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Nanftl 333 Klanger
An gel i ; — „Sonntagsruhe", Eigenthu»
des Herrn Oetzelt; — „Der Hund des
Holzhauers"; — „Balgende Hunde", beid
Eigenthum des Herr» Hirschler. Von
anderen Werken deĂź KĂĽnstlere sind mir
bekannt.- „Der H. Oswald", Altarbild zu
Altmannsdorf im P, U, W, W.; — „Der
Traum der Io", in Warasdin; — „Der
Sormtagnachmittag"; — „Egmont und
Märchen", nach Goethe'« Trauerspiel; —
„Gretchen im Zwinger", nach Goethe's
„Faust"; — „Spielendes Kind bei», Hühner
korbe"; — „Kinn, um Frühstück bittend"; —
„Hunde bei einem todten Hirschen im Walde";
— „Die Grntc", dieses und das vorige Eigen-
thu», des Herrn E. Putschte; — „Die
Kirchengängerinen". ehemals in der Sannn.
lung Galuagni ; — „DieHündin", Eigen-
thum des Herr» Fel lner; — „Nach der
Hirschjagd", eines der trefflichsten Bilder des
Meister«; — „Schiffbrüchige"; — „Ein Hund",
alle drei in bcr Sammlung K. Sedel-
mayer; — „Ein todter Eber", Skizze, ehe«
male in der Gallerie Sa in t Oenoik; —
— „Hund beim Kamm", auf Holz, ehemals
in der Sammlung Tsterle; -. mehrere
Aquarcllbilocr in: Stammbuche der Kaiserin
Karol ina Äugusta und der Herren E>z
Herzoge; — „Die kleinc Strickerin"; —
„Hundcbild", im Besitze des Herrn L. A,
Frankl , eine Satyre auf M. G. Snp h ir.
Savh i i wollte um jeden Preis in die bis
in die Marztage des Jahres i848 bestandene
Künstler>Gesellschast „Concoroia", deren be>
liebte« Mitzlied Ranf t ! ebenfalls war, auf-
genommen werden. Diese verweigerte jedoch
standhaft dem geistreich-witzigen, aber anrĂĽchl-
gen und verpönten Schriftsteller den Eintritt.
Da ist denn auf dem trefflich ausgefĂĽhrten Vilde
das stark verriegelte Thor eines Gasthauses
„zur Concordia" zu sehen. Ein schüiutzigchloü'
der Pudel, dessen Kopf jenem Saphir 's
in'S Hündische übertragen sehr ähnlich ist,
bellt vor demsellien, vergeblich Einiah begeh»
cend. Mehrere Nilocr Ranf t l ' s sind durch
die Lithographie und den Stich vervielfältigt
worden, so „Sechs Kinderscenen", lith, von
Bauer (Wien, bei Neumann); — „Die
Schnitter", lith. von Ed. Kaiser; — „Der
Morgen", gest, von I , Ar mann- — „Der
Mittag", gest, von A. Dworzak, besonders
ersteres in der bekannten Sauberkeit, Lie Ar>
m a n n's Stiche kennzeichnet, ausgefĂĽhrt; und
eine „Hundcstudie". welche seiner Zeit Au er's
polygraphische Zeitschrift „Faust" brachte. II. Nueüen M Nanftl'« Pwgrafhi,. Neue freie
Presse (Wiener polit. Blatt) 18L9, Nr. «758,
im Feuilleton: „Mathias Johann Ranftl.
Biographische Skizze", von 3. A Frant l ;
— dieselbe l8«i>, Nr, l340.- „RanftI°Stif>
tung"; — Nr, l»I7: „Verichl'gung". —
Oesterreichische Nat ional . Eneyllo»
pädie von Graffer und Czitann (Wien
!833, 8°.) Vd. IV, S, 348 sonach diesem
geb, im Jahre <806; die oben an der Spitze
der Biographie mitgetheilten Daten sind
authentisch^ —DieKünstler allerZeiten und-
Völker. Begonnen von Prof. Fr. Mül le r ,
fortgesetzt von Kr. Karl KIunzinger (Stutt.
gart. Ebner u, Seubert, gr. 8«.) Bd. I I I ,
S.3l«. — DeutschesKunstblatt i834,
S, 4«9. — Meyer ( I ) . Das große Con»
versations'Leriton für die gebildeten Stände
(Hildburghausen, Bidl, Inst, gr. 8°.) Zweite
Abtheilung, Bd, V, S, 4«2, _ Nagler
(G. K. !>?.), Neues allgemeine« Künstler»
Lerikon (München l83<.», <2. A, Fleischmann,
8°.) Vd. X I I , S, 20u, — Wiener Zei>
tung von, 3, November <854. — Meist
findet sich das Jahr l833 als sein Todesjahr
angegeben, was jedoch unrichtig ist — Ka>
talog der von der Genossenschaft der bil»
denden KĂĽnstler Wiens im KĂĽnstlerhause, km
Juni l8L9 veranstalteten (leider sehr IĂĽcken>
haften) „Ranftl'Ausstellung", — Noch sei
hier in Kürze des Salzburg« Kaufmanns
Anton Nanft l (geb. im Jahre l?49. gest.
zu Salzburg am l2 Octodcr <82!1) gedacht,
der sich als Pflanzcnsamniler und nament»
lich durch sorgfältige Pflege erotischer Pflan»
zen bekannt gemacht. Er war auch zugleich
Pflanzenhändler und gab im Jahre l?83
einen Pflanzenkatalog heraui unter dem
Titcl: t^,'2ta!ol;u2 Iioiti botliniei in uni-
auctuL", wozu im Jahre 1786 ein Supple-
ment erschien, ^Geschichte der botanischen
Forschungen in Salzburg von Heinrich Rei»
tzenbeck, S, 2, in Dr. Franz Storch's
„Skizzen zu einer nalurhistocischen Topo>
graphie des Herzogthums Salzburg" (Salz»
burn «887, Mayr, 8°.)/>
Ranger, Johann (Maler und P a u»
nneimönch, geb. in Tirol im Jahre
170t). gest. zu Lepog lava bei WaraS-
din 27. Febr. 1783). Ueber diesen Maler-
mönch sind nur sehr dürftige Nachrichten
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Prokop-Raschdorf, Band 24
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Prokop-Raschdorf
- Band
- 24
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1872
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 450
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon