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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Rasner-Rhederer, Band 25
Seite - 156 -
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Neicha 166 Neicha unterhalt vom Musikunterrichte, indessen aber wurde er sich immer klarer über seine neue Lehrmethode, deren Werth er bei seiner praktischen Beschäftigung immer genauer kennen und würdigen lernte. Ei entschloß sich nun, die Resultate seiner theoretischen und praktischen Studien zu veröffentlichen, um die Urtheile der Fach» männer kennen zu lernen. Es erschienen nun folgeweise: »2>a«i6 « (Paris 1814, auch 1834, 4".), mit einem Hefte Musikbeilagen; der berühmte Mähu l wollte dem Institut clo?ranoo eine ausführliche Würdigung dieses an neuen Ideen so reichen Werkes vorlegen, aber sein unvermuthet eingetre» ner Tod vereitelte dieses Vorhaben. — Dieser Arbeit folgten: „Q?«?-« ' ? au dieses WeikNeichll's hatte einen großen Erfolg, und während R. dafür nicht mehr denn 3000 Francs erhalten hatte, gewann der Verleger damit 70.000 Fr.; «, 2 parties (?ari3 1824 st 1828, Oo., 4».), schließt sick organisch als Fortsetzung an die beiden vorgenann- ten an und behandelt die verschiedenen Arten von Contrapuncten und Canons mit dm alten und neuen Instrumental» fugen, mit den Doppelchören, mit der Anwendung des fugirten Genre in der Kirchen», Instrumental» und Theater» musik, endlich mit der Form und der Abtheilung der Musikstücke, woraus die eigentliche Symphonie und die daraus hervorgegangene Kammermusik bestehen; (?a,ri8 1833, ^.. ^arsno, 4«.), voll treff< licher Bemerkungen über die Prosodie, die Poesie, die Stimmen und die ver» schicdenen, beim Theater gebräuchlichen Musikstücke. Noch sind einige kleinere theoretische Arbeiten Reicha'S anzufüh» ren, welche in die Folge seiner unnum» merirten Opera aufgenommen erscheinen und die Titel führen: und ". Diese Arbei» ten, namentlich die erstgenannten vier,, haben Reicha'S Ruhm in der Musik« welt bleibend begründet, sein Ruf ging über die Grenzen Frankreichs hinaus und er zählt allgemein als der erste Compositionslehrec unserer Zeit, ein Ruhm, der ihm bis zur Stunde nicht streitig gemacht worden ist. Nach dem glücklichen Erfolge dieser theoretischen Werke wurde Reichn schon im Jahre 1817 zum Compositionölehrer an Mö> h u l 'S Stelle im Pariser Konservatorium ernannt; im Jahre 1831 mit dem Kreuze der Ehrenlegion geschmückt und vier Jahre später zum Mitgliede des Institut ro^al äs I^anoe erwählt, nachdem er über die Zulassung in die Reihe der Mitglieder schon im Jahre 1831 ein Memoire an die Mitglieder der Akademie der schönen Künste gerichtet hatte, unter dem Titel: „^4 msHsisu?'« is
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Rasner-Rhederer, Band 25
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Rasner-Rhederer
Band
25
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1868
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
446
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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