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berichtigen sein, eS wäre denn, daß er
gen sein Lebensende in seine Heimat
zurückgekehrt sei. was wohl nicht gut
anzunehmen ist. Auch wird er noch als
Autor folgender Werke bezeichnet: „Hio-
e>" (4776); — „<5
si?76), aber in den Bücherkatalogen
lommen diese Werke nicht vor.
Bänder (Clemens Alois), Leiikon verstorbener
bairischer Schriftsteller des achtzehnten und
neunzehnten Jahrhunderts (Augsburg u, Leip>
zig 1824, Ienisch u, Stage, 8°,) I. Bandes
2, Theil, S, 167 Inach diesem geb. 1?1»^. —
Meusel (Johann Georg). Iexilon der vom
Jahre 1780 bis 180« verstorbenen teutschen
Schriftsteller (Leipzig 1808. O. Fleischer, 8«.)
Bd. XI , S. 2?« lnach diesem geb, im Jahre
1716). — Sta f f ie r (Johann Jacob). Das
deutsche Tirol und Vorarlberg, topographisch
mit geschichtlichen Bemerkungen (Innsbruck
184?, Ftlic. Rauch, 8°.) Bd. I , S. 292. —
Noch sind folgende Personen des Namens
Resch bcmcrkenswerthi 1, AemiNan Resch
(geb, zu Aussee in Steiecxiarl in, Jahre 1639,
gest. zu Mondsee 14, Juni 1711), trat im
November 1802 in daß Benedictinerstift Mond<
sce. Er war ein technisches Genie, verfertigte
Sonnen», und andere Uhrcn, erfanb niathe«
mathische und geometrische Instrumente, malte
viele Bilder und meißelte die Statuen des
gekreuzigten Heilands, der Jungfrau Maria
und mehrerer Ordensheiligen, die an uerschie»
denen Orten, hauptsächlich aber im Refecto«
rium, im Chor und in der Kirche des Mond«
seer Stiftes aufgestellt wurden. ^Fünfzehn»
ter Iahres 'Ver icht des k. l. Qbcrgym,
nasiums zu Melk im Iah« l8L5 (Wien. Lud<
wig Mayer, 4«.) S. 22, im Programm>Auf>
sah: „Wondseer Gelehrte", von Prof. Vin>
cenz S taufer.) — 2. G. Resch. ein Bild,
Hauer der Gegenwart, von dein eine Gruppe
aus versilberter Bronze-. „Gretchen und Me<
phisto", von ihm entworfen und in der kais.
Erzgl'eßerei gegossen, im Mai i8?i im östec»
reichischen Museum ausgestellt war. In der
damals über diese Ausstellung, in welcher
auch eine stattliche Colleciion Dürer'sch«
Zeichnungen zu sehen war, von den Iour< nalen gebrachten Notiz, wurde E, Resch ein
Bilhauer aus Wien genannt, der sich zu jener
Zeit in London befand. s^FrciüdeN'Blatt.
Von Gust. Heine (Wien, 4«) <87l, Nr. l29,
in den „Theater» und Kunstnachrichten".) —
3. Ma r t i n Resch (geb. zu Gmunden am
<ll. September lS4i», gest. zu Kremsmünster
am 2l. Juli t7U9). Studirte zu München,
Ingolstadt und zu Salzburg, ging von da
als Geheimschreiber zu Bischof Po ly ta rp
von Khurnburg nach Gurk und wurde
Salzburgischer Hofrath. Im Jahre 1680 trat
er zu Kremsmünster in den Benedictinerorden
und folgte »682 einem Nufe nach Salzburg,
um an Stelle des berühmten Cardinals,
S fonora t i Kirchemecht vorzutragen. I m
Jahre 1688 kehrte er in sein Stift zurück, wo
er Nouizenmeisier, Prior und Pfarrer in
Vorchdorf wurde. In de» Jahren !7U3 und
1704 ging er in Geschäften der Ablei zur
Landeshauptmannschaft nach Linz und an den
tais. Hof in Wien. Im Jahre !?04 wurde
er Abt, legte aber Kränklichkeit halber seine
Stelle nieder. I n Kremsmünstcr errichtete er
zwei Lehrstühle für die Moraltheologie und
sorgte eifrig für Bibliolhrt und Schulwesen.
Von seinen Arbeiten, deren er mehrere in Hand»
schrift hinterließ, erschien eine „Disseit-Mo äs
jure VatronatiiL" (8a!i«d. 168Z, 4°.) im
Drucke, s^ackmaz,?' CHla^ianu« ^ , HiLto-
(8t^ra« l??7, ^bratl. Bimmel, Ic>. I^ol.)
o. «327—847. — Zauner (Judas Thadd.),
Biographische Nachrichten von Salzburgischen
Rechtslehrern (Salzburg 178«, 8°) S. »».
— Zur Salzburgischen Viographi l .
Separatabdruck aus der Salzdurger Zeltung
(Salzburg 1872. l«».) S. «3,)
Reschlluer, Heinrich (Schriftstel-
ler, geb. in der Wiener Vorstadt Wie-
den 3. October 1838). Entstammt einer
in der Umgebung von Heilbronn in
Schwaben weit veizweigt gewesenen, dort
jedoch am Anfange dieses Jahrhunderts
auggestorbenen Weberfamilie. Ein Zweig
der Familie kam in der Mitte des vori.
gen Jahrhunderts nach Oesterreich her»
über und ließ sich in Eggenburg (Nieder-
österreich) nieder. Konrad R., Hein»
ri
ch's Großvater, wanderte in den Ach!-
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Rasner-Rhederer, Band 25
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Rasner-Rhederer
- Band
- 25
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1868
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 446
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon