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Nößler 263 Növer
<87i. Nr. 30.) — 3. Stephan I . Rößler.
nach Anderen Nösl er (k. k. KreiSaerichtsrath,
geb. im Jahre -l803, gest, zu Vöhmisch-Lripa
in Böhmen 19. December 18«3). Nach drm
Titel seines Werkes möckte wohl Nößler
die richtige Schreibweise sein. N. diente län^
«ere Zeit bei dem Magistrate der Stadt Prag
und wurde zuletzt k. k. Kreisgerichtsrath und
städtisch delegirter Bezirksrichter in Böhmisch»
Leipa, wo er auch als Mitglied des Gemeinde»
rathes thätig war. Aus der Zeit seiner Dienst»
leistling bei dem Prager Magistrate stammt
seine fĂĽr den praktischen Gebrauch noch schaĂź-
bare „Sammlung der im Baufache und in
den damit zunächst verzweigten Gegenständen
bis auf die neueste Zeit (1842) erschienenen
Verordnungen". 2 Theile (Prag 1842, 8".).
Wiener, Zei tung 1863. Nr. 293.)
r, Mathias, siehe diese Seite,
in den Quellen Nr. 2.
Rößler, Stephan, siehe diese Seite.
in den Quellen Nr. 3.
Rößler, siehe übrigens auch: Rösler
^S. 239—243).
Rößner, Joseph, siehe: Roesner,
Karl I^S. 230, in den Quellens
RĂĽder, Heinrich (V i o loncell-
V i r tuos und Componist, geb. zu
Wien 27. Mai 1827). Bei ausgespro-
chenem Talent fĂĽr die Musik erhielt er
frĂĽhzeitig Unterricht in derselben und
bildete sicb vorerst im Violmspiele auS.
Seit seinem achtzehnten Jahre erwählte
er aber das Violoncell zu seinem eigent-
lichen Instrument und hat es auf dem-
selben zu einer Vollendung in der Be-
Handlung gebracht, daĂź er zu den besten
Spielern desselben in der Gegenwart ge>
zählt wird. R. lebt in Wien von der
AusĂĽbung seiner Kunst im Unterricht und
als Mitglied der k. k. Hofcapelle und
deö k. k. Hof-Operntheaterü, welch beiden
Kunstinstuuten er bereits seit mehreren
Jahren, ersterem seit Schlesinger's
Tode angehört. Auch war R. mehrere
Jahre hindurch Mitglied dcs in den Mu- sikkreisen Wiens bekannten sogenannten
„Hellmesberger'schen Quartetts". Da
hieĂź es im Sommer 1868 in den Jour-
nalen: „Rover sri auS demselben aus»
geschieden, um Herrn David Popper
sBd. XXII I , S. N3) Platz zu machen".
Rover gab hierauf im Fremden-
B la t t und anderen Blättern eine vom
19. August 1868 datirte Eiklärung,
daĂź er, ungeachtet der wiederholten
Versicherungen H e l l m e s b e r g e r ' s ,
mit P o p p e r bezĂĽglich des Quar-
tetts in keinerlei Unterhandlung zu
strhen. Ersterem bereits vor längerer
Zeit brieflich erklärt habe. wegen einer
Reise in Familienangelegenheiten am
Quartette fĂĽr den kommenden Winter
nicht mitwirken zu können, am wenigsten
aber aus dem Grunde, um Herrn Pop«
per „Platz zu machen". Später, als Herr
Popver ausschied, nahm Röv er wieder
seinen Platz im Quartett ein. R. ist auch
Comvositeur und hat Mehreres fĂĽr sein
Instrument bereits durch den Druck ver-
öffentlicht, u. zw,: „Idylle";— „Gupnre
über nngariZche Nieder"', — „Intradurtian null
tig-ra krillant" ', — „Impromptu VllN
Schubert, trllincrilnrt"' — „Impromptu!
iilier Ghemen um Pngni" ; — „Mazurka" '
— „Vitanei nlln S
chub
ert, transcribirt"', —
„Oapricoio", die angeführten sämmtlich
beiHasl inger in Wien', — „Andante
nnd Menuette", von Schubert, trcmscr.
(Wien, Sv na); — „Nurrurole nnt> Tarin-
tellll nun Nll58ini, arrangirt " (Mainz.
Scbott).
Neues Universal'Lerikon der Tonkunst.
Angefangen von Dr. Julius Sch lade dach ,
fortgesetzt von Ed, B ernsd o r ff sDrceden.
N Schäfer. f,r. 8".) S. 36!. — Zrllncr's
Blätter für Musik. Theater u. s. w. (Wien,
kl. Fol.) <868, S. 276.— Porträt. Nöuer'S
srldst in der Cmicatur noch ahnliä,eo Bildniß
brachte das Wiener Witzblatt „Vomde" in
Nr. 4, i8?3. auf S. 40. zuglrich M>t den-
Zerrbildern der Herren Va
ch r i ck und Hell«
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Rhedey-Rosenauer, Band 26
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Rhedey-Rosenauer
- Band
- 26
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1874
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 436
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon