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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Rhedey-Rosenauer, Band 26
Seite - 181 -
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Nitter Nitter angeführt, aber Eduard Rit ter iji sein richtiger Name. Namentlich sind es wie dieß von der obigen Uebersicht seiner Arbeiten auch bestätigt wird Scenen aus dem häuslichen Leben, aus dem taglichen Verkehre, welche R. dar. stellt und denen er, so gewöhnlich sie an sich sind, immer eine ganz eigenthüm liche, man möchte fast sagen naive Seite abzugewinnen versteht. Die BeHand lung ist nickt immer gleich, doch im Ganzen immer sehr sorgfältig und sauber. Die Farbe ist frisch und leicht aufgetra gen. Unter seinen Arbeiten befinden sich manche, die man als echte „Cabinets .stücke" bezeichnen kann. Frankl (Ludw Aug. Dr.). Sonntagsblätter (Wien. 80.) I I . Jahrg. (1843), S. 92. 213. 308. 475; I I I . Ihrg. (l854). S. 70; IV. Ihrg. (1845). S. 71. 320. — Na 3 l er (G. K. Di-.). Neues allgemeines Künstler-Lexikon (München 1339, Flcischmann, 8".) Bd. XII I , S. 211. — Kataloge der Iahr?s<Au6stellungen in der k. k. Akademie der bildenden Künste zu St, Anna in Wien (8«) 1830. 1822. 1834, 1833, j837—1848. 1850, 1832. — Auctions- Aata loge der Gemäldesammlungen von M. I, Schüler, Karl Esterle. Wilh. Koller u. A. — Kataloge der Monats. Ausstellungen des österreichischen Kunstver< eins. 1832, Februar: 1833. Juni; 1834. Mai; i338. Mai; 1868. Juli u. August. — Ber< zeichniß der Gemälde moderner Schule im Velvedere zu Wien. Herausg. von Erasmus u. Entert (Wien !87l, 8".) S. 29. Ritter, Ernst, siehe S. 192. in den Quellen Nr. 1. Ritter Freiherr von Zllholtt), Hector (Industr iel ler und Humanist, geb. zu Görz, nach Sarkady's »ll^'- illli" zu Trieft 16. Juli 1816). Einer wohlhabenden Familie angehörend, wid» mete sich R. frühzeitig und mit solchem Eifer dem öffentlichen Leben, daß er schon im Jahre 1843 von dem damals bestan° denen Magistrate der Stadt Görz, wo die Familie lebte, zum Gemeinde-AuS- schusse vorgeschlagen und von der Kreis» behörde bestätigt wurde. Auf diesem Posten blieb er bis 1848 thätig, in welchem Jahre er durch Wahl in, den Gemeinderath kam und es auch dann blieb, als im Jahre 1851 die Gemeinde- Repräsentanz sich auf Grundlage der neuen, der Stadt Gör; zugestandenen Gerneinde»Ordnung constituirte. In die» ser Stellung fiel auf ihn immer wieder die Wahl zu den verschiedenen Deputa- tionen, welche aus mehrfachen Anlassen sich an das kaiserliche Hoflager oder zu den Central'Behörden in die Residenz begaben, um die Interessen ihrer Stadt und der Grafschaft Görz zu vertreten. Insbesondere ließ es sich R. angelegen fein. die Humanitatszwecke und Interes- sen der Stadt Görz zu fördern und die Industrie im Lande zu beleben und zu heben. I n ersterer Richtung erscheint er als Gründer des Institutes für verwahr« loste Knaben, welchem er einen Jahres bei« trag von 300 st. gespendet und übec wel« ches er übecdieß viele Jahre die Obecauf' t führte. Als Industrieller entfaltet R. eine großartige Thätigkeit. Er hat der 'chon früher bestandenen Zuckecraffinerie eine große Ausdehnung gegeben, feiner zu Strazig nächst Görz eine Kunstmahl« rnühle, eine Baumwollspinnerei und We» herei und eine Floretseidenspinnerei und Weberei nebst einer Papierfabrik im großen Maßstabe errichtet, und dadurch vielen Familien, welche bisher beschäftig ungs- os in der dortigen Gegend in drückender Armuth lebten, reichlich lohnender Erwerb und Unterhalt verschafft. Für die Kinder beiderlei Geschlechts seiner Arbeiter dat er auf Rechnung der Fonds seiner indu- striellen Anstalten eigene Schulen gegrün» et. in denen die Knaben und Mädchen n den Schulgegenstäuden, die Mädchen überdieß in weiblichen Arbeiten un.>ntgelt«
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Rhedey-Rosenauer, Band 26
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Rhedey-Rosenauer
Band
26
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1874
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
436
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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