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Schell 188 Schelle
gen und daselbst spater mit einer Unter«
realsckule vereinigt. AlS Curiosum sei
erwähnt, daß sich das Pater Dav id'sche
^Bd. I I I , S.177^ bekannte Planetarium
m Karl Schelivsky's Besitz befindet.
Verschiedene Mi t the i lungen aus päda.
gogischen Blättern — Notizen und Mmi<
sterial-sll.'trn u. s. w. — Porträt. Facsimile
des kalligraphischen Namenszugcö: Karl Sche«
linöky, Director der Haupt» und Nnterreal»
schule am Bauernmarkt. Unterhalb, am
Rande: Achtungsvoll gewidmet von dem 3ehr>
personale und den SchĂĽlern der Hauptschule
am Bauernmarkt. Kriehub er (lith.) 1821.
Gedr. bei I . Höfelich (Fol.).
Schell. Jacob Wa le r . geb. zu
Wien im Jahre 1809). Seiner Neigung
fĂĽr die Kunst folgend, besuchte S. die
Akademie der bildenden KĂĽnste in Wien,
begab sich aber imI . 1836 nach MĂĽnchen,
wo eben unter König Ludwig's Aegide
ein neues und frisches Kunsilehen sich zu
entfalten begann. Vier Jahre, bis 1840.
blieb S. in MĂĽnchen, worauf er nach
Wien zurĂĽckkehrte. Schon im Jahre
4832 hatte S. die Iahres-Ausstellung
in der k. k. Akademie der bildenden
Künste mit einem Oelgemalde: „Madanna
mit dem Kinde", beschickt; auch während
seines Aufenthaltes in MĂĽnchen sandte
er feine Arbeiten ein und nahm in der
August'AuSstellung 1832 des österreichi-
schen Kunstvereinö mit einem „Studien-
Kopf" (60 st.) vom Publicum Abschied,
denn seit dieser Zeit begegnet man
feinen Bildern weder in den Jahres-
Ausstellungen bei St. Anna, welche
er im Jahre 1343 zum letzten Male,
noch in den Monats'Ausstellungen des
österreichischen Kunstvereins, die er über-
haupt nur daö eine, oben erwähnte Mal
beschickt hatle. Von S ch ell's Arbeiten,
der Portrate und historische Darstellun«
gen in Oel malte, aber auch Bleistift«
und Federzeichnungen ausstellte, waren in den Iahres<AuSstellungen bei St.
Anna zu sehen, im Jahre 1835: „Ner
von Gatt gegebene FĂĽhrer llntl Ne5chiitzer der
NlenZchen"; — „IeZns segnet seinen Varliw-
ser", Skizze; — „Viginn des h. Alphuns, bll
er die Ordensregeln Zchrieb"; — „Ohlistns
Zlllllllw", Altarblatt; —im Jahre 1836:
„Nie H. Mlllnenll"; — 1837: „Gatt kährt
die Feinen durch drn Sturm des Lebens"; —
1839: „H.Aiw'lill", Cartonzeichnung; —
1812: „ « des h. Petrus«, Bleistiftzeich-
nung; — „H. Katharina", Oelgemalde;
— „JeLAL, dllZ Antlitz beiner Mutter enthiil-
lend". Oelgemalde; — 1844: „H. Milu-
wenn", mit der Feder gezeichnete Skizze;
— „Ie5N5, Ntaria und Johannes", — „Vrr-
mäluilg der h.Katharina". Skizzen; — 1845:
^Skizzen zn Zlltllrbildern tĂĽr die Ptarrkirche zu
Wölöling V. O. W. N5.", Bleistiftzeichnun-
gen; — „Heilige Maria mit dem Rinde in
der Glorie"; — 1646: „Die drei Zeiträume
im Asachsthume des Katholischen Glaubens",
aus I . M. Seiler's „Christlichem Mo-
nat", componirt und mit Bleistift gezeich«
net; — „Nie Grablegung Ohristi", — „Nie
H. Katharina", Conturzeichnungen; —
1848: „H. Katharina uun Nleiündlill"
(400 st.). Ueber spatere Arbeiten S.'S ist
nichts bekannt.
Nagler (G. K. Dr.), Neues allgelneineö Künst»
ler.Le^iklln (MĂĽnchen 1839. Flcischmann. 8".)
Bd. XV, S. 1?-!. — Kataloge der Jahres,
Ausstellungen in der k. k. Akaoemie der bil«
denden KĂĽnste bei St. Anna in Wien, 1835.
S. 2l). Nr. 192. l93: S. 22, Nr. 234; S. 25,
Nr. 2W; 1838. S. 27. Nr. 376; l837. S. 2l,
Nr. 196; 1839. S. 3. Nr. l ; 1842. S. 3,
Nr. 33; S. 21. Nr. 239; S. 24. Nr. 268;
1844. S. 3. Nr. 3; S. 15. Nr. 141, 142;
1845, S. 4. Nr. 27; S. 22. Nr. 342; 1846,
S. 3. Nr. 2; S. 25, Nr. 278 a u. d; 1848,
S. ?. Nr. 83.
Schelle, Augustin (gelehrter Bene.
dict iner. geb. zu Peut ing im Isar-
kreise Bayerns 29. October 1742, gest.
ebenda 11. April 1803). Kam im Alter
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Sax-Schimpf, Band 29
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Sax-Schimpf
- Band
- 29
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1875
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 374
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon