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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Rasner-Rhederer, Band 25
Seite - 303 -
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Nesch 303 Neschauer berichtigen sein, eS wäre denn, daß er gen sein Lebensende in seine Heimat zurückgekehrt sei. was wohl nicht gut anzunehmen ist. Auch wird er noch als Autor folgender Werke bezeichnet: „Hio- e>" (4776); — „<5 si?76), aber in den Bücherkatalogen lommen diese Werke nicht vor. Bänder (Clemens Alois), Leiikon verstorbener bairischer Schriftsteller des achtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts (Augsburg u, Leip> zig 1824, Ienisch u, Stage, 8°,) I. Bandes 2, Theil, S, 167 Inach diesem geb. 1?1»^. — Meusel (Johann Georg). Iexilon der vom Jahre 1780 bis 180« verstorbenen teutschen Schriftsteller (Leipzig 1808. O. Fleischer, 8«.) Bd. XI , S. 2?« lnach diesem geb, im Jahre 1716). — Sta f f ie r (Johann Jacob). Das deutsche Tirol und Vorarlberg, topographisch mit geschichtlichen Bemerkungen (Innsbruck 184?, Ftlic. Rauch, 8°.) Bd. I , S. 292. — Noch sind folgende Personen des Namens Resch bcmcrkenswerthi 1, AemiNan Resch (geb, zu Aussee in Steiecxiarl in, Jahre 1639, gest. zu Mondsee 14, Juni 1711), trat im November 1802 in daß Benedictinerstift Mond< sce. Er war ein technisches Genie, verfertigte Sonnen», und andere Uhrcn, erfanb niathe« mathische und geometrische Instrumente, malte viele Bilder und meißelte die Statuen des gekreuzigten Heilands, der Jungfrau Maria und mehrerer Ordensheiligen, die an uerschie» denen Orten, hauptsächlich aber im Refecto« rium, im Chor und in der Kirche des Mond« seer Stiftes aufgestellt wurden. ^Fünfzehn» ter Iahres 'Ver icht des k. l. Qbcrgym, nasiums zu Melk im Iah« l8L5 (Wien. Lud< wig Mayer, 4«.) S. 22, im Programm>Auf> sah: „Wondseer Gelehrte", von Prof. Vin> cenz S taufer.) — 2. G. Resch. ein Bild, Hauer der Gegenwart, von dein eine Gruppe aus versilberter Bronze-. „Gretchen und Me< phisto", von ihm entworfen und in der kais. Erzgl'eßerei gegossen, im Mai i8?i im östec» reichischen Museum ausgestellt war. In der damals über diese Ausstellung, in welcher auch eine stattliche Colleciion Dürer'sch« Zeichnungen zu sehen war, von den Iour< nalen gebrachten Notiz, wurde E, Resch ein Bilhauer aus Wien genannt, der sich zu jener Zeit in London befand. s^FrciüdeN'Blatt. Von Gust. Heine (Wien, 4«) <87l, Nr. l29, in den „Theater» und Kunstnachrichten".) — 3. Ma r t i n Resch (geb. zu Gmunden am <ll. September lS4i», gest. zu Kremsmünster am 2l. Juli t7U9). Studirte zu München, Ingolstadt und zu Salzburg, ging von da als Geheimschreiber zu Bischof Po ly ta rp von Khurnburg nach Gurk und wurde Salzburgischer Hofrath. Im Jahre 1680 trat er zu Kremsmünster in den Benedictinerorden und folgte »682 einem Nufe nach Salzburg, um an Stelle des berühmten Cardinals, S fonora t i Kirchemecht vorzutragen. I m Jahre 1688 kehrte er in sein Stift zurück, wo er Nouizenmeisier, Prior und Pfarrer in Vorchdorf wurde. In de» Jahren !7U3 und 1704 ging er in Geschäften der Ablei zur Landeshauptmannschaft nach Linz und an den tais. Hof in Wien. Im Jahre !?04 wurde er Abt, legte aber Kränklichkeit halber seine Stelle nieder. I n Kremsmünstcr errichtete er zwei Lehrstühle für die Moraltheologie und sorgte eifrig für Bibliolhrt und Schulwesen. Von seinen Arbeiten, deren er mehrere in Hand» schrift hinterließ, erschien eine „Disseit-Mo äs jure VatronatiiL" (8a!i«d. 168Z, 4°.) im Drucke, s^ackmaz,?' CHla^ianu« ^ , HiLto- (8t^ra« l??7, ^bratl. Bimmel, Ic>. I^ol.) o. «327—847. — Zauner (Judas Thadd.), Biographische Nachrichten von Salzburgischen Rechtslehrern (Salzburg 178«, 8°) S. »». — Zur Salzburgischen Viographi l . Separatabdruck aus der Salzdurger Zeltung (Salzburg 1872. l«».) S. «3,) Reschlluer, Heinrich (Schriftstel- ler, geb. in der Wiener Vorstadt Wie- den 3. October 1838). Entstammt einer in der Umgebung von Heilbronn in Schwaben weit veizweigt gewesenen, dort jedoch am Anfange dieses Jahrhunderts auggestorbenen Weberfamilie. Ein Zweig der Familie kam in der Mitte des vori. gen Jahrhunderts nach Oesterreich her» über und ließ sich in Eggenburg (Nieder- österreich) nieder. Konrad R., Hein» ri ch's Großvater, wanderte in den Ach!-
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Rasner-Rhederer, Band 25
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Rasner-Rhederer
Band
25
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1868
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
446
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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