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Ebersberg 397 Ebersberg
»N5kre Nent" (8 Mal ebd.)', — „Sin feines
Parodie (5 Mal ebd.)' —
s" (3 Mal im Th. a. d.
W.); — „Der irztc SchuLZ" (8 Mal im
Carl-Th.); — „Nimrad" (4 Mal ebd.);
— „Die WrinprM", Bearbeitung einer
Berlins Posse (8 Mal ebd,); — „ M M
Mt,r", Lustspiel (8 Mal im Carl-Th.);
— „Die ucrriicktr Pnz°n" (28 Mal im Th,
a. d. W.)', — „Oin ßatriütiüchrr ZienZtlilltl"
(3 Mc>l im Carl-Th.)i — „Zlll« inoliil"
(8 Mal ebd.) ; — 1867: „Mri»t Nemai-
ren" (2 Mal im Carl-Th.); —
(3 Mal ebd.); — „3>°5 uenc
(3 Mal ebd.); — „Nie nenc Einrichtung"
(6 Mal ebd.), — „Der Zligellrtlnctr"
(8 Mal ebd.)', — „Der kkinc Aeamte"
(4Mal ebd,)', — „Der Nircctur uü» Tnn^cn.
!°i°" (",2 Mal ebd)'. — 1868: „D:° nene
Zrin" (8 Mal ebd.)', — „Dic Plärrn,
kiichin" (83 Mal edd.)', — „Ar. 28"
(6» Mal im Th.a. d, W.)' — „3>er ycrr
^lintlrsgmchtirllth" (8 Mal im Larl-Th.);
— 1869: „Mr Ul!-.aiinte" (6 Mal im
Th. a. d. W.)' — „Ztlizzaiu in Men"
(3 Mal im Cail-Th.); — „Zie Pr°!m-
mllmicll" (81 Mal im Th. a. d. W.); —
„Nie Frnn Mamn" (18Mal ebd.); — «In
lirr lilnncn Nunaii" (8? Mal ebd.)' — „Ne-
mrlil" (22 Mal ebd.)', — „Nach GgWtcn",
gemeinschafilich mit B i t tu er (28 Mal
>m Th. a. d. W.)l — „Änter dcin Zirgel
!,°i Vlrlchmiegrichlit" (!) Mal ebd. u, später
auch im Carl-Th.)'. — 1870: „Ms AN,
del ahne lselli" (33 Mal im Th. a. d. W.) I
— „Nanlütrn" , Terlbuch für Offen-
bach'S Operette (63 Mal ebd.); - „Nie
Ztrinuriüittln"; uon Nikola mu bearbei»
tet (13 Mal ebd.)', — „Ner dentzchc Nrn-
^er" (31 Mal ebd.); - „Ner OI°cke!p°I.
-w" (13 Mal ebd.); — 1871: „Der ner-
Inrnl Z°hn" (18 Mal ebd.); — „^MNnch!
im G>ientii an dirWirn",Quodlibet(48 Mal
ebd.); — „Ner IchttÄlttillnnlMdizt" (27 Mal ebd.); — „Zzick Ztern", Umarbeitung der
Posse: „Einer uon mchre Lenl" (18 Mal
ebd.); — 1872: X^nkoli«. Fräulein
Geist in ger weigerte sich, die we,bliche
Hauptrolle darin zu spielen. Nbers»
berg, der ewigen Comödianleiuaunen
überdrüssig, ha! nun der Laufbahn deä
dramatischem Schriftstellers Lebewohl ge-
sagt und im Vereine mit dem Auchhänd«
ler F. I . Singer ein politisch.satyri
sches Tagesiournal. das „Wiener illn-
strirte Lrtrablalt". begrĂĽndet, welches
schon nach der Dauer von wenigen Wo-
chen 16.0U0 Auflage zählte. Von seinen
anderen Nibeiten sind noch anzufĂĽhren
d!ehumoris!isch?Halbmonlltschr!ft„BruM'
Brum" , uon der nur zwei Jahrgänge
erschienen sind, und die Monatschrifti
„Tagebuch deß Kikeriki", das er nur ein
Jahr hindurch herausgab, während daZ
Witz. und Tpottblatt ,Kikeriki" nocl>
fort, bereits im VIII. Jahrgange, er»
scheint. Im Jahre 18?0 wurde er als
Kandidat des demokratischen Vereins im
9. Bezirke in den Wiener GemeiĂĽderath
gewähtt und brachte unter manchen an>
deren sortschriltöfteundlichen den denk-
würdigen Antrag ein. welcher den Mini»
ster-PcäsidentenP otocki über die duri'
Verufmig des Barons Widmann in
das MiĂĽisterium hervorgerufene peinliche
Stimmung in der Wiener Bevölkerung
unterrichtete. Als der demokratische Ver-
ein im 9. Bezirke im Jahre 1871 in
föderalistischen Tendenzen machte, legte
Ebcrsberg sein Mandat als Gemeinde-
rath nieder, weil er als Verfassungs-
treuer nicht mehr das Vertrauen seiner
WĂĽhler zu haben glaubte. Im Jahre
1869 hat E, uon dem Herzoge von C o-
bĂĽrg die Medaille fnr Knnst und Wis-
senschast erhalten.
Neueö Wiener Tagbll l t t
Organ) !57U, Nr, «8: „Ei»e Candidaten.
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Prokop-Raschdorf, Band 24
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Prokop-Raschdorf
- Band
- 24
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1872
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 450
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon