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rich Renner, dessen Name in den
Künstlei'LerikonS vergebens gesucht wird,
und Andreas Sch übler, die genannten
drei alle aus Nürnberg, ferner Anton
Brosche, Maler und Kupferstecher. Hie»
ronnmuS Rzebecz, Anton B rand l ,
Sohn des berühmten Malers B rand l ,
Joseph Knirsch. Johann Arno ld
und Joseph Balzer, die letztgenannten
sämmtlich Böhmen. Von des Künstlers
Söhnen wurde einer Mönch, zwei traten
in die kaiserliche Armee und einer, Kasi-
mir (geb. zu Kukus am 27. April 4749,
gest. zu Prag 14. April 1799). erlernte
die Kunst seines VaterS, malte und ra»
dirte, und ging nach Prag. wo er sich
vornehmlich mit Schildermalen beschäf»
tigte; dabei sammelte er Wappen, wovon
er eine reiche Collection, deren Meu s el
in seinem „Künstler>Lerikon vom Jahre
1803 und 1809«. im I I . Bande. S. 200,
gedenkt, seinem Sohne hinterließ. Auch
radirte er einige Blätter. Dlabacz
erwähnt nur ein einziges Blatt, einen
h. Johann Nepomuk.
Pelzet (Mattin), Abbildungen böhmischer und
mährischer Gelehrten und Künstler nebst kur>
zcn Nachrichten u. s. w. (Prag »782. 8».)
Bd. I I , S. <47. — Dlabacz (Gottfried
Ioh.), Allgemeines historisches Künstler'2en>
ton für Böhmen und zum Theile auch für
Mähren und Schlesien (Prag l8i5, Haase. 4°.)
Nd. I I , Sp. äao. — Naglcr (G. K. Dr.),
Neue« allgemeine« Künstler'Lenton (München
1838, Fleischmann. 8°.) Nd. XIII, S. »3. —
Meyer (I.), Das große Conversations'Lerilon
für die gebildeten Stände (Hildburghausen,
Blbliogr. Institut, gr. 8».) Zwette Abtheilg
Bd. V, S. Zl9. — P«rträt. Unterschrift:
sein«!, Schüler I . Balz er, l, l. Priml.
Kupfersiech. in Prag (3°. u, 4».).
Rrnz, siehe: Rentz, Michael Heinrich.
Renzi,
stehe:
Rensi, Andreas l^S. 29^.
Renzler, Joseph M a l e r , von St.
Lorenzen im Pusterthale gebütlig, lebte in der zweiten Hälfte des vorigen
und in der ersten des laufenden Iahr>
Hunderts). Sein Vater Christ ian war
gleichfalls Maler, aber ohne alle künst»
lerische Bedeutung! sein Sohn Joseph
hingegen arbeitete mit Talent und Ge>
schick und hat den unten angegebenen
Quellen zu Folge kleinere historische
Stücke in sehr gefälligem Tone cmSge»
führt. Er malte auch in Freüco und hat
um daS Jahr 1770 die Kirche zu Labach
im Pusterthale und im Jahre 1823 die
Kirche zu Pfilsch bei Sterzing 2,1 li-ssoo
gemalt. Wenn man annimmt, daß er
zur Zeit, als er die Labacher Kirche
malte, nur 20 Jahre alt war, so muß er
die Fresken der Kirche zu Pfitsch im
hohen Alter von 73 Jahren ausgeführt
haben. Es möchte daher die Annahme,
daß erstere Kirche sein Vater gemalt
habe, nicht unbegründet sein.
Tirolischei Künstler-Lelilon u. s. w.
(Innsbruck l«30. Felic. Rauch, »«.) S, 208.
— Nagler (O, K. Hr.). Neues allgemeines
Künsiler>Leiit°n (München «833, E. A. Fleisch«
mann, «".) Nd. XIII, S. 28
Repeschitz. Joseph (NumiSmati-
ter, geb. zu Laas in Krain im Jahre
1788, gest. zu Laib ach am 26. Jänner
1842). Nachdem er die philosophischen
Studien beendet, trat er zu Görz beim
Zöllgefälle in den Staatsdienst. Wer
über den Verlauf desselben, über seine
Dienstleistung während der franzosischen
Occupation Krams als L,e«6vOur ru-in-
oiZal, über die Chikanen der Bureau»
kratie, die er zu erdulden gehabt, nach»
dem Krain wieder österreichisch gewor»
den, kurz über daS ganze Misere eines
BeamtenlebcnS in einer niederen Dien«
steökategorie sich des Näheren unterrich»
ten will, lese den langathmigen Artikel
von E. C. in den Quellen angegebenen
„Mittheilungen". Allen Chicanen und
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Rasner-Rhederer, Band 25
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Rasner-Rhederer
- Band
- 25
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1868
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 446
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon