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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Rasner-Rhederer, Band 25
Seite - 276 -
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Seite - 276 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Rasner-Rhederer, Band 25

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276 Nemile Hackel scbrieb Freiin Remethäzy aucd einen Operntext, betitelt: „Gra 3n!illn" , welcher die Eroberung Gra nada's durch die Mauren und den Sturz Roder ichs zum Gegenstände hat und wovon Hackel auck die Hälfte bereits compomit hatte, jedoch wurden nack seinem Tode weder Compofition noch Libretto im Nachlasse gefunden. Eine ihrer kleineren Novellen hat Ljudevit Gay ins Srlblche übersetzt. — Vo» fünf Kindern ihrer Ghe ist nur eine Tochler Anna am Leben. Ein Sohn Ot to (geb. 29. Auglist 1835). k. f. Oberlielittnai't in der Armee, starb um das Jahr 1862. Die Tochter Anna (geb. 30. Mai 1848) ist (seit 16. August 186ö) mir Gustav von Dür fe ld zu Wels und Leuen bürg, k. k. Ritt» meister, vermalt. Oesterreichischer Zuschauer, herausg, von I . S El'ecsdcrg (Wien, 8°.) Iahrg l«»?, S. 1»29. — Zur VtNtalogie ler.srei. herrlichen Familie Dietrich va» Landsee und Nemekh^y von Vurahono. Die Flimilie Dietr ich von Landsee, zu welcher Frciin von Nemethäzy gehört, war ehemals in der Schweiz, in Bayern, in Böhmen und Oesterreich ansässig, im Jahre l52? erhielt dieselbe eine Wappenbesserung, mit Diplom vom <4 September i62l den Ritterstano. mit gleichem vom l8. Juni le«2 die Wappen. Vereinigung mit dem erloschenen Geschleckte „uon Lan osee und zu Berg"; mi! <9. Qcto> ber <L7« das Nccht zur Annahme des Prä- Licatee „Laxdsee"; üiit Diplom ääa. 9. November l677 den Rcichsfreihcrrnstand; am «4, November l??3 das Incolat von Vöhmen und am 23. Juli 183» die Vestäti gun« des Neiä!sli,'i!)errnstandee. Der Freiherr Eonrad Laurenz Dietr ich vun Land, se e, der Vater der Frelin Iosephine, nach» maüssen Freiin Nemekhüzy, war der letzlr männliche Sproß seines Neschlechtes, das nur mehr nock in weiblicher Linie in Fniin Jose» phin e von Nc m etb ilzy fortbesteht. — Die Flcihrrren 3lem eth <lz>) uon Gurahoncz sind eine ungarische Adelsfamilie, welche mit Diplom 66a, 2ü.Jänner !821 unter gleichzeiti» ger Belehnung mit dem Oute Gurahoncz das Prädicat nach diesem Gute erhielt und auö welcher Joseph von Remethäzy, t. t. Truchseß, Doctor der Philosophie und der Rechte. Hofrath deS Obersten Gerichts' und Cassationehofes, mit Diplom vom 27. Juli <854 den österreichischen Kreih errn stand erlangte. Diese freiherrliche Linie ist auch im Mannsstamme erloschen. Die andere adelige Linie ist im Besitze des Fnmilien.Fioeicom' mißguteS Gurahoncz. — Wappen. I n einem von Vlau iino Rolh senkrecht getheilten Schilde ein goldener Bienenkorb, der von sieben ( l , 2, 2, 2) goldenen Bienen um» schwärmt ist. Auf den, Schilde ruht die Frei» herrntrone, auf welcher sich drei geklönte Turnierhelme erheben. Der mittlere, in'ö Visir gestellte Helm trägt auf seiner Krone einen auf dem Clbogen ruhrnden, roth bc< kleideten An», welcher mit dcr bloßen Faust einen golden gefaßten blantVn Säbel schwingt. Aus der Krone dcS rechten Helms wallen drei Federn, eine goldene zwischen blaue»: aus jener des linken Helms gleichfalls drei Federn, eine goldene zwischen rochen. Die Helmdecken sind rechts blau, links roth, allseitig mit Gold belegt. Schild Halter. Zwei auswärts sehenoe golrene Löwen, die auf einer goldenen Arabeetenverzierung stehen. Devise. Nuf blauem Bande mit goldener Lllpidai-schnft da« Woil: „I'^clLUl.'liL". Remile, Johann Nepomuk (Spra ch' forscher, geb. zu Ofen 17. November 1808). sein Vater Peter R., ein mit^ telloser Bürger, leitete mit aller Sorgfalt die Erziehung seines Sohnes, für dessen Ausbildung er kein Opfer scheute. Das »mnasium besuchte er in Ofm, lernte zugleich Zeichnen und Musik, welche letztere ihm später zu öfteren Malen eine Subsistenzquelle wurde. Die Philosoph!» chen Studien hörte er an der Pesthcr Hochschule, und schon damals war es die Sprachforschung, die ihn insbesondere anzog, waS ihn auch dem Professor der Philosophie Dr. Johann I m re sBd. X, S.2l)1^ näherbrachte, dem er bei Bearbe!» ung seines in magyarischer Sprache ver- äßten Werkes über Philosophie mit seinen Sprachkenntnissen dienlich war. Um dem
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Rasner-Rhederer, Band 25
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Rasner-Rhederer
Band
25
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1868
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
446
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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