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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Prokop-Raschdorf, Band 24
Seite - 307 -
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Namberg 30? Namberg gante, Witzige, Heitere vorherrscht. Daß er aber auch im großen Oelbilde Bedeu» tendes zu leisten vermag, hat er eben in dem schon erwähnten Bilde: „Fried- rich's I I . Hof zu Palermo" bewiesen, welches als eine in lieblichster Weise aus. geführte, mit echtem Schönheitszauber und überraschender individueller Wahr/ heit getränkte Veilebendigung einer ent> femtenGeschichtsperiode bezeichnet wurde. Noch sei bemerkt, daß der älteste Sohn deS Freiherr« und Maria Theresien»Or- densritters GeorgHeinrick Freiherrn von Ramberg ^s. d. Folgenden^ auch Arthur heißt. Ist unser Maler Ar thur von Ramberg, der jedoch nirgends als Freiherr aufgeführt erscheint, etwa dieser Sohn? Zeitschrift für bildende Kunst (LeipM, V. A. Seemann, 4".) Vd. I , S. 3»; Vd. IV, S, Sl u. N4; Beiblatt, Bd, I, S. 2, 5, l2, 4L; 60; Nd. I I , S, 3- Bd. IV, S. 72, — Allgemeine Zei tung (Augsburg, Cotta, 4°.) <88l), S. 32!> u. 30??. — Nat iona l . Zeitung (Berliner polit, Blatt) «888, Nr, 49l, im Feuilleton.- „Dio allgemeine deutsche Kunstausstellung in München", Von Ernst Förster, — Neue freie Presse (Wiener polil, Blatt) l8S8, Nr, 1483, im Feuilleton: „Die Qesterreicher in München". — Süddeutsche Zeitung (Frankfurt a. M,) <8«2. Nr. 6l , im Feuilleton: „Die bildende Kunst in Weimar und die Kunst« schulen". Ramberg, Georg Heinrich Freiherr von (k. k, Feldmarschal l-Lieute nant und Ritter des Maria Theresien Ordens, geb. zu H annover 28. Februar 1786, gest. zuT ep litz lnBöhmenL.Sep tember 1838). Bei seiner Vorliebe zum Soldatenstande las er im Glternhause vorzugsweise militärische Schriften und trat im Jahre 1803. damals 19 Jahre alt, als Europa gegen den corsischen Helden in Waffen stand, in die preußische Armee. Er wurde in derselben bald Offi» cier in einem reitenden IägercorpS. machte die Feldzüge 1808 und 1807 gegen die Franzosen mit, focht bei Friedlaich. Gylau, Königsberg u. a. O., und halte unter einem tüchtigen Kriegsmeister, dem General Scharnhorst. dem er zuge- theilt war, Gelegenheit sich militärisch auszubilden. Nach dem Frieden vou Tilsit im Jahre 1808 verließ er aber die preußische Armee, brachte einige Zeit in seiner Heimat zu, trat jedoch noch im nämlichen Jahre als Cadet bei Schwär» zenberg'Uhlanen in die Dienste des öste» reichischen Heeres. Im folgenden Jahre wurde er Unterlieuteuant im Regiment«: und bald darauf dem General-Quartier- meisterstabe zugetheilt. Im Hauptquartier des Erzherzog Kar l machte er den Feld zug in Bayern mit und wurde für seine ausgezeichneten Leistungen in der Schlacht bei Regensburg zum Oberlieutenant im Generalstabe ernannt. Dem 2. Armee- corps deS Feldzeugmelsters Prinz Hohen- zollern zugetheilt, focht er bei Aspern, Wagram und Znaim. In der Schlacht bei Aspern verlor er' zwei Pferde unter dem Leibe und als ein Bataillon Froh» li ch von französischer Kavallerie bereits geworfen wurde, holte R. aus eigenem Antriebe Kavallerie herbei, wodurch das Bataillon seiner Vernichtung entging. Sein Name wurde in der Relation über die Schlacht bei Aspern rühmlichst ge. nannt. Bei Wagram, als er gewahrte, wie die feindlichen Sturmcolonnen die Höhen von Baumersdorf bereits er- stiegen hatten, warf er sich denselben mit 4 Escadronen Hessen «Homburg» Huszaren, die er, ohne Befehl dazu erhalten zu haben, herbeigeholt, ent» gegen und sie über den Rußbach wieder zurück. Nach dem Waffenstillstände arbei- tete er an den Verschanzungen der Posi» tion von H.cs bei Komorn, kam dann 20»
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Prokop-Raschdorf, Band 24
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Prokop-Raschdorf
Band
24
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1872
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
450
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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