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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Rasner-Rhederer, Band 25
Seite - 214 -
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Neinhold 214 Neinhold Kunstuereins, 1808, Februar Nr. 93; !8?s. Mai Nr. «3; 1871, Februar Nr. 93; März Nr. 9i.1 — Ueberhaupt gibt es noch mehrere Künstler des Namens Reinhart , über welche mir jedoch alle näheren Angaben feh> len; so hat ein Ferdinand Neinhart im Jahre i839 in der Iahres-Ausstellung !n der Akademie dei bildenden Künste bei St. Anna in Nien ein Bild- „Der bleierne Brunnen im Stifte Heiligenkreuz"; ein Johann Rein» hard, seines Zeichens ein Stempelfchneider, ebenda i»i Jahre <835 einen in Stahl «e> schnittenen „Dioniedes" sehen lassen, — End> lich berichteten die Wiener Blätter im Jahre l8«8 und nach denselben die Krakauer Zeitung <838, Nr. 204, uon einem Zeichner Kar l Reinhard, der mit feinen drei Kna. den auf einem eigenen Schifflein von der Rasumofskybrücke in Wien eine Donaufahrt angetreten hat mit dem Vorhabe», cultur» historischer und künstlerischer Sciti landschaft« liche Trachtenstudien zu machen. — Die be- rühmte Malerin Sophie Reinhardt (geb. zu Karlsluhe im Jahre l??5, n. A. i778, gest. ebenda im Jahre l843) hat wohl auch einige Zeit in Wien gelebt und gearbeitet, Kunstreisen in Oesterreich und Ungarn ge. macht, ^doch ihre eigentliche und bleibende Arbeitsstätte immer in ihrem Vaterlande ge> habt und kann daher von ihr in diesem Werke weiter keine Rede sein; für Jene aber, die sich über sie näher unterrichten wollen, geben Hormayr's „Archiv" l«L3, S. l lL, Nag» ler'K,„KünstIer>Lent°n", Vd. X l l , S. 397, und Mü l le r > K lunz inger , Vd. I I I , S. 225, einige, wenn auch im Ganzen dürf> tige Nachrichten. — Endlich war ein Fried- rich Rein hart (geb. l8 l l , gest. zu Wien l9. November l8.<!<)) Porträtmaler in Wien, de» jedoch im schönsten Lebensalter uon erst 28 Jahren der Tod dahingerafft. Reinhold, Franz (Maler, geb. zu Nien im Jahre 4816). Allem Anscheine nach ein Sohn des berühmten Malers Friedrich Ph i l i pp Reinho ld , ein Bruder der Maler Friedrich und G u> stav, und ein Neffe des in Rom ver. storbenen Malers und Kupferstechers Heinrich, über welche in den folgen» den Artikeln die näheren Andeutungen gegeben weiden. FranzR. erhielt seine künstlerische Ausbildung in Wien, und erst 18 Jahre alt, beschickte er be» reitS die Iahres-Ausstellungen in der f. k. Akademie der bildenden Künste bei St. Anna mit seinen Arbeiten, welche vornehmlich aus Landschaften und landschaftlichen Genrebildern beste- hen. Vom Jahre 1883 begegnet man seinen Gemälden auch bereits in den MonatS-Ausstellungen deü österreichischen KunstvereinS. Nach den verschiedenen Motiven seiner an Ort und Stelle ge» malten Studien zu schließen, hat er zu seinen künstlerischen Zwecken die ve» schiedenen Kronländer Oesterreichs, vor- nehmlich Salzburg, das Salzkammergut, daS Berchlesgadner Land, Böhmen, Steiermark, Tirol und Oberitalien be» sucht. Viele Arbeiten hat der Künstler für den Fürsten Ferdinand Lobkowitz ausgeführt. EineS seiner landschaftlichen Bilder: „Gine schmiede, uor welcher ein Schimmel beschlngrn wild, neliln hält ein Wagen nnd im Vordergründe spielt ein Nnnne mit rinn Siege" (1 Schuh 8 Zoll hoch. 2 Schuh 6 Zoll breit), hat in der moder- nen Schule der k. k. Neluedere>Gallerie Aufnahme gefunden. In den Ausstellun« gen bei St. Anna in Wien waren z» sehen im Jahre 1834: „Nniierchnu«" ; — „Ibgerillener Grund mit 1835: „ gute"; — 1837: „Gntenjigd um — „Anstelle in einem Gelnrgs««"' — 1638 : „Vandzchllft mit Gti imn"' — „Ideale Vnnd- 5ch°kt" I — „Nnche am Mnur" I — „Ghril der Orotte nn« dem ViiLlancr Parke"; — 1639 : „GeliilliöllüidzchllN mit <Mire»"l — „Nler eine« Flusse», im Vardergrnnd Niinme neliZt einer Nninc"', — „Parthie inZ Gberülwreich"', — „kand^chlllt" (Eigen» thum deS Grafen F r i eS ) ; — „Ansicht des lnrstlich UabK » m i t z'schen Hchlnsses <5!?lnberg in Nähmen"; — 1 6 4 0 : „Ansicht des fürstlich Valikumitsschen
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Rasner-Rhederer, Band 25
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Rasner-Rhederer
Band
25
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1868
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
446
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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