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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Rhedey-Rosenauer, Band 26
Seite - 143 -
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Niesch 143 Niesch gest. 23. März isiO), war ein geborncr Wie» ner, wurde später chursächfischer geheimer Rcith und hat sich durch folgende Schriften bekannt gemacht: „Od5ei"V2.tion5 taites ^su- 6a>nt uuo voMFS sn ltalis" sOrsüäsn l?8l); — „I^stti'as Zur uns vo^a^y laits äans <1U,S1<1NOS V^c>^^^s5 äs I'H.nA6t6i'i's" (ebd. i?87); —„Verzeichniß einer Mineraliensamm- lung" (Dresden 1781. 3<>.). — „(DonZiübi-a- tiou,3 Zur 162 üiösrents Mnoi^OZ äb» beüux a,i't8" (ebd. 1792); — „Gedanken eines Lausitz^ Patrioten" (ebd. 1803); — „Vemer< kungrn über die Lausitzer Landwirthschaft" (1805, 80.). Der Graf starb kinderlos, nach' dem er ein Majorat gestiftet, das nun, wie oben erwähnt ist, auf seinen Bruder, den General der Cavallerie Grafen Johann Sigmund überging. Riesch, Joseph Franz Graf (S ch ri ft- steller, geb. 1. Jänner 1793, gest. 11. März 1833). Sohn des Generals der Cavallerie Johann S i g m u n d Grafen Uiesch aus dessen erster. The mit I oseph i ne Gräfin KohHry. Für den Soldatenstand gebildet, trat er nach beendeten Studien in die kais. österrei» chische Armee, in welcher er stufenweise zum Rittmeister vorrückte und dann die« selbe mit Beibehalt des Charakters ver» ließ. Ein Freund der Literatur, bei rieb er dieselbe von früher Jugend und be« schaftigte sich mit ihr nach seinem AuS- tritte aus der österreichischen Armee mit großer Vorliebe. Er lebte abwechselnd in Berlin, dann in Brunn, darauf wieder in Wien und begab sich nach dem Tode seines Vaters auf die Güter nach Sach- sen, wc> er im schönsten Mannesalter von erst 40 Jahren starb. Die Titel der von ihm herausgegebenen Schriften sind: „NliitlMkr'llllje bn PhantclZir" (Berlin 1818, 8".) ^nicht, wie es in der „Oesterrei- chischen National»Encyklopädie" heißt: „Blüthenkranze der Phi losophie"^; — „Germaniens. Oraneräpiel in 5 Anh. inr die deutsche Niihne bearbeitet" (ebd. 1818, so.); __> „MlMNSsiiele", 4 Bände (Wien 1820 und 1821, Tendler. gr. 12".) I. Band: Polybius. Lustspiel in 2Aufz.; — Die Werbung. Lusssp. in 1 Aufz.; — Der Zaubergürtel. Lustsp. in 2Auf^.: — Die Nebenbuhlerin.,Lustsp. in 1 Aufz.; — Die Fürstin von Astrachan. Luftfp. in 2 Aufz,; — Die treuen Ungetreuen. Luftsp. in 2 Aufz.; — Wer bin ich? Lustsp. in 1 Aufz.; — I I . Band: Der Sturz in den Abgrund. Drama in 3 Auf;, (auch besonders ausgegeben 1820); — Gabriele. Trauerspiel in 5 Aufz. (auch bes.ausg.); — I I I . Band l Wie du mir. so ich dir; — Ich bin nickt ich; — Die Ueberlisteten; —.Das Ge< spmst im Keller; —Nichts. Ein Scherz des Schicksals; — Die Abentheuer einer Ballnacht; — Der Schellenbaum; sammt, lich einactige Lustspiele; — IV. Band: Der Freischütz; — Die Bleikammertl von Venedig; — Scherz, Gefahr und Liebe; jedes auch einzeln ausgegeben. Graf Joseph Franz schrieb ferner auch unter dem Pseudonym F ranz S e e w a l d Aufsätze in verschiedenen schöngeistigen Blattern. Die ooerwahrtterr Arbeiten des Grafen haben nach dem Urtheile der Fachkritik geringen Werth. Der Graf war seit 1818 mit Mar ie Grafin Klenau Freiin von Ianowitz vermalt, aus welcher Ehe Graf Theo« dor (geb. 1819) stammt. Dieser folgte seinem Vater im Besitze der sächsischen Majorats»Lehensgüter, verzichtete aber im, Jahre 4841 auf dieselben, sie seinem Stiefoheim, dem Grafen J o h a n n ^ einem Sohne des Generals der Kaval- lerie, Johann Sigmund Grafen N. aus dessen zweiter Ehe mit Amalie von Schönberg aus dem Hause Luga überlassend. Die Schwester des Grafen Theodor, Gräfin Mar ie (geb. 1820), vermalte sich im Jahre 1840 mit dem kön. preußischen Haupt-
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Rhedey-Rosenauer, Band 26
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Rhedey-Rosenauer
Band
26
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1874
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
436
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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