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Neinsperger 238 Neinwaldt
chische National« Encyllopädie von
Gräffer und Ezikann (Wien i823, 8«.)
Nd. IV, S. 2?2. — Wiener medici«
nische Monatschrift, hcrausg. von vi-.
Wittelshöfer (gr. i°) XXI. Jahrgang
(t8?l). Nr. <3. Sp. 283. im Aufsatze be«
Prof. Gustav L o el> I: „Geschichtliche Notizen
ĂĽber das medicinische Llinicum an der Wiener
Universität". — Porträt. H. Maurer x., I .
E, Manafeld «c. (8°.), — Wapptn. Sil>
deiner Schild mit blauem Schildeshaupt.
In letzterem ein goldener Stern; im Schilde
salbst ein linksschräger Aesculavstab, dessen
dreimal gewundene Schlange aus einer auf
grĂĽnem Grunde stehenden
Schale tnnlt. Auf
dem Schilde ein in's Visir gestellter goldge.
lrönter Turnierhelni, auf dessen Krone ein
von Blau und Gold quergetheiltcr offener
Flug steht, dem eine dreimal, gewundene, auf«
recht gekehrte natĂĽrliche Schlange eingestellt
ist. Die Helm decken sind dlau, mit, Gold
unterlegt.
Reinsperger. Johann Christoph (M a»
l er undKupfe istecher, geb. zuNĂĽ rn>
berg im Jahre 1711, gest. zu Wien
7. Juni 1777). Eilernte seine Kunst bei
dem berĂĽhmten Genfer Kupferstecher
L io tard , und zwar wahrscheinlich bei
Jean Tt ienne, dem ZwillingSbruder
deö bereits um 1760 verstorbenen Io>
hann Michael L iotard. I n der
Folge begab sich Reinspergei nach
BrĂĽssel, wo er viel fĂĽr den Herzog Kar l
von Lothr ingen arbeitete, der ihn
auch zu seinem Hofmaler ernannte. Von
BrĂĽssel ging der KĂĽnstler nach Wien,
wo er sich bleibend niederlieĂź, von Seite
des Allerh. Hofes viel beschäftigt wurde
und im Alter von 66 Jahren, nach Ein!«
gen im Jahre 1777, nach Anderen erst
1780 starb. Er malte Bildnisse und
Historien und stach auch in Kupfer. Von
seinen Kupferstichen sind bekannt: „Zu-
«eph II., säml«chtt 3«i«er", nach F. Palko
von Reinspeiger gemeinschaftlich mit
E. I . Mans fe ld gestochen (Fol.); —
„Maria Oherlgill, Nai«erin unn Gester-
reich", nach L io ta rd (Fol.); — Leopold, <ßrll5chlrz<!g uuii Goscana", nach
Palko (Fol.)l — ,,2er Fllutlnssiieltl",
nach dem in der Belvedere-Gallerie be-
sindlichen Originale von B. St rozz i
(kl. Fol.). eineS der schönsten Blätter deS
Künstlers; — „^s F«l/«an a»^?al«",
fitzende Figur mit Hut und Stab (kl. Fol.),
ungemein zart radirt und mit dem Grab»
slichel vollendet, schön und selten^ —
„Zubiß Agii", Zwerg des Sultan, nach
Liotard (tt. Fol.); — „GW Gmkin".
nach Ebendemselben (kl. Fol.); — „NL-
mische Räumn", nach Ebendems. (kl.Fol.);
— „Vier studiluküple", nach Guercino
(gr. 4°.) und eine Folge von zwanzig
Blättern mit Titel in Groß.Folio mit
Darstellungen von Gott, Christus, den
Evangelisten und Aposteln.
Nag ler (N, K. Dr.), Neues allgemeines KĂĽnst'
ler.Lexikon (München l83<», Fleischmann, 8°.)
Vd. XII, S, «?.
Reilllvllldt von Waldegg, Adrian
Joseph (k. k. Feldmaischall.Lieu-
tenant und Ritter des Maria There»
sien.Ordens, geb. zu Wien im Jahre
1749. gest. zu Prag 23. Maiz 1828).
Sein Vater Anton Adrian Leopold
wurde mit dem Prädicate von Wald»
egg im Jahre 1733 in den Reichsadel'
stand erhoben. Im Jahre 1767 trat
Adrian Joseph, damals 18 Jahre
alt, in das Infanterie>Regiment Graf
Wied. in welchem ihm der Inhaber eine
Fähnrichstelle verliehen hatte. Im Regi.
mente rĂĽckte er
stufenweise zum Oberst«
lieutenant vor, hatte sich aber bereits
als Major, im Jahre 1797, vor dem
Feinde ausgezeichnet. Zwei Jahre später
erkämpfte er sich durch seine Tapferkeit
den Oberstlieutenantsrang und das
Maria Theresienkreuz. DaS Regiment
befand sich in Italien und war im
Treffen bei Legnago, am 26. März
1799, unter dem Befehle seines neuen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Rasner-Rhederer, Band 25
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Rasner-Rhederer
- Band
- 25
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1868
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 446
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon