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120.) S. 2t8—222, — Nei l ly (F. I . I . v.).
Skizzirte Biographien der berühmtesten Feld,
Herren Oesterreichs von Maximilian I. bis
auf Franz I I . (Wien 5813. Kunst. u. Industrie
Comptoir, kl. 40.) S. 39. — (Hormayr)
WienS Geschichte und Denkwürdigkeiten,
Bd IV, 11. Heft. S. 484. — Thaten und
Charakterzüge berühmter österreichischer
Feldherren (Wien l808, Degen, 8",) Erster
Band, 1. Abthlg. S. 41—45. — Geusau.
Geschichte der Haupt» und Residenzstadt Wien
(l79t). Bd. I I I , S. lliS. — Porträt. D, Ku-
stos »c., ganze Fiqur, gr. Fol. — Sein auf
Holz ßemalles Bilonih in der Ambraser
Sammlung, — Nebeidieß enthalten Ioh.
David Köhler's „Historische Münzbelusti«
gungen", Bd, XVIII^ S. l13, die Abbildung
eines, Wilbel ln von Rogendorf betref»
senden seltenen Schaustückes mit deutscher
Inschrift und seinem Brustbilde >^ — t l . Wolf-
gang von N (geb. 1483, TodrSjahr unbe-
kannt). (5m Sohn Caspar's ^Nr. ^ und
Margaretha's von Wi ld haus. Nach
seines Bruders S igmund Tode war er von
l2li? biü I.!l4 Burggraf zu Steyr, dann im
Zähre 1526 und von 1232 bis 1340 nieder«
österreichischer Landmarschall. Auch er zeich'
nete sich. wie sein Bruder Wi lhe lm, im
Jahre 1329 bei der Belagerung von Wien
aus. Er befehligte damals einen Nciterhaufcn,
der die Nnnen der Ed.'lsten des Landes, wie
die Hager, Mamming , Mayen bürg,
Königsberg, Lamoerg. Lnßberg.
Pu ech h e i l:i, S ta r h e m b e i g u. A. unter
seinen Mannen zähüe. Wann W o l'fg a n g
gestorben, ist nirarni^ auf>!e,;eichnet, da e<-
im Jahre 154« noch nk'deröstcrrcichischer Land«
marschall war, so stand er damals im Altcr
von ü7 Jahren. Aus j^der sciner drei Ehen
sslche die StannntviN'l^ brsaß er Kinder, das
Geschlecht seineS Hauses abcr pflanzte sei::
ältcher Sohn au6 erster Ehe, Wi lhelm (II.),
fort.
III. Wappen. Quadrirter Schild mit Herzschild.
Tas erste und vierte Frl? zeigt in Blau eine
goldene Mauer mit orci Zinnen, übcr der^n
mittlerer ein goldener Stern strahlt (Rogen»
dorf); das zweite und dritte F^Io lveiöt in
Silber einen rothen, auf drri grünen Hügeln
rechtshin schreitenden Löwen mit Doppel-
schweif (Wildhaus). Das Herzschild ist
senkrecht getheilt, rechts sieht man sechs Lilien,
links in Blau einen rothen Adler mit goldc«
nen Waffen und offenem goldenen Schnabel
(Gunterüdcrf (?). Roger, Deodat (Zeichner und Ra-
di rer . lebte im 18. Jahrhundert).
Dieses Künstlers gedenkt nur Nagler
und bemerkt von ihm, daß er gegen das
Ende des achtzehnten Jahrhunderts in
Wien gelebt und daselbst verschiedene,
mit Figuren siaffirte Landschaften ge-
zeichnet und sie dann meistens mit der
Feder in Tusch ausgeführt habe. Auch
mit der Radimadel besä'äftigte er sich,
wie dieß aus einer nach Runk radirten,
bei I . Eder in Wien erschimeinn Land»
sckaft ersichtlich ist.
Nagler (G. K. Dr.), Neues allgemeines Kunst«
lei>3rrikon (München 1839. Fleischmann. 8".)
Bd. XIII , S. 310.
, Heinrich Friedrich Albrecht
Ritter von (Industr iel ler, geb. zu
Wien im Jahre 18li . gest. zu Meran
in Tirol 30. December 1872). Widmete
sich von Jugend auf dem Handlungs'
und in der Zeit uon 1840 bis 1854
vorzüglich dem Kolonial» und Färb«
waarengesä'äfte, betrieb aber von 1884
an ausschließend Bank« und Wechsel«
geschäfte. Beweise des ihm von allen
Seiten gezollten Vertrauens sind die ihm .
übertragenen Aemter eines Ausflusses
der Nationalbank, Directors und Cen-
sors der ersten österreichischen Spar»
casse, VerwaltnngSrathes uno seit 186?
Präsidenten der Eücomptebauk, unge»
recbnet die vielen Vcnualtungsratdstellen
mehrerer Eisenbahn« und anderer Unter«
nehmungen, zu einer Zeit. wo der Grün«
dungsschwindel nock nicht seuchenartig
grasstrte, wie in der Gegenwart. Als
die Escomptebank im Jahre 4832 in's
3eben trat, hatte R. wesentlichen Antheil
an der Gründung dieses für die finan-
ziellen und volkswirtschaftlichen Inte»
essen des Kaiserstaates so wichtig gewor-
denen Geldinstitutes, das gegenwärtig
zu den geachtetsten und einflußreichsten
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Rhedey-Rosenauer, Band 26
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Rhedey-Rosenauer
- Band
- 26
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1874
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 436
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon