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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Rasner-Rhederer, Band 25
Seite - 243 -
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Neischach 243 Neischer Gabriele geb. Freiin von Schaucnburg, trnt in die kaiserliche Armee und starb als Oberlieutenant de6 Carabinier ° Regiments Kaiser den Heldentod bei Qrchies am 24. Octo> ber 1793. — ^ Judas Thaddäus (I.) Frei- herr v, R. (geb, im Jahre 1696, ^st. am 30. October 1782), ein Sohn des k. l. Käm> merel'6 und geheimen Rathes Mar.<?uard Ruoolph Frciherrn u. R., mit dem die österreichische Linie der Neischach anhebt, aus dessen Ehe mit Mar in Venigna Freiin v. Hal lwyl . Er war k, t, Kämmerer. - ». Judas Thaddäus (II.) Freiherr v. R. (geb. 8. Dec. 17?6, gest. 12. Mai 1839), Sohn des Freiherrn Simon Thaddäus und Gabrielen« Freiin von Schauendurg; trat in die laiserliche Armee, war im Jahre l8«2 Rittmeister im Negimente Kaiser.Dra« goner, l. k. Kämmerer und Ajo in der Kani< mer der jüngeren Erzherzoge, wurde im fol< genden Jahre Major im Regiment«: und kam in die Kammer des Erzherzogs Ludwig. In diesem Dienste rüste er zum General» Major und General'Adjutanten des Eczher» zogö und zuletzt zum FeldmarschallLieutenant und Obersthofmeister desselben vor. Er war (seit 17. August 1800) mit Mari» AliloNna Gräfin Aollouilsch vermält. Einer uon seinen Söhnen ist der Maria Theresien-Ordensritter Sigmund Freiherr u, R, s,s. dessen beson» dere Biographie S. 240^, Dcr Familienstand des Freiherrn Judas Thaddäus ist aus der Stammtafel ersichtlich. Er starb im Mer uon 63 Jahren. — 6. Kar l Freiherr uon Reischach (geb. am 12, Juni 1803), Sohn deS Freiherrn Judas Thaddäu« (II.) 11, d. Vorigen) und der Gräfin Mar ia Karol ina uon Kollonitsch; ist gegen» wärtig k. k. geheimer Rath, General'Major a, D, und Kammeruorsteher Sr. tais, Hoheit deS Herrn Erzherzogs Franz Karl . Der Maria Theresien>OrdensMer Freiherr Sig< mund ist sein Vruder. — ?. Sigmund Freiherr von Neischach I^siehe den besonde» ren Artikel S, 240). — 8, Sigmunb Mar ia Freib, u. N, (geb. im Jahre 173!5, gest, am 31. December 1811), ein Sohn des Freiherrn Judas Thllddäuö (I.) s.Nr. 4^ und der Baronin Mar ia Anna uon Bodmani erwählte die geistliche Laufbahn, wurde Do»i> dechant zu Augsburg, l^apitular zu Elwan, gen und Ritter des pfälzischen Löwenordens, und starb im Altec uon 76 Jahren. — 8. Simon Thaddäus Freiherr von R. (geb. 12. October 1728, gest. 20. April 1802), ein Sohn des Freiherrn Judas Thaddäus (I,) auS dessen Ehe mit Mar ia Anna Freiin uon B odm an. Dem Staatedienste sich z»- wendend, war er im Jahre 1776 geheimer Ralh, Kämmerer und böhmischer und öster- reichischer Hofkanzler, im Jahre 1778 über« dieß Mitglied der obersten Studien °Hof< commission und siebmbürgischer Hofkanzler, welch' letztere Würde allein er im Jahre 1781 bekleidete. Im Jahre 1785 wurde er Staats minister (des SiaatirniheS) in inländischen Geschäften, und starb als solcher und Groß- kreuz des St. Stephan'Ordcns im Alter uon 73 Jahren. Tr war, wie die „Oesterreichlsche Biedermanns-Chronik" schreibt, „ein erleuch» teter, wirksamer, vom Patriotismus ganz erfüllter Staatsmann, dessen Eifer in allen Geschäften seiner strengen Nechtschaffenheit gleich war imo bei dem, wenn eS die Pflicht galt, kein Ansehen der Person stattfand". Der preußische Resident Fürst schildert ihn in seinen diplomatischen Berichten als einen „Mann ohne Verwandtschaft und Stütze am Hofe, der sich noch immer daselbst behauptet und nichts uom österreichischen Stolze hat", Freiherr S imon Thaddaus war (seit 11. Februar 1739) mit GüLrilse Freiln uon 5chn»e!iV»rg vermalt. Seine Nachkommenschaft siehe in der Stnmmiafel. III. Wappen. In Silber Kopf und Rumpf ei»es schwarzen Ebers mit Halbborsten, silbernen Fangzähnen und rothnusgeschlagen« Zunge. DieseS Wappen kommt auch im ersten und uiertm Felde des Wappens der Vrafen uun Reisach uor. Neischer, ThomaS (tirolifcher S ch a r f- schützenhauptmann, geb. zu Fui th in Tirol am 4. März 4731). Tin Sohn deS tapfern ScharfschützenhauptmannS Georg Reis cher, der sich in den Iah- ren l796 und 1798 bei NauderS und Engad!» ausgezeichnet hatte. Georg war Besitzer des großen schönen Gutes Furth bei Kirchdorf. Schon im Jahre 1799 machte der Sohn den Zug in'S Oberinnthal und Vintschgau mit und bewährte sich bald als ebenso kühner wie kluger Schütze. Am 49. December 1800 wirkte er mit einer Abtheilung von 80 Scharfschützen bei der Veitreibimg 16*
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Rasner-Rhederer, Band 25
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Rasner-Rhederer
Band
25
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1868
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
446
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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