raimund. Materiale zu seiner Biographie".
Von Ludw. Aug. Frank l ; — S. 283: „F.
Naimund und I . G. Seidl" Interessant und
schon im Hinblicke auf den Erzähler glaub»
würdig; — Nr. 4«, S. »23: „Skizzen zu
Ferd. Naimund'S geistigem Porträte", von
Si las. IHerr S i los war auch so freund-
lich, dem Verfasser dieses Lexikons eine lite,
rarisch-kritische Studie ĂĽber Na imund zu
ĂĽbersenden. Dieselbe, manches Werthvolle
enthaltend, wurde in dieser biographischen
Skizze auch sorgfältig benützt, und sei Herrn
Si las fĂĽr seine freundliche Mittheilung hier
der ihm gebührende Dank öffentlich ausge-
sprochen, — Die in den „Sonntagsblättern"
enthaltenen Materialien zur Biographie Rai-
mund's schlieĂźen sich ihrem Werthe nach
zunächst an Reiberstorffer's Skizzen an.
Sie tragen sämmtlich das Gepräge des Er-
lebten an sich, lasse» uns wie z. V. die
Schilderung der Empfindungen Naimund's
be! dem Tode des Hofrctthes Adam u. MĂĽl-
ler (gest. lĂĽ29), einen Blick in des Dichteis'
GemĂĽth thun und geben scharfe Contouren
zu seinem geistigen Porträte.) — Allge
meine Th ea t er»Zei tun g, herausgege«
bcn uon Adolph Bäuer lc (Wien, gr. 4°.)
XX. Jahrgang («827), Nr. 2a: „Ferdinand
Naimund", von H. Bürnstei»; — dieselbe,
XXXII . Iahrg, (>833), Nr 2lä: „Erinne
rung an Raimund", uon Wal ter ; — die
selbe. XXXII I . Iahrg. («84«), Nr. 2»,
S. 1l8: „Aus dem Leben Raimund's"; —
dieselbe, XXXIV. Iahrg. (1841), Nr. «8: „Die
verstorbenen kölnischen Schauspieler Wiens.
Ferdinand Naimund". Charalterskizze uon
I.F. Castelli iMch inPappe's Hamburger
„Lesefrüchten" 1844. Bd. I I , S. 120); —
dieselbe, XK.Iahrg. («847), Nr. 2i)2, S 12U>:
„Einiges aus Rainnmd's Leben", von A.
Medio; — dieselbe !8V2, Nr. 24li: Einiges
über Naimund aus Herr» v. Küstner's
„Vierunddreißig Jahre meiner Theaterleitung".
— Ti ro ler Zither (Innsbrucker Local»
blatt, 8".) I I . Iahrg, (l832). Nr. L9: „Eine
Anecdote uon Ferdinand Raimund", von
M—r. — Ul lmayer (Franz), Memoiren
des patriotischen Volks- und Wiener Thea^
terdichtcrs Karl Meis l (Wien 1883. bei
Karl Gcrold'ö Sohn. 8».). ^Enthält Man-
ches über Ferdinand Raimund, bei des»
sen Benützung jedoch die höchste Vorsicht an»
zuwenden oder am sichersten das Ganze un>
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Prokop-Raschdorf, Band 24
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Prokop-Raschdorf
- Band
- 24
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1872
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 450
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon