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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Rasner-Rhederer, Band 25
Seite - 239 -
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Seite - 239 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Rasner-Rhederer, Band 25

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Nel« 239 Mi jach-Skinberg Inhabers, des Feldmarschall.Lieutenant Fröhlich, in die beiden gegen Legnago vorrückenden Colonnen vertheilt. Wäh rend mit der zweiten Colonne das zweit, und dritte Bataillon in San Pietro ein drangen, führte Major Reinwald daS erste Bataillon an der Spitze der ersten Colonne im Stumschritt gegen den Feind, wurde aber von dessen Uebermacht zurückgeworfen. Rasch sammelte er seine Leute wieder, führte sie zu neuem Angriff vor und zwang dießmal durch seine Vravour den Feind zum Rückzüge, wo rauf demselben noch mehrere Geschütze weggenommen wurden. R. aber wurde über Antrag deS commandirenben Gene» rals Freiherrn von Kray am 17. April 1799 außer Capitel mit dem Ritterkreuze deS Maria ThercsieN'Ordens auSgezeich net. Bald darauf kam er mit drei Com pagnien als Besatzung in die Citadelle von Piacenza, wo er gegen die Fran» zosen sich standhaft vertheidigte. Im Februar 1804 wurde R. Oberst im Infanterie>Regimente Nr. 87, rückte im Jahre 1808 zum General-Major, später zum Feldmarschall'Lieutenant vor, als welcher er im Jahre 1813 eine Division in Iimerösterreich erhielt. Im Jahre 1818 wurde er zweiter Inhaber des Infanterie»Regiments Erzherzog Franz Karl Nr. 82, und endlich Stadt> und Festungscommandant von Prag, als welcher er im Alter von 76 Jahren starb. Hirtenfeld (I,), Der Militär-Mniia Theie. sieN'Orben und seine Mitglieder (Wien <8«7, Staatsdruckcrei, kl, 4») S, 240«. l?4l, Reis. siehe: Reiß sS. 282 u. f.), . Reisach-Iteinberg, Alois Eilstach Graf (Ob er» Hof> und Landbau. Director zu Innsbruck, geb. 20. Sep. iember 1779, gest. zu Innsbruck 18. Juli 186Y. Ein Sohn des chur> pfälzischen geh. Regierungsrathes und Ober»Iaa,damt'Comm!fsärS zu Neuburg, Franz Christian von Reisach, der im churbayerischen Reichsvicariate mit Diplom vom 13. August 1790 gegrast wurde. Graf Alois Eustach, über deffen Vorleben keine Nachrichten vor- liegen, kam im Jahre 18l6 als Bau- director nach Innsbruck, erhielt den Gubernillliathgtitel. die Immatrikulirung und österr. Kämmererswürde, überdieß war er deutscher Ordensritter und auch kön. bayerischer Kämmeier. Er wird als ein wissenschaftlich gebildeter Edelmann geschildert, der, ungemein fromm, seinen pietistischen Ansichten Ausdruck zu geben suchte und in dieser Richtung MehrercK veröffentlicht haben soll. Durch Güte eines literarischen Freundes erhielt ich nur ein Schriftchen, betitelt: „Fragmente übn den GchülZiun, üir Schult nnk Zln« der Gus, Munchenn Vl'itter für Literatur nnl> AnnZt n. Z. m." (o. O. München 1829), 12°.), eine in der That durch ihren Mysticismus und die anö jeder Zeile athmende Gläubigkeit bemer< kenSwetthc Schrift. Im Jahre 1847 trat der Graf in den Ruhestand über, den er noch vierzehn Jahre lang genoß, worauf ei im Alter von 83 Jahren starb, nachdem er sein Vermögen dem Kirchen» baue in St. Nikolaus vermacht hatte. Seine Gemalin Margaretha Aglav' Antonie geb. Freiin von 2 ali S>S oglio (geb. 13. März 1784) war schon im Jahre 1886 gestorben. Kinder sind aus dieser Ehe nicht vorhanden. Der berühmte Cardinal und Trzbischof von München» Freifing, Karl Graf Reisach, ist sein Neffe. Handschriftliche Notizen, — Die Familie Neisach ist eine altadeline bayerische Fami> !ie, welche mit dem schwäbischen Geschlecht«:
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Rasner-Rhederer, Band 25
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Rasner-Rhederer
Band
25
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1868
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
446
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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