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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Prokop-Raschdorf, Band 24
Seite - 285 -
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Nainer 288 Namer Steub (Ludwig), Drei Sommer in Tirol (München,««,) S. 343. — N e u e fre! e P r esse (Wiener polit. Blatt, Fol,) t8Lä, Nr, « 7 : „Eine Tiroler Hochzeit in St. Petersburg". — Buch der Wel t (Stuttgart, bei Hoff» mann, 4°.) Jahrg. i8N?, S, 240, im Artikel: „Zell am Ziller". — Die 111u 8 t r n t Lä I^ c> »Hon^e^vL enthalten im Jahrgange 183 l eine Nildnißgruppe der,,^'dL ^^rolciLo Wn- «trslL", in welcher 3udwig Rainer und seine damalige Gesellschaft ziemlich ähnlich abconterfeit sind- Rainer, Paul, siehe: Rajner, Pciul sS. 208 dies. Rainer, Rudolph (Komponist, geb. zu Wien um das Jahr 1806, gest, ebenda im Jahre 1830). Den ersten Unterricht im Gesänge und in der Violine erhielt er in der Musikschule des Ls^euL- «Kori der Kirche zu St. Ulrich in Wien. Später ausschließlich dem Klavierspiele sich widmend, erlangleer indemselbenbald große Fertigkeit, arbeitete aber fleißig an seiner weiteren musikalischen Ausbildung fort. Der tüchtige Lehrer deö General» bafses Gm. A. Förster, obgleich bereits in hohen Jahren, ertheilte doch dem viel- versprechenden und mit Compofitions» talent begabien jungen Clavierspieler Unterricht in der Composition und dieser widmete alle Muße, welche ihm das N» theilen des Musikunterrichts, dei ihm und seiner betagten Mutter dm Lebensunter, halt verschaffte, übrig ließ, dem Studium der musikalischen Klassiker und der Com» Position. R. schrieb zuerst Sonaten und Solopiecen für das Pianoforte, welche sicb durch Einfachheit des Styls, Klar. heit der Idee und Ausführung, besonders aber durch eine ernste Kunstrichtung vor den Tageserscheinungen vortheilhaft be- merkbar machten. Diese ernste Richtung leitete ihn auch in der Composition bald auf das Gebiet der umLioa, 32,01-2, und er schrieb einige Offertorien und Graduale und zuletzt auch eine Messe, welche von dem durch S m e y k a l und Aug. Schmidt damals in'S Leben gerufenen Kirchmmusik-Verein bc! den Mechitaristen in Wien zur Aufführung gebracht wurden I n einen Kreis von musikalischen Kunst' jüngern gezogen, wurde R. mich zur Lie» dcr-Composition angeregt und schrieb meh» rere Gesänge, die nach dem Urtheile von Kennern Schube'rt'scheu Geist athmen. Gleich diesem wählte er auch Schiller's „Gruppe aus dem Tartarus" zum Vor- würfe musikalischer Behandlung, »und August Schmidt, auf dessen Anregung zunächst diese bedeutendste Composition R.'s entstanden war, brachte das Ton» stück öfter zur Aufführung. Sväler uer- suchte sich R. mit günstigem Erfolge in der Kammermusik lind ist in dieser Rich- tung ein von ihm componirtes Streich- quartett, bekannt. Rainer ward, gleich» sam im Vorgefühle seines baldigen EndeS, von einer drängenden Hast deö Schaffens getrieben. Aber nur zu bald erlag sein schwächlicher Körper der anstrengenden Beschäftigung des UnteirichtgebenS und seiner anfieibmden geistigen Arbeiten, denn der Tod raffte ihn im Alter von erst 24 Jahren dahin. Im Druck ist von ihm nur das folgende Werk erschienen: „Mriatillnen nbir dnZ beliebte ZUpenlild t'iir tms PmMwte", 1. Werk (Wien 1829, Ios, Czerny). Was mit seinem musika« lischen Nachlasse, der manches Verwend° bare enthalten mochte, geschehen, ist dem Herausgeber dieses Lexikons nicht bekannt. Trst in jüngster Zeit (Februar 1872) wurde seine Mefse in L von dem Kirchen- musik-Verein in Alt-Leichenfeld in Wien zur Aufführung gebracht. Castell i, musikalischer Anzeiger (Wien, 8«.) I. Jahrg. (ls2N), S. 23. — Handschrifl« liche eigene Not izen.— Mit thei ln«» gen des Herrn Dr. August Schmidt. Nock sind folgende Personen deö Namens Rai- ner l-emerkenswertl,: l, Nonavenlura
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Prokop-Raschdorf, Band 24
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Prokop-Raschdorf
Band
24
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1872
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
450
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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