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<2, Aufl. i««i). — Nd. 9: „Florian. Er>
,ählu>,g". 1 Bd, (2. Aufl. l86l), — Bd, 1«^
„Das Hofeikäthchen. Erzählung", 1 Bd,
(3. Auss, 18ü1). — Bd, 11- „Bartel, da«
Knechtlein. Volksgeschichte". 1 Vd. (2. Aufl.
l8L2); Anhang- OMütterlein, ich denke dein
II. Nntllen M Nnuk's DillMphic. Libussa.
Jahrbuch für 1838. Herausgegeben von Paul
Alm,« Klar, 17. Jahrg. (Prag. F. Ehrlich
u, E. H. Mayer, 12»,) S. 2«8-318: „Jo-
sef Rank, Biographische Skizze von Paul
Aloys Klar". Mit gest, Porträt — Unsere
Tage, Blicke ans der Zeit in die Zeit
(Braunschweig, Georg Wesicrmann, 8°.),
73, Heft der ganzen Folge, 2l, der 3, Folge
(!8L5), S, 4«2 u. f, — Zeitung für die
elegante Welt, Nedigirt von Heinrich L a ub e
(Leipzig, gr, 8°.) 1844, S. NL«, — Neue
freie Presse 18ül>, Nr. 23 l , unter den
„Theater» und Kunstnachrichten"; 1867,
Nr. iU»?; l»L8, Nr. 1242. - B lät ter für
literarische Unterhaltung (Leipzig, Brockhaus,
4°.) Jahrg. 18L2. S. L79> 18Lt. S 832, —
Kehreln (Joseph), Niographisch-literarisches
Lexikon der katholischen deuischen Dichier,
Volte- und Jugendschriftsteller im l«. Jahr.
hundert (Zürch, Stuttgart und Würzburg
18?0, Leo Wörl, gr. «".) Bd. I I , S, 36, —
Bohemia (Prnger belletr, nnd polit, Blatt,
4°.) 18Ll, Nr. 187, S. 17«!<>, — Jahre«,
zeiten (Hamburger belletr, Blatt, sch,n, 4».)
1832. H. ?i „IostDh Rank". Von Max
Dr. Vlllnt. I^aä. l i lLVer, d. i. Conuersa»
iions'Lexikon. Redigirt uon Or. Franz Ladis!,
Nieger (Prag 1839, Kober, Lex. 8°,) Vd, VI l ,
S. >44 ^es geschieht dieser Quelle, uon welcher
mein Leiikon diö zu»! Buchstaben O systema^
tisch ohne Quellenangabe sozusagen geplündert
wurde, nur deßhalb Erwähnung, u»i die U».
bcfangenheit zu charakterisiren mit welcher die
geehrte Redaction des „Zlavnik" deutschen
Autoren gegenüber ucrfäkrt, Joseph Itank,
eine in der deutschen Literatur anerkannte
Persönlichkeit, überdieß ein Böhme uon Ge>
burt — freilich Deutsch'Nöhme — wird mit
13 Zeile» abgethan, Zwei andere Namens,
genossen, ein Joseph Rank, grammatikali.
scher Compilator, unc> sein Bruder Karl
Rank, ein bedeutungsloser Zeitungeschreiber,
werden in langathmigen Artikeln als schrift.
stellerische Größen behandelt. Das ist denn
doch mit einem Maße gemessen, das über
die Grenzen des litcrarischen Anstandes hi<
nausgeht. Freilich fragt es sich zulrtzt.noch i>nmer, ob die öechische Literatur der Gegen»
wart — wenige hervorragende Namen aus>
genommen — aus ihrerUnbedeutenheitdadurch
herausgerissen wird, daß sie sich ihre Größen
in solcher Weise selbst decretirt).
III, Litcrarische Nliarakteristik Joseph Nank'«,
Max Wald au, der seiner Zeit in den
„Blättern für literarische Unterhaltung" und
in P ru tz' „Deutschem Museum" ebenso geist»
»oll als mit tiefem Verständniß »nd nach
genauem Studium der Auloren, die er be>
urtheiüe. die Kritik über bedeutendere Liie>
ralurerscheinungen besorgte, schreibt über
Rank' „Berthold Au erb ach und Joseph
Nank, die besten oder sagen wir e« nur
heraus, die einzigen Dorfgeschichtenschreidcr
unserer Zeit, kennen das Dorf und wirke»
auf Grund dieser Kenntniß. Sie halten dm
Typus des Bauern fest und verletzen nie
Localfarbcn und Localtönc. Gleichwohl si»d
sie wesentlich uo» einander uerschieden, sie
gehen auf verschiedenen Wegen zu verschiede-
nen Zielen. Cs ist eine Freude bei Aucr.
bach, der Kunst in allen Neruen zu folge»,
das wohlberechnete Gegcncinanderwirken der
einzelnen Glieder jeder Erzählung sich klar
machen, Alles umgesehen, Alle« erschöpft zu
finden, wa« den, einzelnen Fallü gehört, und
doch wieder Licht und Schatten, scharfe,
prägnante Aueführung und leichtes Skizzen,
werk su wohl zur Gruppe vereint zu sehen,
daß sich allenthalben die vollendetste Schrift»
perfpccliue herausstellt. Au er bach liefert
fertige Bilder und man sieht sie auch durch
vieles Anschauen nicht au«; so bequem Alles
für den Leser zurccht gemacht ist, trifft man
doch immer wieder auf neue bedeutende
Zügr, nene Wechselbeziehungen. Es ist eine
Freude, sich in diese Bilder hineinzusehen. —
Aus dc» Dorfgeschichten Rank'« kommt
u»s die Natur entgegen, sie sind nicht Vil>
der, sie sind Leben; sie sind nicht arrangirt,
sondern sie geben sich; sie sind nicht Ginhei»
ten uon Blumen, Gräsern und Bäumen, die
man Gärten nennen könnte, sondern Ein»
heilen, die Wiesen heißen müsscn. Nuc Auer>
bach und Nank sind wahr geblieben, d, h.
möglichst wahr, da sie beioe Rücksichten auf
das Publicum zu nehmen hatten, für welches
durch die Darstellung etwas gelhan werden
mußte. Irremia« Got t helf, der specifische
Volkeschriftstcller für das Volk, steht in einer
andern Reihe. Auerbach umging die Haupt»
schwicrigkeit, indem er Bilder formte, Bilder
von so bedeutendem Werthe, von so feinrr
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Prokop-Raschdorf, Band 24
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Prokop-Raschdorf
- Band
- 24
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1872
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 450
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon